Videoblog
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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zu Besuch in einem Wiener Passivhaus
erst wurde dieser Familie fast...
erst wurde dieser Familie fast...
kleiner Abschied und eine Zumutung
Jetzt fahr ich wieder zu unserem...
Jetzt fahr ich wieder zu unserem...





























Angst essen Seele, bisweilen Hirn
SUVs werden mehrheitlich aus einer un-aggressiven Haltung heraus bevorzugt, im Gegenteil: Sie sprechen sehr oft Frauen an, deren Furcht vor Aggression sie in einen solchen "Panzer" flüchten läßt. Man sitzt hoch oben, beobachtet das Verkehrsgeschehen aus dieser Distanz besser, fühlt sich privater und behüteter als in "normalen" Autos und beschützt Kind und Kegel gleich mit.
Wenn also der Trend überall gegen SUVs geht und bei uns immer noch stärker in Richtung SUVs, dann müsste CC korrekterweise fragen: Warum ist bei uns eine gewisse Form von Alltags-Angst so groß, obwohl wir uns vergleichsweise idyllisch sicher wähnen. Sehen wir was nicht, was in Wahrheit da ist und einschüchternd wirkt?
Jep
sehr gute Frage!
"Warum ist bei uns eine gewisse Form von Alltags-Angst so groß, obwohl wir uns vergleichsweise idyllisch sicher wähnen. Sehen wir was nicht, was in Wahrheit da ist und einschüchternd wirkt?"
Ja, das tät mich sehr interessieren:
Sehen wir etwas nicht?
Übersehen wir etwas?
Tatsache ist jedenfalls:
"Angst" ist aus tausend Gründen in unserer österr. Gesellschaft tief verankert.
Angst gepaart mit Neid sitzt bei uns sehr tief.
Auf diesen beiden Grundmustern spielen u.a. Parteien wie die FPÖ.
Sehr "erfolgreich" übrigens.
Darf ich die Frage einfach weitergeben.
Was übersehen wir?
Die eigenen Ängste. Vor Gentechnik, Atomkraft, Fortschritt, der in die "Natur" bzw. das, was wir darunter verstehen, eingreift, der FPÖ, Globalisierung, Industrialisierung usw.
Aber ich glaube die Grün-Politiker fürchten sich wirklich selber vor diesen Dingen, genauso wie sich Karl-Heinz Clement grundlos vor Homosexuellen und Feministinnen fürchtet und diese sich vor ihm.
Menschen haben Angst. Manchmal berechtigt, häufig überzogen. Die Frage ist, wie man eine positive Stimmung verbreitet.
Ich schätze, dass wir uns sogar immer weiter hypersensibilisieren. Wir erleben keine Kriege mehr, weniger Morde, ehemals tödliche oder entstellende Krankheiten und Verletzungen sind heilbar. Maschinen und Haushaltsgeräte sind doppelt und dreifach abgesichert. Auch der Autoverkehr ist viel sicherer als früher.
Dadurch werden Kleinigkeiten als Tragödie wahrgenommen und man greift zu absurden Maßnahmen um jedes Restrisiko auszuschließen. Also dürfen Kinder nicht mehr alleine in die Schule und werden mit einem Privat-Panzer chauffiert.