Videoblog
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
zu Besuch in einem Wiener Passivhaus
erst wurde dieser Familie fast...
erst wurde dieser Familie fast...





























also...
aber jetzt zu einem kernpunkt:
ich hab auch so meine probleme mit der "basisdemokratie". der begriff bedeutet ja in etwa, dass alle von einer entscheidung betroffenen auch in die entscheidungsfindung miteinbezogen werden. das problem dabei ist einfach, dass dieser gedanke dem repräsentativen prinzip, nachdem ALLE modernen, westlichen demokratien funktionieren, widerspricht. und dieses prinzip steht nicht nur in der österreichischen verfassung, das wird auch in allen modern strukturierten parteien so gehandhabt.
natürlich gibt das immer wieder anlass, sich über abgehobenheit und mangelnden bezug zur basis bei den repräsentanten zu beklagen. deswegen ist es ganz nützlich, wenn es partizipatorische elemente im demokratischen prozessen gibt, die ein art korrektiv bilden können, wenn sich die eliten total verrennen. in der schweiz etwa kann jedes gesetz durch ein referendum zu fall gebracht werden.
man muss sich aber bei alldem über eines immer im klaren sein: eine politische partei, die knapp 15% der stimmen hält, hat ein gewisses ausmaß an macht. macht kann man nicht abschaffen. man kann sie konzentrieren, teilen, umschichten, verlagern, verschränken etc. aber NIEMALS abschaffen.
irgendwer MUSS die macht haben.
manchmal hab ich den eindruck, bei den grünen gibt es überdurchschnittlich viele leute, die angst davor haben, macht zu haben. vielleicht weil man sich dann nicht so leicht auf die moralisch sichere seite der machtlosen schlagen kann. aber diese haltung führt zu nichts.
ich hielte es für wichtig, ein gesundes machtstreben zu entwickeln, ja ein gesundes verhältnis zur macht überhaupt. sie quasi zu negieren und einfach abzulehnen, bzw. für sich selbst nicht beanspruchen zu wollen, ist für politische akteure einfach nur selbstbetrug.
macht
Also, danke Herr Chorherr für die interessante Darstellung der *Kontroverse*.
Was den Punkt Basisdemokratie angeht, bin ich d'accord mit "laurenz e".
Was den Punkt der Schizophrenie im Umgang mit der Macht(Führung) betrifft:
SChlussendlich sind diese vielen Gremien und Räte die sich alle vor der Macht drücken, eine Form von Selbstbetrug. Ich glaube die *Nomenklatura* der Grünen weiß manchmal gar nicht, wie normal und normal-klieinlich und normal-machtgeil sie eigentlich ist.
Aber das ist eben auch normal, kein GRund zur Aufregung. So ist das gesellschaftspolitische System in dem wir uns bewegen. Das kann man bei aller Utopie und Träumerei (leider) nicht ändern,...ausser man glaubt ernsthaft an eine Revolution, oder etwas Ähnliches...
Dabei ist nur interessant, dass auf blutige und wilde Revolutionen irgendwann wieder noch blutigere und wildere REvolutionen gefolgt sind.
Daher scheint es, im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens, in der Politik mal angebracht zu sein, anzunehmen, dass der Vertreter anderer Interessen auch kein böser Mensch ist, und dann zu versuchen, die eigenen Interessen durchzusetzen.
Genau für diese Haltung stehen, für mich, Herr Chorherr, Frau Glawischnig, Herr v.d. Bellen, etc.. eigentlich die momentane *Auslage* der GRünen.
Die Sachthemen die Herr Chorherr in diesem Weblog vorgestellt hat, habe ich allesamt als vernünftig und als sehr *umweltbeschützend* wahrgenommen.
Und Herr Chorherr hat ja eindeutig geschrieben, dass sich ja nicht immer sein Verständnis von irgendwas durchsetzen muss. Das ist ja auch normal....
Und um in der menschlichen Gsellschaft auch nur die kleinste Kleinigkeit zuim Besseren zu wenden, wenn man schon dieses hehre Ziel hat, muss man ganz sicher, mal intensivst bei sich selbst anfangen.