Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
Meine Rede in unserer Aktuellen...
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























@ CC
Der Preis steuert die Entscheidungen aller Marktteilnehmer bei deren Findung von für sie optimalen Entscheidungen (zum großen Teil ökonomisch rational und den Rest emotional bzw. irrational). Steigt der Preis für Benzin sehr hoch an, dann wird sich das mit dem vielen Autofahren bald erübrigt haben. Oder der Preis fürs Parkpickerl in Wien verzehnfacht sich, dann werden sich viele überlegen, ob es wirklich Sinn mach eine Kiste in der Straße vor dem Haus stehen zu haben. Oder man schafft die Subventionen ab, mit den ökologisches Fehlverhalten ab, wie zum Beispiel die Pendlerpauschale.
Leider hat das dann ein paar gravierende Folgen für Firmen wie Autohersteller, die werden wir dann wirklich in die Insolvenz schicken müssen. Und da sind wir bei der Realpolitik: das traut sich keiner, auch Sie nicht Herr Chorherr.
Die Krise führt wirklich hübsch vor, wie sich ein paar Politiker von den großen Unternehmen einfach erpressen lassen und im übrigen auch die lieber Wähler und Konsumenten für ziemlich blöde halten: denn der Konsument hatte schon mit seinen Käufen entschieden, das es keine Existenzberechtigung für z.B. Opel gibt. Warum akzeptiert die Politik nicht diese Entscheidung, sondern nimmt einen dicken Kredit auf (auf unser Kosten natürlich) um unsere Entscheidung zu revidieren?
Die ökologische Wende scheitert an dem ökonomischen Unverständnis der Politik und an Realitäten wie dem "Kampf" um Arbeitsplätze, vor allem die Sicherung bestehender, die keiner mehr braucht. Kollateralschaden ist halt nur, das die neuen halt nicht entstehen werden, aber den sieht eh keiner.
Solange es einen Markt für Autos gibt, sind die Deutschen gut beraten, da mitzumischen. China und die Tigerstaaten bauen/bauten ihre Autoindustrie im Rahmen ihrer Industriepolitik gezielt auf. Wirtschaftsliberalismus und laissez-faire sind eine tolle Sache, solange sich auch alle daran halten.
Bei Autos aber auch Flugzeugen ist das nicht unbedingt gegeben.