Videoblog
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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zu Besuch in einem Wiener Passivhaus
erst wurde dieser Familie fast...
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Österreich ist gebaut
Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen und nachwachsende Rohstoffe verwenden (Holz, Lehm, Stroh) und trotzdem noch ein Passivhaus haben (www.s-house.at), aber das wäre dann wohl der übernächste Schritt.
Natürlich kann man verzweifelt fragen warum die ganzen Öl und Gaskessel pro Jahr verkauft werden (und für die nächsten Jahrzehnte installiert), wenn es diese Alternative gibt....vielleicht weil Österreich schon gebaut ist...
Neue Passivhäuser sind sicher cool, aber haben auf den Energieverbrauch kurzfristig wenig Einfluss. Die Neubaurate beträgt 1 bis 2% der gesamten Wohnfläche, d.h. ein Investitonszyklus der alle Gebäude erneuert dauert bis zu 100 Jahre. Wenn man noch berücksichtigt, dass neue Gebäude, die nicht Passivhausstandard sind, auch nur einen Bruchteil der Energie eines Altbaus verbrauchen, wird klar, dass der Neubau energetisch im Bereich von max. einem halben Prozent liegt. Wenn wir davon nochmal die Hälfte durch Passivhäuser einsparen ist das gut, aber im Promillebereich des Gesamtenergieverbrauchs fürs Heizen und bis sich das aufsummiert dauert es Jahrzehnte oder mehr. Das heißt, wir müssen natürlich im Neubau auf jeden Fall Passivhausstandard bauen - ohne wenn und aber - ausschließlich!
ABER, um in den nächsten 10, 20 oder 30 Jahren deutliche Energieverbrauchsreduktionen zu erzielen, müssen wir an den Bestand. Hier kann man von 150 auf 15 kWh/m²a reduzieren, also Faktor 10 oder noch mehr.
Das ist was wir brauchen! Alte Wohngebäude thermisch sanieren - auf Passivhausstandard.
Das geht heute mit ca. 30% Mehrkosten gegenüber einer normalen Fassadensanierung, ein tolles Beispiel findet sich in Linz: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id3872. Und wenn sowas Standard wird, werden diese Kosten auch noch deutlich sinken.
Das Beispiel ist deshalb besonders schön, weil es ein Mehrfamilienhaus ist wie man es überall in den Städten findet. EFH sind tatsächlich problematisch, also nachverdichten wo es geht, wobei auch bei EFHs gilt, Österreich ist gebaut.