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Meine Rede in unserer Aktuellen...
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Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Eignungstest für Wiener Lehrer
Man begründet das damit, dass man bei Unternehmen ja auch Bewerbungsgespräche oder -tests hat.
Pädagogisches Fingerspitzengefühl soll da gemessen werden. Ich frag mich nur wie man sowas messen kann in einem einzigen Test?
Noch dazu ist so ein Test sehr fragwürdig. Vergleich dazu Tests, die die Intelligenz messen sollen.
Muss ein angehender Lehrer nun Parteibuch führen von der derzeitigen Stadtregierung, da ja doch jede Partei unterschiedliche Auffassungen von einem guten Lehrer hat. Und was ist überhaupt ein guter Unterricht? Was ist überhaupt ein guter Lehrer?
Die Ausbildung soll aber gleich bleiben. Die derzeitige Ausbildung sieht aber nur THEORETISCHES Basiswissen über die Pädagogik vor. Praxis ist in der Ausbildung nicht vorgesehen. Lediglich ein Unterrichtspraktikum am Ende des Studiums. Wieso erst am Ende. Ja ok, es gibt einzelne Hospitationsstunden und einzelne Stunden die man unterrichtet, aber auch erst im späteren Verlauf des Studiums. Wie soll also ein herangehender Lehrer praxisnahes pädagogisches Fingerspitzengefühl entwickeln während seines Studiums, wenn dieser dies nicht im Blut hat.
An den pädagogischen Hochschulen unterrichtet man von Beginn der Ausbildung an, also um die Praxis gemeinsam mit einem Betreuungslehrer zu erfahren.
Auch noch zu beachten: Ein AHS Lehrer muss ja auch gegenüber einem Volksschullehrer wesentlich mehr Fachwissen haben, und dementsprechend ist auch die Ausbildung anders ausgerichtet.
Die Grünen verlangen überhaupt: Eingangsgespräch, Assessmentverfahren, Leistungsvorlage und Feedbacks von Lehrpersonal und Studienkollegen.
Na bummm >>> das ist ja ein sehr umfangreiches Auswahlverfahren wie bei hochrangigen Managerposten in Unternehmen. Und ein Lehrer erhält noch lange nicht das Gehalt eines Managers!
Meiner Meinung sollte nur die Praxis bereits am Beginn des Studiums enthalten sein, denn da würde ein herangehender Lehrer wesentlich mehr lernen. "was Hänschen nicht lernt, lernt dieser nimmermehr" heißt ein Spruch.
Und was bringt einem theoretisches "blabla", wenn die Praxis fehlt. Einer der Arzt studiert hat ja auch schon während des ganzen Studiums immer wieder mit der Praxis zu tun.
Auswahlverfahren sind meiner Meinung nach nicht zielführend, da damit gute Lehrer von schlechten Lehrern nicht getrennt werden! Für Eignungstests sich zu verstellen ist für herangehende Lehrer auch keine Kunst. Außerdem sind am Beginn eigentlich immer die Lehrer hoch motiviert, bis sie an die Freiheitsgrenzen des Systems gelangen und/oder bis die Schüler den Lehrer fertig gemacht haben bzw. ihn zur Verzweiflung bringen. Schließlich hat ein Lehrer nach seiner Ausbildung keine praxisorientierten pädagogisch sinnvollen Lösungsmöglichkeiten durch Praxis-Üben erfahren können während der Ausbildung. Weiters gibt es keine Anreize dafür, dass ein Lehrer hoch motiviert sich viel Arbeit antut zur Vorbereitung des Unterrichts und sich sehr stark für die Schüler engagiert. Vorbereitungszeit für Stunden wird sowieso von vielen Menschen unterschätzt und ist auch unterbezahlt. Und da könnte man auch ansetzen, Anreize zu schaffen (ob finanzielle oder materielle).
Und noch etwas: Wieso wird Verantwortung von Politikern immer weitergegeben? Ich wäre für Eingangsgespräche mit einem Moderator, öffentliche Assessmentverfahren, Leistungsvorlage und Feedbacks vom VOlk bevor ein Politiker einen Posten erhält :-p
Und wieso hinterfragt man nicht einmal den PISA Test? (Ich weiß, wenn eine Schule schlecht abschneidet, so steigt die Chance auf finanzielle Mittel)
Sehr objektiv scheint dieser Test nicht zu sein, wenn in anderen Ländern direkt NUR für den Pisa-Test hingearbeitet wird, wo Schüler Geld erhalten, wenn sie am Test teilnehmen. Und hier in Österreich? da ist es den meisten Schülern egal, bemühen tun sich wenige. Es geht ja auch um "Nichts" (Keine Note, etc.). Man braucht ja nur Schüler zu befragen, die an dem Test teilgenommen haben.
Und haben Schulhospitationen in Folge so einer Studie stattgefunden, wo Unterricht beobachtet wurde? Wo das Umfeld, das Schulgebäude, und alle Faktoren miteinbezogen wurden, die noch relevant sind. Nur das Wissen abzufragen ist meiner Meinung nach nicht ein qualitatives Merkmal für eine Studie. (wobei ich die Pisa-Studie nicht kenne, aber ich urteile jetzt einmal nach Medienberichten)
Und zum Abschluss noch einmal: Wie misst man die Intelligenz so, dass man eine qualitative Aussage über das Messergebnis machen kann?