Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Stellt sich nur die Frage...
Manche von diesen Problemen werden durch Elektroautos gelöst (worüber man, wie schon von andern erwähnt, streiten kann, wir sind kein Hydro-Powerhouse mehr, grad zur Schneeschmelze vielleicht), andere werden durch Elektroautos noch schlimmer, weil die dann billig sind, und man damit als umweltfreundlich gilt.
Fürs Land ist sowas super, und selbst da reichen 60km für die meisten Pendler, zumindest wenns an der Arbeitsstelle auch eine Auflademöglichkeit gibt.
Stadt ohne Autos?!
Die immense Reduktion an Lebensqualität und Sicherheit durch den Autoverkehr in der Stadt, der durch "Ökoautos" ja nur ein Feigenblatt bekommt, wird durch Stromautos keineswegs kompensiert. Man denke nur daran, dass heuer soviele Fußgänger - nicht wenige davon auf "Schutzwegen" - getötet worden sind, wie schon lange nicht mehr. Ohne Auto geht's nicht. Offenbar haben auch die Grünen vollständig kapituliert. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass nicht permanent auf die Missstände (von den Ampelphasen für Fußgänger über lebensgefährliche Radstreiferln bis zu lächerlich schmalen Gehsteigen im Vgl. zur Fahrbahnbreite) des roten Wien hingewiesen wird.
Der öffentliche VK als Alternative? Fragt mal eingefleischte Autofahrer, die lächeln nur milde. U-Bahnen, die auch zur größten Stoßzeit nur alle 5-6 Minuten kommen, bummvolle Straßenbahen, nicht vorhandene Busspuren etc. Ja, bei der derzeitigen Verkehrspolitik in Wien kann ich sie verstehen!
Natürlich kann man da Kampagnen erstellen, die einen anderen Lebensstil bewerben. Aber das alleine reicht nicht aus.
Ganz ohne Autos
Die Frage ist ja eher, ob diese Unmengen an Pendlerfahrten notwendig sind. Was wär dabei, mal die Intervalle der U6 auf 90 Sekunden zu senken, und dafür eine Spur vom Gürtel zu sperren/begrünen/radwegisieren?
Was wär dabei, wenn bei einem Druck bei einer Bedarfsampel sofort die Auto-Ampel zu blinken beginnt, und man in <10 Sekunden selbst grün hat?
Was wär dabei, wenn man bei Baustellen keine sündteuren Ausweichrouten baut (falls jemand diese Ausweichkurve auf der A2 bei der neuen IZ Nö Süd Abfahrt kannte), sondern einfach ein paar Monate mit einem Nadelöhr lebt?
Was wär dabei, wenn man die Nightlines nicht stur dort enden lassen würden, wo das entsprechende Straßenbahngleis endet?
Klar, bei den Grünen brauch ich mich deswegen nicht aufregen, aber mir scheints halt sinnvoll, das hier zu posten.
Das Problem mit dem Verbannen von Autos aus der Stadt ist, dass die Autofahrer dann in den Speckgürtel ziehen. Da wird dann schönes Grünland mit noch mehr Häusern, Straßen und Hofer-Filialen zubetoniert und die Autofahrer pendeln erst recht in die Stadt und brauchen mehr Benzin.
Auch in der Stadt gibts jede Menge an Leute, die nur mit dem Auto einkaufen fahren.
Und warum sollte ein Großeinkauf mit dem Auto Lebenskomfort bedeuten? Damit wird ein Problem gelöst, das man gar nicht hat, wenn man in einer Minute beim Billa ist.
Wohlgemerkt, das trifft nicht auf Gegenden zu, die nach 1960 gebaut wurden.