Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
Meine Rede in unserer Aktuellen...
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Weltfremdes Gerede und Gejammere
sorry aber
Bitte um Präzisierung.
ja genau
weiß nicht
Die Bobos, für die Frau Knecht jetzt nur symbolisch steht (sie kann ihre Kommentare ja literarisch überhöhen, muss ja nicht alles 1:1 wahr sein), beruhigen mit ihrer Weltsicht meines Erachtens nur ihr Gewissen, sie "fühlen sich gut" dabei. Verbessert an der Gesellschaft wird damit noch lange nichts...
für mich
ich habe halt so meine eigenen meinungen über die dinge, die dann in summe zu keinem parteiporogramm passen... so sind die (teilweise) "miesen" zinshäuser nach wie vor darauf zurückzuführen, dass aufgrund der nach wie vor zahlreichen altverträge das geld für eine ordentliche, langfristige substanzerhaltung oftmals hinten und vorne nicht reicht... oder ums andersrum zu sagen: es ist nicht das drängendste problem der marktwirtschaft, dass sie dazu führt, dass die leute sich nicht um ihr eigentum kümmern würden, so sie denn der staat weitgehend in ruhe lassen würde... was aber im bereich des hauseigentums bekanntlich nicht der fall ist.
wie in vielen anderen bereichen liegt auch hier die ökonomisch sinnvollere lösung für experten seit langem am tisch: mieten dem markt überlassen, "sozialfälle" über sozialwohnungen, über mietzuschüsse und in zukunft vielleicht auch mal über eine grundsicherung am marktgeschehen teilhaben lassen. stichwort "subjektförderung statt objektförderung".
auch hier gilt also: wir wissen seit jahrzehnten wie es geht, sind aber im rahmen der bestehenden politischen strukturen nicht in der lage, auch etwas davon umzusetzen.
übrigens: auch die himmelschreiende ungerechtigkeit zwischen auf lebenszeit subventionierten altmietern und einzelnen ganze häuser erhaltenden neumietern, interessiert formal-linke scheinbar nicht, solange sie nur in der klassenkampfrhetorik des 20. jahrhunderts verharren dürfen und darauf verweisen können, verhindert zu haben, dass hauseigentümer für ihr haus verantwortung übernehmen - und am schluss dafür auch etwas in der geldbörse sehen dürfen...
ich glaube ja nicht
Darum ist dein Angriff auf die "Politik" in deinem Blog möglicherweise ein Schuss ins eigene Knie. Wir alle - die wir uns die Freiheit kritisch zu denken nehmen - sind mitverantwortlich für unsere Gesellschaft. Da reicht's nicht, alle paar Jahre einmal ein Kreuzerl zu machen und den Rest den Berufspolitkern zu überlassen.
Um's nicht zu lang werden zu lassen: Wenn wir zB fordern, dass Migranten ihre eigene Kultur weiter leben dürfen, sich also nicht zu assimilieren haben, dann auferlegen wir den Menschen, die mit diesen Migranten täglich zu tun haben - und das sind sozioökonomisch nun meistens die unteren Schichten - unsere Wertvorstellungen. Das halte ich für problematisch. Umso mehr, als wir dann diese Menschen dafür verurteilen, wenn sie den Straches auf den Leim gehen.
Schreckliche 10¢-Shops??
Ich möchte nur klarstellen, dass ich mit meiner Kritik nicht zu jenen einzureihen bin, die hier mit Wörtern wie "Bobos" und "Gutmenschen" um sich werfen und irgendwelche nicht existenten Ausländerghettos in Wien herbeireden.
Ich wohne nämlich auch in einem alten Zinshaus, zwischen 10Cent-Shops und türkischen Gemüsehändlern. Ist mir lieber, als eine Reihenhaussiedlung, oder ein Gemeindebau. Ich finde Gründerzeit-Häuser einfach schön, auch wegen der großzügig bemessenen Raumhöhen und Türen. Und solange das Haus nicht auseinanderfällt und es fließendes Wasser, Strom, Gas und Kabel gibt, ist die objektive Wohnqualität nicht anderes als in irgendeinem anderen Haus.
Der Alltag hier sieht also nicht anders aus, als der irgendeines anderen Österreichers. Trotzdem wird man häufig von Nichtwienern und Außenbezirksbewohnern bemitleided, die wohl zuviel Kronenzeitung lesen und offenbar glauben, dass man hier nur mit Kampfhund und Pfefferspray bewaffnet sicher zum Billa kommt.
Auf der anderen Seite lügt man sich die Jacke voll, wenn man glaubt, nur durch die wohnliche Nähe zu anderen Kulturen und dadurch, dass man sich nicht vor Schwarzen fürchtet, besonders aufgeschlossen, offen und multikulturalistisch zu sein. "Hurra, ich bin Multikulturalist, denn ich grüße meinen türkischen Nachbarn und kaufe beim Iraner meine Frühstücksmilch."
Der erste, intensive, erzwungene Kontakt zu anderen Kulturen entsteht dann, wenn die Einschulung der Kinder ansteht und dann ist die Panik groß.
Ich stehe hier also in der Mitte der Fronten, als nichtxenophober Monokulturalist aus pragmatischen Gründen.
Bei Doris Knecht scheint zusätzlich auch noch eine überhebliche Verachtung der Arbeiterklasse mit. Da ist sie dann wirklich bei der ÖVP besser aufgehoben und sollte auch konsequenterweise die Gesamtschule ablehnen.
ja, gérard
man kann aber trotzdem "politisch" sein und für änderungen argumentieren - in dem wissen, dass sich solche änderungen, so sie sich überhaupt je realisieren, dann eben frühstens für die nachfolgegeneration auswirken werden...
D'accord, dieter
Meine ursprüngliche Intention war es jedoch, die heuchlerische Haltung so mancher Öffentlichkeitsmenschen anzuprangern, die Wasser predigen und Wein trinken. Und, wie man "Auslängerghettos" definiert, ob es sie gibt, mögen Stadtsoziologen festlegen. Tatsache ist aber, dass es Bezirksteile in Wien mit überproportionalen Zuwandereranteilen gibt, in denen Kaufkraft, Bildung und Chancen weit unterproportional verteilt sind. Die 10-Cent-Shops (nicht die türkischen Gemüsehändler!) sind ein Symptom dieses negativen Strudels - hier muss Stadtentwicklung und -planung einsetzen. Hier die Augen zu schließen und zu sagen, auch das ist eine Bereicherung des Stadtlebens, verkennt ein bisserl die Wirklichkeit...