Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Rohstoffblasen
Es scheint als würde er (und möglicherweise auch C.C.?: siehe Video "Die Zukunft des Ölpreises - Teil 1") glauben, dass am Höhenflug des Ölpreises v.a. die (bösen) Spekulanten schuld gewesen wären. Das war nicht oder nur zu einem geringen Ausmaß der Fall, wie ein CFTC-Report vom Juli 2008 im Auftrag des US-Senats zeigt (http://www.theoildrum.com/node/4334). Vielmehr ist zwischen Ende 2004 und Mitte 2008 das globale BIP um fast 20 Prozent gestiegen, die Ölproduktion aber so gut wie gar nicht! (Ja, Saudi Arabien hat im Frühjahr 2008 nochmals "ordentlich aufgedreht", konnte aber Produktionsrückgänge in anderen Staaten kaum kompensieren! Peak Oil ist eben keine „Theorie“, sondern ein in vielen Förderregionen nachweisbare Tatsache).
Resumee: der Marktmechanismus funktioniert!
Funktioniert er wirklich?
Ja, er widerspiegelt das kurzfristige (Ölkontrakte werden v.a. fürs nächste Monat gehandelt) Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage mehr oder weniger korrekt wider.
Nein, er spiegelt überhaupt nicht wider, dass Öl und andere Ressourcen endlich sind! Wie könnte es sonst nämlich sein, dass der Ölpreis heute - inflationsbereinigt - weniger als die Hälfte von 1980 kostet, obwohl seither mehr als 600 Milliarden Barrel (= 100 Würfel mit einer Kantenlänge von 1 km) oder rund ein Viertel des jemals vorhandenen förderbaren Öls unwiederbringlich als CO2 in der Atmosphäre verpufft sind. Die Ware Öl ist also physisch "knapper", aber monetär nicht "wertvoller" geworden.
Eine Auseinandersetzung mit und "Reparatur" von diesem ökonomischen Paradoxon sollte für die Ökonomen und die Politik im Zentrum stehen! Bevor die nächste Öl- und Ressourcenblase entsteht! Denn die physischen Fundamentaldaten können weder von Monetaristen noch von Keynesianern uminterpretiert oder geleugnet werden.
Aber nur, weil Öl knapper wird, muss es nicht teurer werden, eben weil die Nachfrage ja sinken kann, wie wir letztes Jahr gesehen haben.. Soweit ich bei theoildrum.com gelesen habe, verbrauchen die OECD-Länder nicht mehr Öl, als vor 20-30 Jahren, trotz Vervielfachung der Wirtschaft seit damals Es tut sich halt doch etwas bei der Energieeffizienz. Und nach dem aktuellen Ölschock werden viele Betriebe und Haushalte, die nicht an die Spekulantenverschwörung glauben, etwas tun.