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Michael (Gast) - 26. Mai, 10:29

Der Kapitalismus ist das effizienteste System um knappe Ressourcen zu verteilen. In nicht-kapitalistische System betreiben viel größere Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung.

Beispiele sind: Deutschlands reduzierter CO2-Ausstoß ist größtenteils auf die Schließung und Effizienzsteigerung der ehemaligen DDR-Industrie zurückzuführen.

Treibstoffverschwendung in sozialisitischen Staaten wie z.B. Venezuela oder Iran (Venezuela und Iran haben aufgrund der sozialistischen Subventionspolitik weltweit die niedrigsten Treibstoffpreise).

Beispiel ist die unselige Abwrackprämie, die nichts weiter als eine Ressourcenverschwendung darstellt und ganz bestimmt nichts mit Kapitalismus zu tun hat.

Im Kapitalismus müssen Firmen im Wettbewerb immer effizienter produzieren. Das beinhaltet nicht nur die Produktion von mehr mit weniger Arbeitern, sondern auch der Einsatz von weniger Ressourcen. In nicht-kapitalistischen System fehlt diese Motivation.

Tom Schaffer (Gast) - 26. Mai, 13:56

"der kapitalismus" kennt problematischerweise aber keine ausreichende orientierung an nicht-monetären werten - insbesondere wenn es dinge sind die minderheiten wichtig sind - und er kennt auch keine präventivaktionen gegen kommende probleme. er reagiert auf gefahren eben erst in der krise, weil sich erst mit der preisänderung der wirtschaftliche marktdruck ergibt - und das ist im zusammenhang mit endlichen stoffen (öl) oder irreversiblen schäden (klima) der ziemlich sichere weg in eine form des untergangs.

marktwirtschaft braucht deshalb lenkung und regulierung. manchmal sind das subventionen, manchmal öffentliche oder staatliche wirtschaftssektoren, oft sind es geringere mittel. dass ineffiziente (in deinen fällen dritte welt-)staaten mit staatlichen eingriffen genauso mist bauen, ändert am kapitalistischen grundproblem ja nichts. selbst wenn er in der heutigen das beste bekannte system wäre, würde er so jedenfalls nicht ewig existieren können.
Michael (Gast) - 26. Mai, 23:03

Ich bestreite nicht, dass die kapitalistische Lösung suboptimal ist. Es ist nur so, dass die von Politikern verordnete Lösung meistens noch schlechter ist.

Der Grund dafür ist, dass der Kapitalismus versucht, möglichst effizient mit Ressourcen umzugehen, während die Politik i.A. versucht das Volk mit allerlei Geschenken zufrieden zu stellen.

Der Kapitalismus ist übrigens die perfekte Lösung des Öl-Problems: im Kapitalismus geht das Öl nie aus, es wird nur immer teurer werden.

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