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Das Schildbürger-stadion

Und wieder Wiener Kommunalpolitik.
Stronachs Austria Stadion im Süden Wiens.
Hier:

rothneusiedl

Das zentrale Problem:
derzeit gibts hier keinerlei öffentlichen Verkehr.
Und auch mit dem Auto kommt man direkt aus Wien kaum hin, steht man doch bei der Querung der Donauländebahn ziemlich häufig vor dem geschlossenen Schranken.
Die U-Bahn, das bestätigt die zuständige MA 18 kommt erst 2015 dorthin.
Falls man sich mit dem Bund einigt (der immerhin 50% der Kosten tragen soll)

Trotzdem sind jetzt auf Kosten der Steuerzahler die Gründe angekauft, und sollen Magna für das Stadion geschenkt werden. Ertöffnet soll es 2010/11 werden.
Ein Stadion, das niemand erreichen kann?
Absurd!
Fortsetzung folgt (siehe auch hier)
gtoe (Gast) - 3. Aug, 09:42

was also unternehmen?

Es muss doch Wege geben, diesen Unfug in seine Schranken zu weisen.
Fest steht, dass es für die Austria sehr wichtig ist, zu einem größeren Stadion zu kommen. Fest steht auch, dass der Standort nicht geeignet ist.
Was also tun? Ich erlaube mir, laut zu denken:
Alternativen anbieten. Alternativen für den Stadion-Standort, Alternativen für die Nutzung der bereits angekauften Gründe (die WU sucht doch einen Standort, und die Boku wollte doch nach Tulln?)
Rechtsmittel ausschöpfen. Das Wettbewerbsrecht gibt doch einiges her. Da gehts doch um Beihilfen. Wie schauts da mit dem Baurecht aus? Umweltrecht?
Bürger mobilisieren. abtasten, ob lokale (Rothneusiedl, bez. Wien) Widerstände genutzt werden können. ("Wiener pfeifen auf Strohsacktempel")
Danke, dass es die Grünen gibt, auf denen ich meine guten Ratschläge abladen darf :-)
lg

greg (Gast) - 4. Aug, 12:17

alles schön und gut...

aber warum sollte das Areal für z.B. einen Uni-Neubau geeignet sein, wenn es das für das Stadion nicht ist?
Patscherkofel (Gast) - 3. Aug, 10:12

Nicht nur rechtliche Möglichkeiten ausschöpfen, sondern auch emotional werken.
(z.B. Steuermillionen für Milliardär), und damit das rote Sozialgedusel auf
Bundesebene entlarven.

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