Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Ein guter Elektromotor mag einen Wirkungsgrad von 90% haben. In einem sehr effizienten Wärmekraftwerk sind es aber bei der Verbrennung von Öl realistisch maximal 50%. 90%*50%=45%. Ein Diesel hat einen Wirkungsgrad von 35%.
Also ist der E-Motor bestenfalls 28% besser. Das ist soviel wie der Unterschied zwischen einem Auto, das 5,5L verbraucht und einem, das 7L verbraucht.
Und dabei habe ich Effizienzsteigerungen beim Diesel noch gar nicht berücksichtigt und auch nicht die Verluste bei der Übertragung und Speicherung von Strom und die schweren Akkus für große Autos mit großer Reichweite, die hergestellt und mitgeschleppt werden müssen.
Man könnte argumentieren, dass man die Abwärme als Fernwärme nutzen kann. Doch wenn wir die Häuser abdichten, brauchen wir soviel Abwärme gar nicht.
Dass wir mit nur 7% mehr für die halbe österreichische Fahrzeugflotte auskommen würden, glaube ich nicht. Selbst die sparsamen Wiener brauchen 300L Sprit = 3000 kWh pro Kopf und Jahr. Es wären also ganz andere Größenordnungen nötig und die könnten nur aus dem Öl gedeckt werden, das an der Tankstelle dann nicht mehr gebraucht wird, oder aus Braun/Steinkohle und Atomkraft.
@Christian Piller:
Der Hybrid gewinnt Bremsenergie zurück. Aber urpsrünglich kommt die ganze Energie aus dem Motor. Mit einem Hybrid bekommt man in der Stadt bei Stop-and-Go halt eine ähnliche Effizienz wie bei einer Überlandfahrt.
@Christoph:
Das mit den Elektrotankstellen würde ich noch mal überdenken oder abändern. Zuerst sollten wir die Entwicklung abwarten. Diese neuen Elektroautos müssen erst einmal gebaut werden und dann kann man sich ansehen, wie sie von jenen akzeptiert werden, die einen Zugang zu einer Steckdose haben, bevor wir halb Wien aufreissen. Und falls die Lichter ausgehen, weil zuviele Leute zu schnell umsteigen, müssten im Extremfall Fahrverbote ausgesprochen werden.
Vorschläge
Sieh' dir besser Elektroroller oder Elektrofahrräder an. Diese sind wirklich sinnvoll und effizient, weil klein, leicht und für Kurzstrecken gedacht, also das richtige Einsatzgebiet für Akku und E-Motor. Sie sind auch billig. In NÖ und Salzburg werden sie glaube ich gefördert. Tankstellen für diese Dinger kann man sicher auch leichter bauen.
Etwas anderes, was du dir ansehen könntest, wären intelligente Stromzähler. Mit denen kann man den Strombedarf im Haushalt besser beurteilen und so Sparpotentiale finden und zukünftig kompatible Geräte zu gewissen Zeiten einschalten. Das wurde in Italien gemacht. Kaliforniern stellt auch um.
Das wäre sinnvoll, denn Konsumenten können eigenverantwortlich nur dann Strom sparen, wenn der Verbrauch für sie salient ist.
Darüber hinaus besteht ein großes Energiesparpotenzial darin, die Last über den Tag auszugleichen.
zu den 7%
Für ein gutes, weiterentwickeltes Elektroauto (wahrscheinlich nicht der Tesla Roadster, der bei vielen PS-Fetischisten so gut ankommt, weil er sogar noch "geiler" als ein F-1-Wagen ist) ist es durchaus realistisch, dass es mit 20 kWh (entspricht dem Energieäquivalent von 2 Liter) pro 100 km auskommt.
Eine einfache Rechnung ergibt somit, dass für eine Wegstrecke von 36 Millarden km rund 7 Milliarden kWh (= 7 TWh; Terawattstunden) notwendig sind.
Österreichs Stromverbrauch wird heuer wohl 70 TWh kanpp überschreiten. Die 7 TWh für die "50 % Elektromobilität" würden also den derzeitigen Inlandsstromverbrauch um rund 10 Prozent erhöhen. 7 TWh entsprechen außerdem in etwa der derzeitigen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ohne Wasserkraft.
20kWh?
Aber selbst wenn es eines tages richtige e-autos gäbe die nur 20kWh brauchen. wieso willst du für diese jetzt schon tankstellen bauen? du weisst ja noch gar nicht was die brauchen (welche spannung? wieviel ampere? oder werden die akkublöcke tauschen? welche dimension?).
btw.: der tesla klimatisiert seine akkus auf ca. 25grad C permanent. 24h am tag. andernfalls wären sie beim ersten strengen frost, heftiger kalifornischer hitze oder einfach der abwärme bei vollgas ziemlich hin. heute verfügbare akkus sind nämlich eher sehr temperaturempfindlich.
Du verwechselst wahrscheinlich Verbrauch und Leistung.
Leistung: kW, PS
Verbrauch: l, kWh
20 kWh aus der Steckdose in den Wagen sind eben zwei Liter von der Tankstelle in den Benziner oder Diesel.
Ein schlechter Benziner hat einen Wirkungsgrad von 30%, der Pumpe-Düse-Diesel im VW Lupo 45%.
Also braucht ein vergleichbares Benzinauto maximal 6L und ein vergleichbarer Diesel etwa 4L. Es sind sogar weniger, da die Akkus das E-Auto beschweren.
Solche Benzinautos gibt es ja heute schon, werden nur selten gekauft. Und genau da liegt auch das Problem in CCs Abschätzung. Die 14% mehr Elektrizität für die Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte setzen voraus, dass die Autofahrer nicht nur auf Elektro umsteigen, sondern auch vernünftige Autos kaufen und vernünftig damit fahren. Hier werden also große Benzinäpfel mit kleinen Elektrobirnen verglichen.
Übrigens, der Tesla Roadster braucht laut Wiki 2,2L, falls der Strom aus einem Wärmekraftwerk kommt. Der Opel EcoSpeedster braucht 2,5L.
Der Energieverbrauch eines Autos hängt halt primär von Luftwiderstand, Gewicht und Rollwiderstand der Reifen ab. Also Roadster statt SUV!
nö wenn da wer was verwechselt ist es der cc
2.2.L(äquvalent) verbraucht der nur wenn er nach amerikanischen verkehrsregeln gefahren wird. als max 90kmh.
die lotus elise braucht übrigens bei 90kmh knapp 3 liter. und der tesla ist de facto eine elise mit e-motor.
Aber wenn ein kleiner superleichter 2sitzer bei lahmen herumgeschiebe schob 2,2L braucht. wie geht es dann der 5sitzer familienkutsche?
btw. wetterbedingt: beim e-auto kannst noch ca 5kWh verbrauch für die heizung dazurechnen. beim zerknalltreibling wird mit der motorabwärme geheitzt