Videoblog
ja/nein Abstimmungen - eine grüne Kontroverse
Wie soll unsere Demokratie weiterentwickelt...
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Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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VdB muss weg! (leider)
http://derstandard.at/?url=/?id=1244460296835
Gut, ich will alten Männern ihren Grant nicht verbieten, immerhin sind beide beim Dampfablassen nicht ganz unwitzig.
Aber Voggenhuber macht in seinen Tiraden zumindest streckenweise Sinn.
VdB liegt mehrfach radikal daneben.
1) Niemand mehr kann bestreiten, dass die Europawahl eine Katastrophe war. Grün gewinnt überall, nur hier nicht.
2) Den Parteiausschluss für parteischädigendes Verhalten gibt es sehr wohl, er wird nur halt im Fall V. nicht angestrengt.
JedeR kann sich denken warum und es hat mit Toleranz nichts zu tun.
3) Weitere Zentralisierung von Listenwahlen, etc. ist genau falsch, zunächst einmal weil wir offenbar keine Führungspersönlichkeiten haben, die mit mehr Verantwortung umgehen können. Aber aus vielen anderen Gründen auch. Bundeslisten sollten über bundesweite Urabstimmungen gewählt werden, basta.
4) Wenn Grün statt Rechts gilt, dann hätten VdB & Co. diesen Wahldebakel, der aus dem selbst gesuchten internen Machtkampf resultiert hat, vermeiden können.
Mit 9% von 43% der WählerInnen wird man bei noch so reiner Gesinnung gegen Rechts kaum was ausrichten können. Und: es ist eine furchtbare Beleidigung jener Leute, die sich dieses Mal schwer getan haben Grün zu wählen, zu implizieren, dass sie die Bewegung gegen Rechts unzureichend unterstützen.
5) Sobald die Grünen eine Person haben, die Europapolitik so inhaltlich treffsicher und leidenschaftlich wie Voggenhuber artikuliert, ab dem Augenblick nehme ich seinen Namen nie wieder in den Mund. Es tut mir leid, Herr VdB, aus ein paar herablassenden Bemerkungen über Gartenzwerge ist keine Vision für Europa gebaut!
6) Voggenhuber verbrudert sich mit Karas und Bösch während des Wahlkampfes, und ist parteischädigend - Van der Bellen ist mit Plassnik ein paar Tage vor der Wahl ein Herz und eine Seele, und das ist nicht parteischädigend?!
Für eine neue politische Ausrichtung kann ich nur empfehlen, das Interview von Hans Rauscher mit Ariel Muzicant zu schauen:
www.derstandard.at/rau-tv
Und besonders am Ende Muzicant sehr, sehr gut zuzuhören. Dort liegt der Anfang von Poltik gegen Rechts - in der Kombination aus Massnahmen, die jene Probleme aus der Welt schaffen, an denen sie ihre Hetze aufhängen - und der Ehrlichkeit darüber, welche Spiele eingespart werden, um dem Volk dieses Brot zu geben.
Voggenhuber ist weg.
Aus meiner Sicht sollte jetzt Van der Bellen folgen. Ich habe langsam das Gefühl, dass er die Partei hintenrum mehr schädigt, als Voggenhuber in aller Öffentlichkeit tut.
Sburny sowieso. Und Glawischnig so bald wie irgend möglich.
Alle wollen mitentscheiden...
Früher hat man dazu "basisdemokratisch" gesagt, und das war eines der Fundamente der grünen Bewegung. Heute wird das als ein Zustand, den man ändern muss...
Traurig, wenn man zusehen muss, wie diese Partei sich selbst demontiert... :-(
Seine Aussagen im Standard und jetzt im Kurier sind an Bizarrheiten wohl nicht mehr zu überbieten und ein Dokument der derzeitigen Abgehobenheit fast aller grünen Spitzenfunktionäre;
Glaubt ein VdB wirklich noch einen Satz solch zynisch-dummer Sätze oder werden wir potentielle Wähler endlos auf die Schaufel genommen?