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vonHaubitz - 15. Okt, 06:57

Monte Laa & Co

Monte Laa: Auch dort war ich vor kurzem - also bin durchgefahren in Richtung Kurzentrum.
Da baut man riesige Gebäudekomplexe hin aber kein ordentlicher Anschluss
an das öffentliche Verkehrsnetz. Und wieder ist man dort besser bedient
wenn man das Auto benutzt. Dabei wäre es doch sicher nicht beseonders
aufwendig eine Schnellstrassenbahn dorthin zu bauen. Allerdings: diese
würde maximal bis zur U1 fahren. Direkte Anbindung ans Zentrum Fehlanzeige...

Seitdem ich auf diesem Weblog bin, fallen mir 100te Szenen zum Thema
"Bonjours tristesse" in Wien ein - oder Chancen im öffentlicher Raum vergeigt..
- Die Burggasse (2 spurige Strasse mit engen Gehsteigen, Geschäfte spärlich)
- Die Neubaugasse (ned viel besser)
- Die Gumpendorfer Strasse
- Operngasse
- Margaretenplatz (sieht zwar nach Highlight des 5ten Bezirks aus, aber muss
enormen Verkehr verdauen)
- Margaretenstrasse (da tut sich zwar offensichtlich einiges was Geschäfte und Lokale
betrifft, aber der eh schon enge Gehsteig muss auch noch eine Radspur verkraften,
die Verkehrsfläche ist dicht verparkt, auf der Fahrbahn staut es sich ohne Ende, der
Bus verhungert im Stau)
etc...
Man kann natürlich sagen, dort is halt kein Platz, die Strassen sind nunmal eng, aber
für mich sind es Beispiele für Strassen, die komplett dem MIV überlassen wurden
und auch so unwohnlich aussehen. Gute öffentliche Verkehrsmittel sind eher Fehlanzeige
ausser vielleicht dem 48A seitdem er eine eigene Busspur hat.
Ich sage, dort ist viel Raum für Verbesserungen!

Ebenfalls ein Beispiel für Verschlechterung ist für mich die Landstrasser Hauptstraße.
Da hätte man echt Chancen gehabt was draus zu machen im Zuge der Bau der U3.
Aber die Einstellung der Tram und damit die Abtrennung der Strasse vom Rest von Wien
(wohin kommt man schon mit dem 74A ohne x-mal umzusteigen?), haben der Strasse
vieler Chancen beraubt. Mit der Tram (Linie J z.B.) hätte man die Strasse umgestalten und insgesamt
stark aufwerten können. Hier wäre Platz genug gewesen, den öffentlichen
Raum auszugestalten. So aber verödet das Ding nach dem Rochusmarkt...

tripolt (Gast) - 18. Okt, 12:02

@vonHaubitz

Sie schreiben: "Seitdem ich auf diesem Weblog bin, fallen mir 100te Szenen zum Thema
"Bonjours tristesse" in Wien ein..."

Ich denke, so wie Ihnen geht es sehr vielen WienerInnen. Wäre das nicht ein
grunsätzlicher Ansatz für einen "Dauerwahlkampf" einer Stadtparte?

Durch die Bezirke gehen und in Gaststätten, Geschäften, ect. mit den Menschen
sprechen. Kaum zu glauben, was man da alles, auch an konstruktiven Vorschlägen und
Lösungen zu hören bekommt. Es gibt viele Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer direkten
Umgebung auseinanderzusetzen, und von ihr aus auch in "größere Bögen" abzuleiten.

Für politische Mandatare bedeutet das allerdings eines: Arbeit an "der Basis". Nicht viele
sind bereit diese zu leisten. Die Grünen sollten es sein!

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