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ED (Gast) - 13. Okt, 14:14

Nicht nur in der Peripherie

auch in der inneren Stadt gab es in den letzten Jahren schwere Planungsfehler, man nehme nur die Umbauten der Mariahilfer Strasse und der Landstrasser Hauptstrasse (oder auch des Schwarzenbergplatzes). Auch die Aushöhlung der Nahversorgung durch mangelnde Unterstützung für Kleinbetriebe bei gleichzeitiger Zulassung (bez. Förderung) eines EInkaufszentrenwildwuchses an den Stadträndern zählt wohl dazu.

derbaron - 13. Okt, 14:20

Können Sie das auch begründen? Ich halte nämlich gerade Mariahilfer Straße und Landstraße für Orte, an denen man sich auch als Fußgänger gerne aufhält. Man mag das eine oder andere kritisieren (z.b. Radwege und Stadtmobiliar), aber im Grunde genommen sind diese Straßen nicht mit den von Chorherr kritisierten Beispielen vergleichbar.

Der Schwarzenbergplatz ist ein Kapitel für sich und zu einem Gutteil sicher Geschmackssache, aber ich finde ihn gelungen und keinesfalls so abweisend wie die genannten Beispiele.
Kris (Gast) - 14. Okt, 11:47

So übel ist die Mariahilfer Straße nicht, dort herrscht wirklich urbanes Leben (wenn man das mit dem Zustand davor vergleicht...).

Allerdings wäre es mutig und sinnvoll gewesen, die innere Mahü komplett als FuZo einzurichten. Der Autoverkehr dort kommt sowieso nicht von der Stelle, als Radfahrer steht man sinnloserweise dauernd mit im Stau (oder muss sich gefährlich vorschlängeln).
ED (Gast) - 19. Okt, 17:00

@derbaron und Kris

Etwas verspätet meine Antwort.
Das urbane Leben in diesen Strassen gibt es wohl eher trotz, und nicht wegen der Umbauten nach dem U-Bahnbau. Wie Kris richtig feststellt, hätte der Autoverkehr aus der innere Mahü zur Gänze verbannt gehört, dann wäre genug Platz für Radwege, aber auch für Orte zum Verweilen gewesen. So staut man sich mit dem Auto von der 2er-Linie bis zum Westbahnhof, und als Radfahrer hat man die Mögichikeit, entweder auch in der Kolonne zu warten, oder sich in halsbrecherischer Weise zwischen Stau und parkenden Autos durchzuschlängeln (es hat da schon mal einen tödlichen Unfall gegeben). Da die Parkgaragen in der Stiftgasse und beim Museumsquartier ohnehin immer halb leer stehen, hätte man auf die paar Parkplätze getrost verzichten können.
Ähnliches gilt für die Landstrasser Hauptstrasse. Auch da wurde, wo es nicht ganz leicht ging (also von der Invalidenstrasse bis zum Rochusmarkt) auf einen Radweg vergessen. Und auch wenn es inzwischen ein paar Lokale mit Schanigärten gibt, wirklich einladend sind diese beim derzeitigen Verkehrsaufkommen nicht (am späteren Abend ist es zugegebener Maßen ganz ok).
Natürlich sind beide Fälle mit Tokiostraße etc. nur bedingt vergleichbar. Allerdings passen sie meiner Meinung nach sehr wohl zu dem Befund, dass die Stadt Wien an den Menschen und deren Bedürfnissen vorbeiplant.

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