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Martin Szongott (Gast) - 7. Nov, 13:16

Blöde Frage ;)

Hi,

bevor das noch ewig lange so weiter geht, warum keine Rot-Grün-Blau-Regierung?

Es ist doch völlig gleich, was vor der Wahl versprochen wurde. Man konnte ja nicht in die Zukunft schauen, was passieren würde.

Es gilt aus aktuellen Situationen das Bestmögliche zu machen und eine Regierung mit Schüssel (obwohl ich schwarz vor 4 Jahren gewählt habe, diesmal grün ;)) ist bestimmt nicht schlimmer als mit den Blauen, wobei die Blauen nur ein paar Prozentpunkte haben.

Aber vielleicht kann mir das jemand erklären. :)

LG Martin

georg g. (Gast) - 7. Nov, 14:05

eine frage von haltung

hi,

ist es nicht offensichtlich, dass es zwischen Blau und Grün keine inhaltliche Übereinstimmung geben kann.
Der Unterschied zwischen FPÖ und Grüne besteht nicht nur in Forderungen und Massnahmen, sondern in sehr
prinzipiellen Werthaltungen.
Und ohne einen prinzipiellen Common Sense kann man nicht regieren. Und den gibts nicht, weder
in der Frage der Grund- und Menschenrechte
in den Sichtweisen der Geschichte Österreichs
in der Kulturpolitik (die nicht nur Kunst umfasst) noch in der
Bildungspolitik
Energiepolitik (Mobilität!)
Gleichstellung der Frauen
und und und

Da geht´s nicht nur um versprochen-gebrochen (was aber auch eine prinzipienfrage sein sollte), sondern einfach, dass gewisse Haltungen einfach nicht vereinbar sind.

mfg
gg
Martin Szongott (Gast) - 7. Nov, 16:12

Nun, man wird Kompromisse finden müssen

Ob zwischen rot-schwarz oder grün-blau finde ich ziemlich unwesentlich. Wesentlich ist aber, dass möglichst bald eine Regierung zustande kommt. Wesentlich ist auch, dass die SPÖ nicht beim Großteil ihrer Forderungen nachgibt, nur mit der ÖVP zu regieren (auch wenn ich von rot im Allgemeinen nicht so toll begeistert bin).

Nun, mir egal. Dann wird's eben so wie 1998 oder '99. ;-) Ich kann damit ganz gut leben.

Ich versteh's nur nicht, das ist alles.

LG Martin
Markusl (Gast) - 7. Nov, 18:35

ausgeschlossen

auch wenn sich die fpö in den letzten jahren den grünen in gewissen bereichen der energie und umweltpolitik am stärksten angenehert haben, gibt es doch zwei ganz unterschiedlichen weltanschauungen, die eine gemeinsame regierung unöglich machen.
die einen, die sich in die nationale einheit verkriechen und angst vor allem von außen haben
und die andren mit einem weltoffenen selbstverständnis.
ich finde diesen unterschied noch viel wichtiger als links oder rechts.

wenn dann könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass grüne eine spö minderheitsregierung unterstützen. halt nur, wenn auhc die gesetze dementsprechend gestaltet sind. ob nun die fpö oder övp für die restlichen stimmen sorgen ist deren sache. wenn die spö nicht genug stimmen zusammenbrignt, brauchens halt nen 2. (verbesserten) anlauf. so gesehen find ich chriophs vorschlag ganz gut.

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