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Live Bloggen vom Bundeskongreß 2

17.00
und Ende (Finger glühen) des liveblogs.
wahrscheinlich später am Abend, wenn ich in Wien bin ein politisches Resume.
danke für das lebhafte Interesse
c.c.


16.57:
Martin Balluch spricht und dankt den Grünen.

16.55:
Kongress nicht mehr beschlußfähig, die weitere Reihung macht der erweiterte Bundesvorstand

Platz 11:
Georg Prack gewählt

ab jetzt (11-15) schreib ich nur noch die Ergebnisse
(die Zahl der Delegierten sinkt bereits)

Platz 10
16.21
Stichwahl Ringler 59% gegen Prack 40%
Ringler gewählt

16.15
jetzt mach ichs ein bisschen kürzer (wenns recht ist)
in den 2. Wahlgang kamen gerade

Prack: 22%
Ringler: 35%
Florian Rabenstein: 17%
Hikmet Arslan : 22%

Platz 9

16.00
Platz 9 ist gewählt: Zwerschitz
Ringler: 40,6%
Zwerschitz:59%

Abstimmung:
Stichwahl Zwerschitz gegen Ringler
Adamovic: 14%
Eisenriegler:7%
Ringler: 34%
Tinhof: 8%
Zwerschitz: 36%


15.40:

Emina Adamovic,
85 in Kladovo, Serbien geboren
studiert Politikwirtschaft,
Redakteurin beim Wiener Magazin Biber

Marie Ringler, Gemeinderätin und Kultursprecherin in Wien, ihr website beschreibt sie hervorragend


Platz 8

2. Abstimmung Platz 8: Rossmann gewählt

Prack:20,%
Rossmann:62%
Zwerschitz:17,5%


15.30
1. Abstimmung Platz 8:

Aydemir:0, 8%
Brugger 5%
Köchl: 4,2%
Plass 6,3%
Prack 11,7%
Rossmann 40%
Ruppe: 0,8%
Schrage 6,7%
Tinhof: 5,4
Walser 5,4%
Weihs:3%
Zwerschitz: 10%

Wahl zwischen Prack, Rossmann, Zwerschitz

15.08
es kandidieren:

Sepp Brugger,Jurist, 2003-2008 Landtagsabgeordneter in Tirol

Matthias Köchl

Georg Prack, geb 1983,
aktiv bei der Grünen Jugend
Bezirksrat in Favoriten
in seiner Rede stellt er die Menschenrechte in den Vordergrund


Volker Plass

Bruno Rossmann

Dieter Schrage, geb 1935, grün-alternatives Urgestein, aktiv bei den Grünen Senior/innen.
"Überlassen wir nicht die Generation 55+ Blechas, Khols, etc. Hier sind viele Stimmen zu holen"
Er nennt das Grüne Pensionsmodell (Grundsicherung im Alter) als ein Beispiel, das wir öffentlich stark vertreten sollen.
Weiters nennt er das Grundrecht auf Pflege als sein Ziel.
Schliesslich benennt er die Energiewende als drittes Ziel vieler alten Menschen.

Jetzt Julia Tinhof, geb 86, Gemeinderätin in Eisenstadt
ihr Motto:
authentische Politik für junge Menschen

Harald Walser er ist Spitzenkandidat iiin Vorarlberg und bildungspolitisch sehr kompetent.



Platz 7
15.00
Wahlgang Platz 7: Helene Jarmer gewählt (super!! wär toll, wenn diese Frau ein Mandat bekäme)

IMG_3133

Eisenriegler: 4%
Feuerstein:8%
Jarmer:89%


es stellt sich Helene Jarmer vor,
Sie ist Gebärdensprachdolmetscherin und Präsidentin des Österreichischen Gehörlosenbundes
Sie ist gehörlos und taub.
Ihre sehr persönliche, berührende Rede wird in "unsere Sprache" übersetzt.

Jetzt Platz 6

14.44
Wahlgang Platz 6:
Öllinger gewählt


Aydemir:1%
Köchl:4%
Plass:8%
Öllinger:52%
Rossmann:28%
Weihs:4,5%

Haydar Aydemir
Kurde, geboren in dert Türkei, engagiert bei der AK Vorarlberg

Matthias Köchl,
Spitzenkandidat der Kärntner Grünen (das letzte Mal das Mandat um ein paar hundert Stimmen verpasst)
sein Spezialgebiet ist die Energiewende und er ist auch Lobbyist für Elektroautos

Volker Plass, Unternehmer, Sprecher der Grünen Wirtschaft


Er sieht sich als Vertreter der Ein-Personen-Unternehmen; beschreibt die Situation dieser Micro-Betriebe, "sie sitzen zwischen den beiden Sozialpartnern", meint, dass wir Grüne noch viel zu stark zwischen Kapital und Arbeit unterscheiden, und nicht wenige Microunternehmer von Armut bedroht sind.
Sie brauchen eine politische Unterstützung.

Karl Öllinger

Bruno Rossmann

Patrick Weihs, geb 1961
ist Stadtrat in Oberndorf bei Salzburg
sein Motto:
Einsatz für vergessene Menschen,
damit meint er Menschen mit psychischen Störungen
"Von denen redet niemand. Ich will davon reden,"

Jetzt Platz 5

14.15:
Stichwahl um Platz 5: Christiane Brunner gewählt

IMG_3132

Brunner: 59%
Sburny: 41%

14.10
2. Abstimmung Platz 5

Brunner: 43,7%
Sburny: 36,3% %
Zwerschitz: 20 %
und noch eine Stichwahl zwischen Brunner und Sburny.


14.06:
Abstimmung (die anderen haben sich schon für Platz 3 vorgestellt) über Platz5:


Brunner: 34%
Eisenriegler: 2,4%
Feuerstein: 8,1%

Sburny: 30,5 %
Zwerschitz: 24,8 %
d.h Wahlgang zwischen Brunner, Sburny und Zwerschitz


14.00
Barbara Zwerschitz stellt sich vor
seit 2006 NR Abgeordnete, Kinder- und Jugendsprecherin.
Sie wurde in der Stmk auf der Landesliste Platz 3 gewählt (derzeit haben wir dort 2 Mandate), deswegen ihre Kandidatur hier

13.50
Michaele Sburny stellt sich vor.

IMG_3119

sie ist Bundesgeschäftsführerin.
Sie spricht gleich zu Beginn ihre Rede den Haupteinwand gegen ihre Kandidatur an.
Eben, dass sie Geschäftsführerin ist.
Viele meinen, da gibt es Interessenskonflikte zwischen Partei und dem Klub.
Ein weitere Einwand besteht darin, dass das zuviel Machtkonzentration sei.
Sie meint:
Interessenskonflikte gibt es in der Politik dauernd, insbes. bei einer Regierungbeteiligung.
"Es gibt in der Politik keinen widerspruchsfreien Raum".
"Ja, ich habe Macht und Einfluss".
"Ich habe gegenüber der Öffentlichkeit als Stimme der Partei mehr Gewicht mit veinem Mandat.
Deswegen ist es auch bei den anderen Parteien so."
Sie ist Vorsitzende des Parlaments-Ausschusses für Forschung, Technologie und Innovation.




13.40

Zwischenbilanz
1 vdB
2 Glawischnig
3 Korun
4 Pilz

wir wählen heute bis Platz 15
derzeit haben wir 5 sog. Reststimmenmandate; da Eva Glawischnig das Wiener Mandat annimmt, ist bis zu 6 ziemlich realistisch, "möglich" sind Kandidat/innen bis 10 (Nachrücker)
Kurz, bevor es wieder beginnt:
Wer ist wählt hier?
Wer sind die ca 250 Delegierten?
Die 9 Bundesländer senden Delegierte (exakt die Anzahl, wie es Landesmandate im Parlament gibt) zusätzlich gibt es unser 10. Bundesland, die Minderheiten;
dann gibt es noch ein paar Teilorganisationen wie u.a.die Jugend, die auch Delegierte entsenden;
schliesslich sind alle Nationalrats- und Landtagsabgeordneten automatisch Delegierte.

Wenn ich einen schon öfters geäusserten Gedanken von mir wiederholen darf:
Ich fände es unglaublich belebend, wenn die letzte Entscheidung nicht hier auf dem Bundeskonkress oder die Landeskongresse entscheiden, sondern die wahre "Basis".
das sind m.E. die Wähler/innen.
Mittels stark ausgebauten Vorzugsstimmensystems sollten diese halbe Million Wähler/innen (soviele haben uns das letzte Mal gewählt) aussuchen, wer ins Parlament kommt, und wer nicht.
Würde bei allen Parteien so entscheiden, wir hätten ein viel stärkeres Parlament, das sich nicht von der Regierung die Gesetzgebung wegnehmen liesse.
Und Politik wäre wieder viele attraktiver.
Diese Weiterentwicklung der Demokratie wäre extrem wichtig.

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