Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
Meine Rede in unserer Aktuellen...
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Ein Randaspekt...
Cohn-Bendit: "Der Mensch ist gut und böse – zugleich oder nacheinander in einem Leben."
Ich glaube, dass wir uns zuwenig mit den Begriffen "gut" und "böse" auseinandersetzen. Es gibt immens viele Vorstellungen zu diesen Begriffen, was sie bedeuten und wie sie eigentlich ganz grundlegend einzuordnen sein könnten. Verhältnismässig "einfach" machen es sich viele religiöse Menschen, denn für sie sind diese Kategorien dem Menschen vorgegeben. Gut ist gut ist Gott. Böse ist böse ist Teufel. Man kann sich entscheiden.
Ich möchte mal einen anderen Vorschlag machen: Gut ist, was UNS (also einer die Kategorien "Gut" und "Böse" definierenden Gemeinschaft an Lebewesen) den insgesamt grösstmöglichen Nutzen verschafft. Böse ist, was MIR einen individuellen Sondernutzen verschafft und dabei aber die Maximierung UNSERES gemeinschaftlich grösstmöglichen Nutzens ignoriert.
Die Begriffe "Gut" und "Böse" scheinen mir also Hilfsmittel eines nicht nur individuelle, sondern vor allem auch soziale Überlebensstrategien anwendenden Lebewesens zu sein. Das insgesamt zur Arterhaltung vorteilhafte ist uns in Form des Gewissens - also eines inneren Wissens darüber, was "gut" ist - so tief eingebrannt, dass wir oft nicht mehr erkennen können, dass wir selbst es sind, die diese Kategorien erschaffen haben und sie - zu unserem eigenen Vorteil - auch weiterentwickeln müssen.
Denn gut ist doch schlicht, was gut für uns alle ist.