freigehen - 11. Okt, 15:15
diese diskussion gefällt natürlich auch uns "frei-geherInnen" sehr gut. und neben den positiven und negativen extrembeispielen (wirklich schade, dass dabei aktuelle wohnbauprojekte am negativen pol anzufinden sind) gibt es die großen städtischen graubereiche im wahrsten sinne des wortes. gestern abend z.b. bei einer interessanten grätzeldiskussion über die nahversorgung in der hetzendorferstrasse (organisiert von den meidlinger grünen, aber darum geht's hier nicht). frustrierte geschäftsbesitzer, die nach fünfzehn jahren erfolglosem kampf bereits nah am aufgeben sind - allein im letzten jahr haben wieder acht geschäfte zugesperrt. aber es gibt auch diejenigen, die sich noch engagieren wollen und hoffnung haben, und am ende setzen sie sich durch:sie wollen sich für lokale werbemaßnahmen vernetzen, die stärken der lage (wachsende wohnbevölkerung durch neubauten, wenig konkurrenz, neue lokale im bereich des schlosses) nützen und noch einen gemeinsamen anlauf für schrittweise wiederbelebung unternehmen. ich habe einen riesigen respekt vor diesen leuten bekommen, die oft seit jahrzehnten den für sie ungünstigen megatrends standhalten und ein stück stadt am leben halten.




























