völlig unterschätzt
von cc am 07.05.2008
Das ist ein völlig unterschätztes Thema:
15 Hektar Boden: Soviel verlieren Landwirtschaft und Natur in Österreich täglich an Flächen für Siedlungs-, Industrie- oder Verkehrszwecke.
...
Während forstwirtschaftliche Flächen und Wälder deutlich besser geschützt sind, gehen wir mit der Umwidmung von landwirtschaftlichen Flächen sehr sorglos um, so die Wissenschafterin. Dabei ist potenziell besiedelbarer Raum vor allem aufgrund des großen alpinen Anteils in Österreich sehr begrenzt. "Netto-Österreich" - so der Fachjargon - beträgt nur 37 Prozent der Gesamtfläche, der Rest ist nicht nutzbar. Beispielsweise in Tirol beträgt der Netto-Anteil überhaupt nur zwölf Prozent.
"Mittlerweile sind 16 Prozent von 'Netto-Österreich' verbraucht".Und der Verbrauch geht rasant weiter. Der tägliche Verlust von 15 Hektar entspricht etwa der Fläche eines durchschnittlichen Bauernhofes oder 20 Fußballfeldern. Auf ein Jahr hochgerechnet, ist das die gesamte Ackerfläche Wiens, in 20 Jahren die Ackerfläche des Burgenlandes. Alleine seit 1995 sind in Österreich 40 Prozent an Siedlungs- und Verkehrsflächen dazugekommen.
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Während ein Hektar Ackerfläche 15 Tonnen und ein Hektar Grünland 24 Tonnen Kohlendioxid speichert, setzen verbaute und versiegelte Fläche sowie deren Nutzung durchschnittlich rund 200 Tonnen Kohlendioxid frei.
15 Hektar Boden: Soviel verlieren Landwirtschaft und Natur in Österreich täglich an Flächen für Siedlungs-, Industrie- oder Verkehrszwecke.
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Während forstwirtschaftliche Flächen und Wälder deutlich besser geschützt sind, gehen wir mit der Umwidmung von landwirtschaftlichen Flächen sehr sorglos um, so die Wissenschafterin. Dabei ist potenziell besiedelbarer Raum vor allem aufgrund des großen alpinen Anteils in Österreich sehr begrenzt. "Netto-Österreich" - so der Fachjargon - beträgt nur 37 Prozent der Gesamtfläche, der Rest ist nicht nutzbar. Beispielsweise in Tirol beträgt der Netto-Anteil überhaupt nur zwölf Prozent.
"Mittlerweile sind 16 Prozent von 'Netto-Österreich' verbraucht".Und der Verbrauch geht rasant weiter. Der tägliche Verlust von 15 Hektar entspricht etwa der Fläche eines durchschnittlichen Bauernhofes oder 20 Fußballfeldern. Auf ein Jahr hochgerechnet, ist das die gesamte Ackerfläche Wiens, in 20 Jahren die Ackerfläche des Burgenlandes. Alleine seit 1995 sind in Österreich 40 Prozent an Siedlungs- und Verkehrsflächen dazugekommen.
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Während ein Hektar Ackerfläche 15 Tonnen und ein Hektar Grünland 24 Tonnen Kohlendioxid speichert, setzen verbaute und versiegelte Fläche sowie deren Nutzung durchschnittlich rund 200 Tonnen Kohlendioxid frei.


























