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muesli - 11. Okt, 11:06

greißler statt tankenstellenshops

zum letzten absatz (märzstraße) fordere ich - wieder einmal:

unterstützen wir diese unternehmerischen migranten (und nicht nur die), die unsere toten häuserfronten mit geschäften beleben, mit liberalisierten öffnungszeiten für verkaufsflächen unter 100 oder 150 qm!

diese forderung würde ich mir von den grünen erwarten. aus sicht der stadtentwicklung und als konsument.

Martin Winkler (Gast) - 11. Okt, 14:05

Bin auch dafür

Ich bin auch für liberalisierte Öffnungszeiten für kleine Verkaufsflächen.

Nirgendwo habe ich mehr Greißler gesehen, als in der englischen Kleinstadt, in der ich eine Zeit gelebt habe. Trotz Tesco, Sainsbury, Safeway gab es haufenweise indisch-stämmig geführte Geschäfte, die die lokale Versorgung sicher stellten, die praktisch rund um die Uhr offen hatten, und die für die Betreiber-Familien Arbeit und Integrationsmöglichkeit darstellten.

Als häufiger Passant der Märzstraße kann ich mir gut vorstellen, dass viele türkisch-stämmige Geschäfte ebenso gerne liberalisierte Öffnungszeiten nutzen würden.
muesli - 11. Okt, 14:13

wir können das erreichen, und zwar indem jeder dem stadtpolitiker seines vertrauens so lange damit auf die nerven geht, bis es (endlich!) aufs programm gesetzt wird.

also fleißig emails schreiben!
maschi - 12. Okt, 12:53

Kleinunternehmer/innen

Etwas abstrakter kann man die Forderung auch in die Strategiedebatte einbringen: Den Grünen eröffnet sich im Bereich Klein- und Kleinstunternehmer/innen ein Bereich, für den noch mehr und noch sichtbarer als bisher echte Interessenpolitik gemacht werden könnte. Zumal vielen Kleinstunternehmer/innen die ÖVP gesellschaftspolitisch viel zu antiquiert ist - jetzt mal ganz abgesehen von der Frage, ob die ÖVP diese Gruppe immer noch vertritt bzw. jemals vertreten hat...

Eine Förderung von Klein- und Kleinstunternehmer/innen ist fast immer auch ein Beitrag zu lebhafterer "Urbanität"... und demonstriert Wirtschaftskompetenz samt sozialem Gspür.

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