Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
Meine Rede in unserer Aktuellen...
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























ad Lingens-Vergleich
Die Idee mit einem Bildungsscheck klingt an sich nicht schlecht, solange alle Eventualitäten gesetzlich geregelt sind (Ausstattung der Schulen, Zusatzangebote, Standort, Schulbusse etc etc), sonst siedeln sich private Schulen genau dort an, wo das Geld zu holen ist - in den Villenbezirken! Prinzip: "Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllen wir ja; für die extrakurrikularen Angebote muss halt leider, leider eine entsprechende Gebühr eingehoben werden." - Und wieder hätten wir eine Benachteiligung finanziell Schwächerer!
Langsam. :-)
Wenn ich einen Schulscheck einführe, dann heisst das, dass die derzeit für einen staatlichen Schulplatz anfallenden Kosten jedem Schüler in Form eines Schecks in die Hand gedrückt werden. Dieser kann dann bei der Schule der Wahl eingelöst werden. Dh. jeder könnte auf jeden Fall wie bisher auch gratis eine öffentliche Schule besuchen. Darüberhinaus aber würde auch für jedermann der Besuch einer beliebigen privaten Schule um den Wert des Schulschecks günstiger. Das heisst, es gäbe nach Einführung eines solchen Schulschecks bereits etwas WENIGER Abschottungsmöglichkeiten wohlhabender Kreise als bisher und etwas MEHR Chancengleichheit als bisher.
Bei erhöhter Vielfalt und gesundem Wettbewerb zwischen privaten und öffentlichen Angeboten.
Weiterführende gesetzliche Massnahmen, wie auch von mir oben angedacht können die Chancengleichheit im Schulsektor noch weiter steigern, zB indem man festlegt, dass Schulen mit Öffentlichkeitsrecht keine über den Schulscheck hinausgehenden Gebühren einfordern dürfen. Das wäre dann eine Art Preisgesetz, wobei die Höhe der pro Kind aufgewendeten Kosten politisch-demokratisch festgelegt wird und dann aber öffentlichen wie privaten Schulangeboten vollkommen gleichmässig zugute käme. Vorausgesetzt die jeweilige Schule ist in der Lage, ein ihre Kunden überzeugendes Angebot zu stricken.
Wichtig ist mir aber, dass gesehen wird, dass ich nicht ALLE Eventualitäten regeln muss. Ich muss mir lediglich die Frage stellen, welche Konsequenzen eine Massnahme haben wird und ob diese Konsequenzen in ihrer Gesamtheit eine Verbesserung darstellen oder nicht.