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Hermann Stern (Gast) - 14. Nov, 13:49

Kein Wunder...

.. denn schließlich wird in Wien sehr auf ein entsprechendes "Auftreten" Wert gelegt (und anscheinend ist das immer noch der Besitz eines SUVs). Die Distanzen in Wien sind kurz genug, dass ein höherer Verbrauch nicht sehr auffällt - und beim Herumstehen ist so ein Auto gleich teuer wie ein kleineres Fahrzeug (die Abwertung mal ausgenommen, Reifen und dergleichen werden bei wenig Laufleistung auch seltener gekauft).
Anscheinend gibt es auch genug Tiefgaragenplätze dafür...

Viele finanzkräftigen Einwohner in diesem Raum (wobei man die Boliden wohl eher im 1. als im 11ten zu Gesicht bekommen wird) wollen eben auch möglichst sicher Auto fahren denke ich. Denn wenn ich mich entscheiden muss, ob ich meine Frau im 5er Golf oder im BMW X3 herumfahren lassen soll, ist (die finanzielle Freiheit vorausgesetzt) die Entscheidung recht klar.

Anna (Gast) - 14. Nov, 19:12

Als jemand, der vom Land nach Wien gekommen ist, habe ich es nie verstanden, warum in Wien soviele mit dem Auto fahren und die unzähligen Staus in Kauf nehmen.
Aber wenn ich dann an einem Zebrastreifen ohne Ampelregelung ewig stehe sind es immer öfter SUV-Fahrer, die -oft mit erhöhter Geschwindigkeit- den Fußgänger der offensichtlich die Straße queren möchte, dezent ignorieren. Das das häufiger SUV-Fahrer sind, liegt hoffentlich daran, dass es immer mehr von diesen Fahrzeugen gibt...! So oder so sind viele autofahrende Wiener eine immense Gefährdung für die Fußgänger.
Diesbezüglich ist die Disziplin am Land um einiges höher und ich finde es auch nach einigen Jahren in Wien noch erschreckend, wie oft es vorkommt, dass selbst wenn man sich schon am Schutzweg befindet, noch Autofahrer auf der anderen Fahrbahn einfach weiterfahren!
In diesem Sinne, ich bin kein Wiener, aber manchmal spinnen sie schon etwas! Und SUVs sind beim Wiener Geländer nun wirklich nicht nötig!
Wolfgang (Gast) - 15. Nov, 12:35

Beispiel: Hietzinger Kai

Ich verlier da täglich Zeit, einfach weil die Ampeln zur U4 so selten grün werden, und teilweise nervtötende Bedarfsampeln sind. Es war ne tolle Zeit, als das alles Baustelle war. Alle stehn im Stau, ich hops zwischen den Autos durch, und bin bei der U-Bahn. Könnt von mir aus Dauerzustand sein - so schnell war ich sonst nie in der Arbeit.
Gestern erst durfte ich meinem Bus (der nur alle 15-20 Minuten fährt) von der andern Straßenseite beim abfahren zusehen. Zum Queren war zuviel Verkehr.

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