Videoblog
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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zu Besuch in einem Wiener Passivhaus
erst wurde dieser Familie fast...
erst wurde dieser Familie fast...
kleiner Abschied und eine Zumutung
Jetzt fahr ich wieder zu unserem...
Jetzt fahr ich wieder zu unserem...





























Grüne Parteispaltung JETZT
Problem Nr.1: Den Grünen fehlt momentan ein klares, für eine große Wählerschaft nachvollziehbares Profil. Ein bissl von allem ist definitiv zu wenig.
Problem Nr.2: Innerparteiliche (Richtungs-)Kämpfe sind der Anfang vom Ende einer Partei. Die Wählerinnen wissen so vor einer Wahl nicht, wen oder was sie eigentlich wählen.
Problem Nr.3: Was die Grünen von anderen Parteien primär unterscheidet, ist die fehlende Zielgruppenorientierung. Warum wählt man eine Partei? Weil man für sich, seine Lebensumstände, seine Zukunft verbesserte Rahmenbedingungen haben will. (SP: Arbeiterrechte, soz. Absicherung - VP: Bauern- und Gewerbeförderung, Schutz der "Eliten" - FP: Ausländer raus)
Warum wählt man die Grünen? Aus altruistischen Gründen! Umweltschutz, Grundsicherung, Verkehrspolitik, "Homo-Ehe", Minderheitenrechte, Frauenförderung etc etc -- in den seltensten Fällen sind diese Inhalte für einen persönlich "von Nutzen", vielmehr nützen sie der gesamten Gesellschaft bzw. Teilen davon. HIER LIEGT DER HUND BEGRABEN!
Die Grünen brauchen endlich ein pragmatisches, realistisches Profil, damit sie um ihrer selbst willen, von deutlich mehr als den 10%, die jetzt ö-weit möglich sind, gewählt werden. Eine +/-10%-Partei als Juniorpartner in einer Regierung sitzt immer am kürzeren Ast, kann nur faule Kompromisse schließen und wird über kurz oder lang Wählerinnen verlieren!
Weiters: Die "Fundis" in der Partei, die meiner Beobachtung nach weit mehr Lärm machen, als sie tatsächlich in der Öffentlichkeit Unterstützung haben, sollen höflich aber bestimmt gebeten werden, sich doch bitte der KP anzuschließen. Dort sind sie besser aufgehoben und - das ist gar nicht zynisch gemeint - dort können sie ihre Ideen (siehe Graz) viel eher umsetzen als bei den Grünen. Besser jetzt, 11 Monate vor den NR-Wahlen, eine Spaltung mit kurzem aber heftigem Schrecken, als endlose innerparteiliche Streitigkeiten mit schrecklichem Ende!
PS:
Z.B. Echte Bildungspolitik, Verkehrspolitik, Förderung von Niedrigenergiehäusern. -> Konkreter Nutzen für eigene Kinder, Lebensqualität, Häuslbauer
Wenn die Grünen dann in der Regierung sind, dann können die Anliegen, die nur wenige Menschen persönlich betreffen, umgesetzt werden. Schüssel hat schließlich seine Wahl auch nicht gewonnen, indem er Studiengebühren angekündigt hat!
Ich teile Ihre Bedenken
Wenn die Grünen sich jetzt in die RealoGrünen und die FundiGrünen spalten, wird mindestens eine der beiden Parteien das Los der FPÖ/BZÖ ereilen. Bitte auch das LIF nicht zu vergessen.
Ich sehe kein Problem darin, wenn es in einer Partei unterschiedliche Strömungen gibt. Die gibt es in jeder Partei (zumindest intern). Es ist aber wichtig, nach außen hin geschlossen aufzutreten. Das ist eine Sache von politischer Intelligenz und nicht Konformismus. Die Grünen hatten bereits das Image des zerstrittenen IrrealeHaufens und haben sich mühsam erkämpft, politisch halbwegs ernst genommen zu werden. Diese Debatte hat sehr viel schädliches Potenzial für die Partei. Und es besteht die Gefahr, dass die Gewinner nicht die Grünen, sondern die "Mitbewerber" sind.