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Endlich: die neue Mariahilferstraße

so soll die Mariahilferstrasse bald aussehen:

Mariahilferstrasse_c02

und so wird es organisiert:

mahue_neu

mahue_neu1
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Zwei Jahre gabs intensive, auch sehr kontroversielle Beratungen und Diskussionen.
Sehr viele (verständliche) Interessen wurden artikuliert: Anwohner wg des befürchteten Verdrängungsverkehr, existierende Garagen auf der Mariahilferstrasse, Geschäftstreibende,Lieferverkehr, und vor allem.
Ziel ist ja nicht nur eine neue Strasse, die vor allem Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist, sondern darüber hinaus: Eine starke Verkehrsberuhigung im gesamten 6. und 7. Bezirk.
Jetzt liegt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch.
Drei wichtige, ergänzende Fragen sollen in lokal abegrenzten Volksbefragungen von den Anwohnern entschieden werden.
Diese betreffen die (möglichen bzw unterbundenen) Querungen für Autos (siehe Skizze), sowie die Linienführung des 2A.
Unsere Meinung ist klar: Wir hielten es für gut, würde dort durch gestürzte Einbahnen bzw Sackgassen der PKW Durchzugsverkehr gänzlich zugunsten der Fußgänger unterbunden werden.
Aber hier werden die Anwohner/innen das letzte Wort haben.
Ich halte dieses Vorhaben, die stärkste Geschäftsstrasse Österreichs umzugestalten, den Autoverkehr weitestgehend zu reduzieren, Fußgängern den gesamten Straßenraum zu übergeben und Radfahrern in beiden Richtungen die Befahrung zu ermöglichen für einen großen Wurf der Verbesserung des öffentlichen Raumes in Wien.

Und hier zur Sicherheit (und ausnahmsweise) die gesamte Presseinformation, da ich weiss, daß viele auch Details interessieren.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Innere Mariahilfer Straße wird im Bereich zwischen den Querungen Karl-Schweighofer-Gasse bzw. Stumpergasse / Kaiserstraße weitgehend den FußgängerInnen zur Verfügung gestellt. Damit bekommt Wien einen zeitgemäßen, großzügigen FußgängerInnen-Boulevard mitten im Zentrum. Die dicht bebauten Bezirke gewinnen dadurch öffentlichen Raum. Eine Chance, die Lebens- und Wohnqualität in Mariahilf und Neubau weiter aufzuwerten.
FußgängerInnen brauchen auf der Mariahilfer Straße dringend mehr Platz zum Gehen. Neue Grünräume und konsumfreie Zonen werden die Aufenthaltsqualität der PassantInnen erhöhen und zum Verweilen einladen.
Die Lösungen für den Verkehr basiert auf den Ergebnissen des BürgerInnendialogs, der im vergangenen Herbst in den Bezirken Mariahilf und Neubau durchgeführt wurde. Dabei brachten tausende WienerInnen ihre Interessen, Ideen und Bedürfnisse ein. Besonders wichtig war den AnwohnerInnen, dass auch Verkehrslösungen für die angrenzenden Bezirke berücksichtigt werden. Gemeinsam mit Verkehrsplaner haben nun die Bezirke Mariahilf und Neubau ein Modell entwickelt, das diesen Ansprüchen gerecht wird.

Maria Vassilakou, Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin: „Mit der Neugestaltung der Mariahilfer Straße wird eine der beliebtesten Straßen der Stadt massiv aufgewertet. Damit bekommt Wien einen zeitgemäßen FußgängerInnen-Boulevard, mitten in der Stadt.“

Renate Kaufmann, Bezirksvorsteherin Mariahilf:
“Eine verkehrsberuhigte Mariahilfer Straße steuert einem Kaufkraftverlust in Richtung der Shopping Zentren entgegen. Die Einkaufsstraße muss für Fußgänger optimiert werden, damit sich die Menschen wohlfühlen, der Einzelhandel floriert und nicht an den Stadtrand verdrängt wird.“

Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher Neubau: „Die Lebensqualität im 7. Bezirk wird nicht nur in der Mariahilfer Straße, sondern aufgrund der begleitenden Maßnahmen auch innerhalb des Bezirks weiter steigen.“
Die Verkehrsorganisation

Neugestaltung betrifft gesamte Innere Mariahilfer Straße

Grundsätzlich wird die Innere Mariahilfer Straße weitgehend den FußgängerInnen zur Verfügung gestellt. Die Möglichkeit des Radfahrens in angepasster Geschwindigkeit wird in beiden Richtungen und im gesamten Bereich möglich sein. Ebenso bleibt die derzeitige Linienführung des 13A erhalten. Auch der Lieferverkehr wird im gesamten Bereich zu bestimmten Zeiten möglich sein. Die Lieferzeiten für die Betriebe vor Ort werden gemeinsam mit der Wirtschaftskammer fixiert. Für den 2A sowie bestimmte Querungen wird es eine AnrainerInnen – Befragung geben.

Die verkehrsberuhigte Mariahilfer Straße Neu kann in zwei Bereiche unterteilt werden:
FußgängerInnenzone zwischen Andreasgasse und Kirchengasse. Hier gibt es keine privaten Stellplätze bzw. Garagen, so daß es auch keine Fahrerlaubnis (Zu- und Abfahrt) geben wird.
In den anderen Bereichen ist das Zufahren zu den genehmigten Stellplätzen mit einer speziellen Berechtigung möglich. Die Zufahrtsregulierung wird in einer Machbarkeitsstudie geprüft und in Zusammenarbeit mit den Bezirken umgesetzt.

Die derzeit dem Fließverkehr und parkenden Autos zur Verfügung stehenden Flächen werden großteils zum Raum für FußgängerInnen, aber auch für ausgeweitete Ladezonen wird es mehr Platz geben. Damit entsteht insgesamt mehr Platz und somit mehr Aufenthaltsqualität für alle BenutzerInnen.
Begleitmaßnahmen:
Verkehrsberuhigung im 6. und 7. Bezirk
Diverse Veränderungen der Einbahnsysteme in beiden Bezirken



2. Phase der BürgerInnenbeteiligung beginnt – AnrainerInnenbefragungen werden durchgeführt
In der 1. Phase der BürgerInnenbeteiligung hat die Stadt Wien die Bedürfnisse und Interessen der unterschiedlichen NutzerInnengruppen der Mariahilfer Straße erhoben.

Auf Basis des nun zugrunde liegenden Verkehrskonzeptes startet die 2. Phase der BürgerInnenbeteiligung zu folgenden Verkehrsmaßnahmen. AnrainerInnen-Befragungen zu folgenden Bereichen werden durchgeführt:

Linienführung des 2A
Verbindung Otto-Bauer-Gasse / Zieglergasse
Verbindung und Verkehrsmaßnahmen Schottenfeldgasse / Webgasse

Danach startet die Planung der Oberflächengestaltung der Mariahilfer Straße gemeinsam mit den BürgerInnen. In einem speziellen Verfahren werden die Grundlagen dafür erarbeitet, wie die Mariahilfer Straße in Zukunft konkret aussehen soll.

Zeitplan
AnrainerInnenbefragung zu den oben genannten Punkten Jänner 2013
Start des Planungsverfahrens mit BürgerInnenbeteiligung ab April 2013 (bis Juni 2013)
Umsetzung des bezirksübergreifenden Verkehrskonzepts im Sommer 2013
Ausschreibung der Neugestaltung der Mariahilfer Straße auf Basis der BürgerInnenbeteiligung
Bauliche Neugestaltung in Etappen ab Frühjahr 2014
Michael (Gast) - 19. Okt, 12:05

Endlich, freut mich :)

Allen Unkenrufen zum Totz wird die Umgestaltung aus tiefster Überzeugung ein Erfolg.

Was mich ein wenig wundert ist das Timing: so knapp vor der nächsten Landtagswahl "Rot-grünes Lärm-, Planungs- und Verkehrschaos"(voraussichtliche Presseaussendung ÖVP Wien Oktober 2014) zu starten, ist sehr mutig.
Sollte zu diesem Zeitpunkt nicht bereits ein Kuschelprogramm für den potentiellen Wähler anlaufen?

Markus (Gast) - 20. Okt, 20:56

Ängste

Ist eine Möglichkeit, aber andererseits wäre eine Nichtumsetzung noch eine viel größere Gefahr gewesen, da dann die Grünen nur groß ankündigen, aber ihren Worten keine Taten folgen lassen.
What ever, vernünftige Ploitik sollte sich ohnehin nicht von Ängsten treiben lassen, sondern selbst aktiv agieren.
Dan (Gast) - 19. Okt, 12:10

Das sieht so aus, als ob mal wieder zu wenig Platz für RadfahrerInnen eingeplant wird. Die Grünen sollten sich dafür einsetzen, dass die Zahl der Radständer, Citybikestationen usw. aufgestockt wird. Die Wiesen halte ich für unnötig.

stefanct (Gast) - 19. Okt, 14:14

zahl der radständer kann ruhig steigen, aber wiesen sind überhaupt nicht unnötig, im gegenteil! für mehr grün (no pun intended) in der stadt radl ich sogar umwege :)
Michael (Gast) - 19. Okt, 13:18

Gratulation

Endlich wird es ein wenig konkreter. Hoffentlich hält der Zeitplan und es gibt kein "chicken out". Thumbs UP

Stefan Mackovik (Gast) - 19. Okt, 13:33

Minimallösung

Ich hätte es besser gefunden, hätte man die gesamte innere Mariahilfer Straße zur Fuss/Radzone gemacht.

Aber angesichts der Widerstände ist auch der vorliegende Vorschlag schon ein Erfolg.

Holger Reichert (Gast) - 19. Okt, 15:29

Liebe Grüne,

Wenn es nicht so ein Drama wäre würde ich einfach sagen, "schade", dass sich die Grünen gegen den Willen der Anwohner und in Anbiederung an die Interessen des Kommerz für ein städtebaulich veraltetes Konzept eingesetzt und nun damit gewonnen haben. Das hätte ich als überzeugter Grün Wähler ehrlich gesagt nicht erwartet und bin eigentlich ein wenig enttäuscht... :(

Vorab: ich bin bei den Infoveranstaltungen vor vielen Monaten gerne und interessiert dabei gewesen und finde es wichtig, dass die Menschen bei solch umfassenden Entscheidungen mit einbezogen werden. Leider waren die drei Veranstaltungstage inhaltlich aber nicht sehr glücklich, da man/frau auch auf Nachfragen keine konkreten Infos über die favorisierten Pläne bekam, auch die konkreten Ergebnisse der vorab entwickelten Studien konnten ja nicht eingesehen werden. Schade! Mein erster Eindruck: Eine Alibiveranstaltung, die letztlich nur eine Besucherinfoausstellung war. Eine konkrete Einbindung der Anwohner hatte es damals und auch danach leider nicht gegeben.
Die einfache Meinungsbefragung nach mehr Grünflächen, mehr Kultur, weniger Autos etc. impliziert logischerweise die gewünschten Antworten gleich mit. Da hätte ich mir mehr Mut & Intelligenz und weniger Kalkül erwartet. So hat es den Anschein, dass Fragen nur dazu da sind, um bereits gefasste Ideen zu hintermauern um danach ohne weitere Beteiligung der Anwohner das vorgefasste Projekt umzusetzen. Aber dieser Eindruck hätte natürlich auch falsch gewesen sein können, nun aber merke ich, dass es leider doch so war. Das Projekt Mariahilferstraße wurde in Wirklichkeit komplett ohne Bürgerbeteiligung durchgesetzt.

Was ich für sehr entscheidend finde: die Umwandlung der Mariahilferstraße in eine reine Fußgängerstraße ist eine städtebauliche Katastrophe und zeugt eher vom Geist der 70/80er Jahre als von der Idee eines nachhaltigen Konzepts. Vor allem für die hier lebenden Anwohner und kleinen Gewerbetreibenden ist dies eine Verschlechterung der sehr hohen Lebensqualität in unserem Bezirk. Und das sage ich nicht als blechverliebter Autofahrer, sondern als Anwohner, Fußgänger, Radfahrer und aber auch Gelegenheitsautofahrer, der glücklicherweise aufgrund der unmittelbaren Nähe zu allem was ich so brauche ohnehin weit mehr als 90% aller Wege zu Fuß erledigen kann und auch zur Arbeitsstelle zu Fuß gehen kann.

Was ist denn eine Fußgängerzone? Ihr reduziert das auf die Abwesenheit von Autos. Zusätzlich heißt das aber auch: Kein urbanes Leben nach Ladenschluss. Das kann man sich im Grunde genommen weltweit bei jeder beliebigen Fußgängerzone anschauen. Mit Grauen gerne auch in Wien in der Favoritenstraße. Die ist vielleicht autofrei, aber wer will sich denn da tatsächlich aufhalten wenn er nicht unbedingt muss?

Wieso? - Eine reine Fußgängerzone teilt die beiden Bezirke 1060 und 1070 voneinander ab anstatt sie zu verbinden. Selbst wenn ein Durchkommen mit Rad und zu Fuß weiterhin möglich ist, sterben die Verkehrsadern zumal das Verkehrsaufkommen (zumindest was Zollergasse, Kirchengasse und Neubaugasse betrifft) für eine Großstadt ohnehin nicht so sehr belastend ist. Ich lebe seit vielen Jahren hier und verkehrstechnisch katastrophal wird es hier immer dann, wenn die Mariahilferstraße reine Fußgängerzone, also gesperrt wird (Weihnachtszeit etc.). Zu diesen Zeiten ist dann nicht nur der Autoverkehr blockiert, sondern sind gleichzeitig auch der Radverkehr und der Fußgängerverkehr stark erschwert. Sackgassen sind keineswegs autofrei sondern im Gegenteil einfach nur tote Straßen, in denen dann die Autos zwar nicht fahren, aber einfach so herum stehen, kurz parken, laden, warten ... da sie ja ohnehin nichts blockieren. Das sieht man außerdem auch in der Lindengasse/Neubaugasse erst nach dem Umbau vor ein paar Jahren.

Mehr Grünflächen und mehr Kultur auf der Mariahilferstraße, auch weniger Autos, ist prinzipiell total schön, aber im Grunde ist das doch auch nur ein Werbeslogan aus Eurem Parteiprogramm, der nun umgesetzt wird, weil er sich gut anhört. Vielleicht fällt es nicht auf, aber die Mariahilferstraße ist bereits eine Allee mit Bäumen. Wenn man also mehr Grün und mehr Kultur verspricht muss man auch dafür sorgen, dass dies geschieht und dass die Grünflächen auch die Möglichkeit bekommen, wahrgenommen und genutzt zu werden. Der Umbau Lindengasse/Neubaugasse hat ja praktisch gar nichts grünes gebracht, dort kann ja kein Mensch richtig sitzen und zu Fuß gehen kann man dort nun auch nicht mehr, da man von den gezwungenermaßen rückwärts fahrenden Autofahrern nicht mehr gesehen wird. Dieser für wahrscheinlich doch recht viel Steuergeld umgebaute Platz scheint mir ohnehin nur zugunsten des Schanigartens vom Maschu gestaltet worden zu sein. Ist vielleicht nicht schlechter, als der Kreisel, der da vorher war, aber sonst hat der doch weder was grünes, noch was kulturelles noch sonst was gebracht.

Unter Kultur versteht man meiner Auffassung nach nicht eine Verkaufsveranstaltung am Einkaufssamstag, die von einer großen Einkaufskette durchgeführt wird. Auch Straßenmusikanten erfüllen eher touristische und verkaufsfördernde Zwecke. Die Bezirke 1060 und 1070 entfalten ihren Flair doch gar nicht auf der Mariahilferstraße, sondern in den umliegenden Seitenstraßen. Dort ist Kultur und Leben zu finden. Die Mariahilferstraße ist das genaue Gegenteil davon. Insofern gehören eigentlich die Nebenstraßen gefördert. Wenn es tatsächlich so ist, dass 25% des Einzelhandelsumsatzes in Wien auf der Mariahilferstraße erwirtschaftet wird, muss das meiner Meinung nach nicht noch weiter ausgebaut werden. Zumal durch die Sonntagsöffnung am neuen Westbahnhof damit zu rechen ist, daß in absehbarer Zeit die Mariahilferstraße ebenfalls auch Sonntagsöffnung durchsetzen möchte und dann kann von Kultur und Lebensraum ohnehin keine Rede mehr sein. Dann hat Eure Initiative jetzt den einzigen Zweck erfüllt, die Einkaufsachse vom ersten Bezirk über die Mariahilferstraße zum Westbahnhof als touristische Einkaufsachse zu forcieren.

Natürlich begrüße ich die Entwicklung der Mariahilferstraße der letzten Jahre und den Mix aus Geschäften und mir ist auch klar, dass diese auch Magnetwirkung auf die umliegenden kleineren Geschäfte & Lokale hat. Aber eine Entwicklung hin zur reinen Shopping Mall ohne dass sich dort noch Menschen ansiedeln wollen oder können kann es ja nicht sein. Man sieht außerdem, wie die architektonische Auftragvergabe für solche Umbaumaßnahmen erfolgt. Leider niemals auf Basis qualitativer Erhebungen. Die Befürchtung ist also, dass das Ergebnis des von Euch forcierten Umgestaltung so endet wie der Europaplatz oben am Ende der Mariahilferstraße, wo ich mich dann schon frage, wie man mit einem Umbaubudget von glaube ich 2 Mio. Euro solch ein Desaster überhaupt bauen kann.

Im Grunde wünsche ich mir besonders von den Grünen hier tatsächlich nachhaltige Projektumsetzungen und keinen Kniefall vor den kommerziellen Interessen einzig der Geschäftsleute der Mariahilferstraße. Meine Bitte: mehr Mut zu lebendigen und modernen Konzepten und nicht nur laut autofrei und Grünflächen propagieren in Wirklichkeit aber eine Shopping Mall zuungunsten eines lebendigen Bezirks begünstigen. Kultur kann dort erst wieder entstehen, wenn weniger Marketingveranstaltungen, Verkaufsstände, Plakatständer etc. den Lebensraum besetzen. Im Grunde genommen sollte man dann zumindest einen parkähnlichen, für kommerzielle Anliegen komplett gesperrten Grünstreifen, genau dort hin bauen, wo jetzt die Autos sind.

OK, das muss nun reichen - wollte ich aber doch mal gesagt haben, weil ich so gerne und lange schon im 7ten wohne und arbeite und ich in den Gesprächen mit merkwürdigerweise ALLEN meiner Freunde etc. die hier wohnen erfahren habe, dass die der Idee der Fußgängerzone gar nichts abgewinnen können, obwohl die eh alle kaum Auto und nur Rad und öffentlich fahren und grün wählen. Wieso die Fußgängerzone dann aber dennoch über die Köpfe der ansässigen Kreativen aus dem Bezirk beschlossen wurde ist halt nicht zu ändern.

Liebe Grüße,

Holger

sg (Gast) - 19. Okt, 16:47

@holger

was wären nun deine konkreten vorschläge?
was bedeutet "mehr mut zu lebendigen und modernen konzepten"

@christoph: chapeau!
Almi66 (Gast) - 19. Okt, 18:04

"Lebendige Stadt"?

Was an einer rauchenden und stinkenden Abgashölle lebendig sein soll, muss man mir erst erklären. Während auf 2/3 der Fläche Autostau herrscht, werden die Fußgänger auf verstellten und mittlerweile zu schmalen Gehsteigen zusammengepfercht....
toledo (Gast) - 19. Okt, 21:06

grünstreifen

JA! Ich bin auch für einen parkähnlichen Grünstreifen zwischen Andreasgasse und Stiftgasse. Ein langer Park, mit Bänken, Wasserspielen, Pflanzen...
oehli (Gast) - 19. Okt, 21:19

"Eine reine Fußgängerzone teilt die beiden Bezirke 1060 und 1070 voneinander ab anstatt sie zu verbinden."
Und wie viel Promille bewegen sich per PKW zwischen 1060 und 1070??
spu (Gast) - 20. Okt, 16:08

stimme zu

@holger: stimme als anrainer, der gleichfalls weitgehend mit U, zu fuß und rad unterwegs ist und das auto in der garade windmühlgasse hat weitgehend zu. am schlimmsten ist radfahren an den autofreien tagen im dezember, und wie in in anderen fußgängerzonen werden sich radler und fußgänger in die quere kommen. und abends nachts tote hose, abgashölle für mariahilferstr ist sehr poetisch -- in wirklich meiden autofahrer die stets blockierte straße weitgehend. ich glaube dass ein durchgängiges parkverbot die bedürfnisse für fußgänger und radfahrer mit mehr platz erfüllt hätte und den verkehr weiter eingedämmt, weil dann die unverbesserlichen keine hoffnung haben dass es doch platz vor der tür gibt.
schanigarten (Gast) - 21. Okt, 21:17

"und abends nachts tote hose"

welche Straße ist das bitte nicht, außer es steht dort ein Nachtclub, eine Diskothek, Lokal, etc.


Straßen mit viel Autoverkehr zählen ja nunmal nun wirklich nicht zu einer lebendigen Straße/Stadt.


Und wer die Kärnter Straße auch nachts kennt, der sieht auch dort Leute herumsitzen, spazieren, etc.

Natürlich braucht es auch genügend öffentliche Parkbänke, Sitzmöglichkeiten, Wiesenflächen, ... um sich auch aufhalten zu können, ohne ständig stehen zu müssen.
oehli (Gast) - 19. Okt, 21:21

Gratulation!!!

Hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht:

elchivo (Gast) - 20. Okt, 10:30

gratuliere

hallo christoph,

gratuliere - finde ich echt toll, dass hier endlich was weitergeht. mein wunsch, hoffentlich nicht ans christkind:

bitte einen transparenten wettbewerb für die neugestaltung ausschreiben - als gelernter wiener weiss man ja, wie das hier leider (noch immer) abläuft - am ende kommt ein schwacher kompromiss zu überteuerten preisen an freunderl der stadtregierung raus.

lg,
elchivo

schanigarten (Gast) - 21. Okt, 21:06

Warum gibt es keine öffentlichen Schanitgärten in Wien? Würde die Lebensqualität extrem steigern

und es gäbe Sitzmöglichkeiten, Orte zum Verweilen, etc. Gerade dort wo der nächste Park erst in 15 min. Fußweg erreichbar ist, sollte sowas angedacht werden.

eine Möglichkeit wäre in Wohnstraßen gegeben. Derzeit werden aber Wohnstraßen hauptsächlich als 30er-Zonen für Autos genutzt, obwohl man so schnell gar nicht fahren darf. Kaum jemand würde sich in einer Wohnstraße trauen, Ball zu spielen, ohne gleich von einem Autofahrer nieder gepfiffen zu werden.

schanigarten (Gast) - 21. Okt, 21:08

meinte Schanigärten ...

diese Rechtschreibfehler ...
Oswald Kuppelwieser (Gast) - 6. Nov, 17:42

Midibus

Die Umgestaltung bietet endlich Gelegenheit wieder ein Oberflächenöffi auf der gesamten inneren Mariahilferstr. anzubieten. Die Linie 2A könnte meines Erachtens dieses öffentl Verkehrsmittel werden.

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