Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Wann immer etwas neues in Wien gebaut wird, bekomme ich Schweißausbrüche, inklusive bei allen so genannten "alternativen" Projekten.
Wenigstens stört dieses Projekt niemanden, da die Gegend schwer zugänglich ist, also auch niemanden beeinträchtigt.
Das Grundübel der Stadtplanung in Wien sind eben jene Siedlungen, Centers, Citys usw., die überall gebaut werden. Auch die Mitterhofersiedlung, der Rennbahnweg und der Wohnpark Alt-Erlaa haben keinen Straßenverkehr an der Oberfläche. Und genau das ist das Problem. Denn, wenn man den Verkehr und somit auch Infrastruktur und Betriebe verbannt, dann muss man sie an anderer Stelle bauen. Die Verbindung übernehmen schnelle, große Straßen, die für Radfahrer und Fußgänger unangenehm sind; speziell, wenn man sie queren muss, oder links abbiegen will. Da wartet man stets ewig, an einer Ampel.
Eine Siedlung fügt sich nicht organisch in die Stadt ein und trägt nichts zu ihr bei, sondern sie ist parasitär und für jeden, der nicht in ihr wohnt, nur ein Verkehrshindernis. Da trifft ganz besonders auf Fußgänger und Radfahrer zu, da Distanzen erhöht werden und die Siedlungen umgangen werden müssen. Selbst, wenn die Siedlung theoretisch passierbar wäre, tun das trotzdem wenige, weil nicht intuitiv klar ist, ob man in einer Sackgasse landet, wo man auf der anderen Seite wieder raus kommt und ob man versehentlich an einem einschlägigen Plätzchen vorbei kommt, wo sich finstere Typen aufhalten.
Es sollten also die Erdgeschosse als Geschäftslokale vorgesehen sein, klare öffentliche Räume geben und nicht, wie man auf dem unteren Bild mal wieder sieht, eine Ansammlung von Häusern. Dass dort die Kosten für die Garagenplätze zugunsten irgendetwas anderem eingespart werden, interessiert mich als Außenseiter wenig.
Die Gründerzeitviertel der Brigittenau sind schon heute radfahrerfreundlich, denn dort kann man sich als Gleichberechtigter in den Nebenstraßen in den überschaubaren, langsam fließenden Verkehr mischen und man hat nicht weit zum Supermarkt, Gemüsehändler, Beisl usw.
In den Außenbezirken radelt man hingegen lange Strecken ohne irgendwo vorbei zu kommen und muss dann immer wieder ewig warten, bis man ausnahmsweise eine Straße queren darf. Nein Danke!
Das Areal da oben kenne ich. Ruhe vor'm Autoverkehr wird man dort nicht haben. Einfach mal unter der Nordbrücke durchradeln und dann auf der Rampe scharf links abbiegen. So kommt man hinter die Lärmschutzwand des Uferwegs in die Gstettn zu den Bahngleisen. Dort gibt es Dauerbeschallung vom Handelskai und von der Nordbrücke inkl. erhöhter Auffahrt von beiden Seiten plus dem Bahnverkehr natürlich.
Mir persönlich stört das Geräusch einparkender, beschleunigender und bremsender Autos in den Nebenstraßen mehr zu, als das Dauerrauschen von Schnellstraßen und Autobahnen.