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hannes.s (Gast) - 16. Nov, 22:16

Liebeskummer ?

Wenn wir übers Auto reden, dann reden wir nicht über die Vernunft, sondern über Emotionen, Status usw. usf. Aber auch bei uns wird die Liebe dazu vergehen, eine schöne Geschichte dazu unter http://www.zeit.de/2008/46/DOS-Autos

Aber: die meisten Menschen können nicht rechnen trotz Schule und ökonomisches Denken gibt es in der Schule gar nicht am Stundenplan, also bleiben sie bei den emotionalen Werten. Und damit ist das Auto ja komplett aufgeladen. Wenn man dann mit der plumpen Aufregung wie in Ihrem Kommentar oder der noch absurderen Forderung Ihrer Kollegin Glawischnig, SUVs in der Stadt zu verbieten, kommt, macht man sich bei vielen Menschen nur eines: unbeliebt. Wie sollen sie auch sonst reagieren, wenn die Politik nicht mal zur Kenntnis nimmt, das es sich beim Auto nicht um ein Fortbewegungsmittel, sondern um Emotionen geht?

Sollte man das ändern wollen, muss man den Menschen Rechnen und Ökonomie beibringen. Die Benzinpreise muss man ebenso wie sämtliche Parkgebühren radikal erhöhen. Dann werden sie schon langsam lernen, das es keinen Business Case für ein Auto in der Stadt gibt. Und sie plötzlich wohlhabend sind, weil sie kein Auto mehr haben... Und dann gehört die Stadt wieder denen, denen sie gehören sollte, den Menschen. Und nicht den Autos.

dieter (Gast) - 17. Nov, 00:22

Mit der Erhöhung von Benzinpreisen und Parkgebühren willst du dich etwa beliebter machen? Eva 170PS Glawischnig macht sich ja nur bei SUV-Fahrern unbeliebt. Alle anderen werden moralisch frei gesprochen. (Siehe meine Argumentation dazu im Kommentarbereich zum vorangehenden Blogposting[1]

Wohlhabend ohne Auto? Viele Menschen definieren ihren Wohlstand eben über das Auto und da würde der Wiener Arbeiter sich mit dem Niederösterreicher vergleichen und aufs Land ziehen, wenn er sich in Wien kein Auto mehr leisten könnte. Aus deiner Sicht wäre das überhaupt kein Problem, denn als neuer Speckgürtel-Bewohner hätte er ja nun plötzlich einen "busines case" für das Auto und somit deinen Segen.

Aus ökonomischer Sicht ist unter Bedachtnahme der Autoverliebtheit als Grundmotivation nur zu empfehlen, so wenig wie möglich zu pendeln. Denn mit dem eingesparten Benzin geht sich ein schöneres Auto mit mehr Extras aus.

[1]http://chorherr.twoday.net/stories/5321455/#comments

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