Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Kreisky heute: 10%
Die klassische Form von Charisma war bis in die 70er Jahre mehrheitsfähig (Kreisky), ab den 80ern regierte die neue Gemeindschaftsmaske: Von Vranitzky bis Grasser (ohne dessen Charisma-Leihgabe Schüssel schon längst Geschichte wäre).
Haider war für ein großes Segment der österreichischen Gesellschaft die "Gemeindschafts-Maske" der 90er Jahre, Strache ist es in diesem Jahrzehnt. Beide verkörpern das moderne Charisma einer herausragenden Durchschnittlichkeit, die sich für das Fernsehen deutlich besser eignet als die Ecken-und-Kanten-Köpfe Gusenbauer, Molterer, Schüssel, Van der Bellen (und andere), die immer nur sie selber sind und nicht - als Projektionsflächen - über sich hinausweisen können.
Faymann, dem Jahre an Fernsehpräsenz fehlen (die eben kein Printeinsatz kompensieren kann), wird das diesbezügliche Gusi-Defizit abarbeiten, Pröll jenes von Molterer, fragt sich nur, bis zu welchem Grad. Der schwer definierbare Hipness-Vorsprung von Strache/Haider auf Faymann/Pröll ist in der populärkulturellen Präferenz für Bad-Boy-Image versus Angepaßtheit zu suchen, die sich bei den Unter-40jährigen stärker niederschlägt.
Van der Bellens klassisches Charisma der unverwechselbaren Einzelerscheinung passt (nur) zum literalen und gebildeten Elektorat der Grünen, vermutlich würde Kreisky heute auch nur mehr 10% erreichen. Kreisky würde aber vermutlich ohne Zögern an Van der Bellens Stelle auf Haider zugehen, um ein Stück gemeinsamen Weges in der Regierung gehen. Aber das hat nichts mit Charisma und Medien zu tun, sondern mit Macht- und Gestaltungswillen.