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dieter (Gast) - 14. Nov, 13:09

Die Wiener Luxus-SUVs stehen vor der Türe als Statussymbol oder werden zum Einkauf beim Billa-genutzt. Die Distanzen sind in Wien kürzer, also fällt der Spritpreis bei den Gesamtkosten noch weniger ins Gewicht als bei anderen Autos.

Diese Daten bekräftigen die Vermutung[1], die ich hier schon mal geäußert habe, nämlich, dass der Autoverkehr am Land zurück gehen wird, während er uns in der Stadt auf gleichem Niveau erhalten bleibt.

Das sollten die Grünen auch politisch berücksichtigen. Die aktuelle Botschaft lautet, dass Städter aufs Autofahren verzichten sollen, aus Liebe für das Klima. (Citymaut)
Bei den Pendlern aus dem Waldviertel und dem Südburgenland zeigt man Verständnis.
Die meisten Fahrten liegen unter 5km und sollten per Rad bewältigt werden. (Vermutlich werden diese Fahrten aber auch von jenen bewältigt, die nicht in der Stadt wohnen, also z.B. von in Teilzeit beschäftigten Ehefrauen, deren Männer pendeln.)

Es wird also primär das unnötige Autofahren in der Stadt attackiert, weil man das von einem Tag auf den anderen individuell ändern könnte. Es handelt sich um eine moralisierende Argumentation.
Das ist der falsche Ansatz. Die unnötigen Fahrten sind beliebt, kosten dem Einzelnen wenig und haben einen geringen Anteil am Erdölverbrauch und den Klimaabgasen.

Dabei spricht die Tatsache, dass man in der Stadt auch bei hohen Ölpreisen ein Auto haben und ein bisschen damit fahren kann, für die Stadt. Und wer in der Stadt wohnt kann dann immer noch auf andere Verkehrsmittel ganz oder teilweise umstellen, bzw. zweites Auto ist nicht nötig.
Citymaut ist also beispielsweise eine schlechte Idee. Wir sollten Autofahrer nicht vertreiben, sondern möglichst in der Stadt halten und anziehen.

http://chorherr.twoday.net/stories/4791824/

Raphael (Gast) - 15. Nov, 00:54

Kurzstrecken

Es ist nicht richtig, dass kurze Autofahrten einen geringen Anteil am Erdölverbrauch und den Klimaabgasen haben. Autos brauchen auf dem ersten Kilometer 4x mehr Treibstoff und erst nach den ersten vier Kilometern hat sich der Spritverbrauch normalisiert. Auch der Katalysator arbeitet erst richtig, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, weshalb auf den ersten Kilometern vermehrt schädliche Abgase ausgestoßen werden.

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