Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
Meine Rede in unserer Aktuellen...
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Reflexion und wirkliche Änderungen sind vonnöten
Wir müssen mit neuem Schwung dran gehen, und man muss das merken bis zu den Funktionären in den Ländern. Wir müssen das Gefühl bekommen - jetzt weht ein neuer Wind bei den Grünen.
Das geht aber nicht mit ein paar Standardreden beim Buko, das erfordert auch die Einbindung von uns Aktiven in den Erneuerungsprozess. Sonst wird dem einen oder anderen bald die Lust vergehen - das hört man auch bei Randgesprächen am Buko immer wieder. Wir müssen es schaffen, dass wir wieder eine BEWEGUNG sind, dass wir uns verbunden fühlen. Das geht aber nicht, wenn wir das Gefühl haben '...die da oben...', sondern durch gemeinsames schaffen, gemeinsames erleben und arbeiten.
Viele Menschen haben den Eindruck, dass sich bei den Grünen lange nichts verändert hat, dass sie nicht wissen, warum sie grün wählen sollten. Es stellt sich die Frage, warum wir es nicht schafften, von den 14% Verlust der ÖVP-SPÖ, einige Prozent der Protestwähler zu gewinnen. Es war oft “Langweiligkeit” und “fehlende Aggressivität” zu hören wenn man mit den Leuten diskutierte.
Sind wir mit den 10-12 Prozent zufrieden die wir glauben, maximal erreichen zu können? Ich bin absolut NICHT der Meinung, dass unser Potenzial damit erschöpft ist. Ich denke dass wir durchaus bei 15% bis 20% einzustufen wären, wenn wir die Menschen abholen, die darauf warten.
Die Personen an der Spitze haben das im Wahlkampf auch - soweit von mir einschätzbar - gut gemacht. Wie das weitergeht ist jedoch offen. Eine personelle Erfrischung und Erneuerung wäre sicher ein Gewinn (Zeit nach Sascha und Eva). Das hat jetzt aber noch Zeit und braucht solide Vorbereitung und einen geordneten Übergang.
Sicher müssen wir uns auch fragen: Was machen wir für eine Personalpolitik? Bauen wir Leute auf um in führende Positionen nachzurücken? Oder leben auch wir Grünen in einer Neidgesellschaft wo sich die 'Oberen' abschotten gegenüber den 'Gefahren' von unten?
Viel wichtiger erscheint mir, dass wir jetzt die Inhalte und unser Vorgehen durchforsten. Was haben wir transportiert - wo scheinen wir nicht auf? Welche Wählergruppen können wir bisher nicht ansprechen (2 Millionen Pensionisten, Junge Menschen, ...)?
Was können wir tun, dass wir die Menschen mehr erreichen und auch mehr in der Öffentlichkeit (Medien) aufscheinen? Gibt es Möglichkeiten, in die Medien zu kommen um unsere Anliegen zu transportieren (sanfter Aktionismus, Internet, - siehe Johannes Rauch, Chorherr und Pilz...)?
Es geht darum, neue und zusätzliche Strategien zu überlegen, auszuprobieren, altbewährtes wieder auszugraben, ...
Warum scheinen nur die beiden Spitzenkandidaten auf? Warum sieht und hört man das ganze Jahr nichts (oder wenig) von den anderen 19 Abgeordneten? (Ausnahme Peter Pilz)?
Bei der Information der Menschen ist es wichtig, dass wir so reden wie diejenigen, denen unser Statement gilt. Wir müssen die Menschen dort abholen wo sie sind, nicht dort wo wir sind!!!
Wir sind oft zu kompliziert, zu intellektuell - das hört man immer wieder - und wirken dadurch oft auch abgehoben. Ich weiss, die Themen sind ja so komplex - trotzdem müssen wir es schaffen, diese einfach zu erklären (verdichten) - sonst kommen sie nicht an, werden nicht verstanden.
Plakate: Die erste Negativ-Plakatwelle ist mir nach wie vor absolut unverständlich. Jeder Psychologenlehrling erklärt das schon, dass das verkehrt rum ankommt. Die zweite Plakatwelle hat mir gut gefallen - die kam auch bei den Leuten an.
Die Inhalte und Themen sind wieder ein eigenes Kapitel. Die gehen oft an den Sorgen und Interessen der Menschen vorbei. Aber hintennach ist man meistens klüger...