Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Es sind
aber ohne besonders viel Glasnost.
Nicht vergessen, dass 2 neue Gaskraftwerke in Graz und Mellach kommen.
380kV
Ehrlich gesagt
Ich verstehe nicht warum sie so ein Teufelszeug sein soll.
Ich verstehe auch nicht warum die Grazer Grünen gegen das neue Wasserkraftewerk sind.
stimmt
Glasmost höchstens...
@ Ben:
Die neue 380kV quer durch die Oststeiermark stösst ja vor allem bei jenen auf Widerstand, die dann unter den Hochspannungsseilen leben müssen. Das kann ich sehr gut verstehen, ganz unabhängig von der wissenschaftlichen Nachweisbarkeit irgendwelcher Auswirkungen kommt es dabei zu einer empfundenen Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Die derart Geschädigten können nicht nachvollziehen, dass der Leitungsbau zur Aufrechtwehaltung der inländischen Versorgungssicherheit unabdingbar ist, sondern in erster Linie der Profitmaximierung der Stromindustrie (durch Stromexporte bzw. Transit von Atomstrom) dienen soll.
Dass jetzt am einen Ende der 380kV-Leitung auch noch massiv (Gas)-Kraftwerke errichtet werden erhärtet den Verdacht, dass die Leitung nicht für die Versorgungssicherheit notwendig sein kann, denn sonst müsste man den Strom der durch die Leitung fliessen soll ja nicht erst hinterher dazubauen.
Das Hauptargument gegen die Wasserkraftwerke an der Mur ist - Überraschung - die Zerstörung der Aulandschaft (solange die Mur eine Drecksuhle war wollte da wegen des Gestanks ohnehin keiner in die Nähe kommen) der eine vergleichsweise mickrige Stromausbeute gegenübersteht, da es sich um relativ kleindimensionierte Kraftwerke handeln soll.
Die Mur bei Graz
Wenn das Flussbett nicht im 19. Jhdt. künstlich massiv abgesenkt worden wäre, würde ich jetzt in der Messegegend im Gatsch sitzen.
Ich bin nicht gerade begeistert von all diesen Dingen, aber wenn wir gegen alles sind nimmt niemand mehr wahr, dass es differenzierte Grade des Dagegenseins gibt. Niemand merkt dass wir mehr gegen die Gaskrafwerke sind als gegen Wasserkraft, kaum wer wird verstehen, warum wir überhaupt gegen Wasserkraft sind, und unser Stereotyp als Partei Gegen Alles wird einfach ein Stück weiter gefestigt.
Wenn wir unsere Abhängigkeit von fossiler Energie reduzieren wollen, werden wir unsere Landschaft mit Gerätschaften verstellen müssen, gegen die eine 380-kV-Leitung ein Lercherlschas ist. Schon mal einen ordentlichen Windpark gesehen?
hässliche Alternativen
Anders sieht die Sache aus, wenn grüne und machbare Gegenkonzepte auf dem Tisch liegen, wie genau die Alternative zu Gaskraftwerk in Mellach und auverbauendem Murkraftwerk aussehen soll.
Allerdings argwöhnen einige der 380kV & Kraftwerksgegner dass diese Einrichtungen in erster Linie im Hinblick auf Stromexportchancen errichtet werden und da sehe ich überhaupt nicht ein warum der Lebensstandard zahlreicher Bürger beschnitten werden soll, nur damit STEG und Verbund höhere Dividenden zahlen können. Exportgewinne sind schön und gut - aber da muss auch ein höherer Maßstab an Verträglichkeit angelegt werden.
Ich früheren Jahren war sich sogar einmal Mitglied der IG Windkraft, ich habe so eine ungefähre Vorstellung wie ein *richtiger* Windpark aussieht. Ich befürworte heute eher eine "alles an seinem Platz"-Strategie: die besten Windgebiete in Österreich sind gerade einmal am unteren Rand des Sinnvollen. Windräder gehören nach UK, Norddeutschland, Dänemark, Südfrankreich (am besten Offshore) aber nicht ins Weinviertel.
Was sind denn
Ich als Parteimitglied kann diese nicht einmal nennen.
Wenn die Windparks hier nicht "an ihrem Platz" sind, was ich mangels Wind einsehen kann, was ist dann hier "an seinem Platz"?
Sicher könnten wir den Bedarf im Wohnraumbereich massiv senken. Wärmedämmung bis zum gehtnichtmehr und jedem Dach sein Solarkollektor. Ich vernute aber, dass das meistens Sanierungs- und Umrüstungsmassnahmen sind, die einstimmige Beschlüsse der Eigentümer von jedem Objekt brauchen? In unserem Haus steht's 5 zu 1, der 1 ist aber ein ziemlich streitbarer Typ; der sackelt die Miete seiner Studenten ein und bremst bei jeder Investition; da würden wir also einige Personentage beim Bezirksgericht finanzieren, bevor wir das durchkriegen. Und das sind gerade 6 Wohnungen. Abgesehen davon wüsste ich nicht, ob ich meinen Anteil der Kosten leisten könnte. Werde ich dann verpflichtet, mich zu verschulden? Wenn man das wirklich im grossen Stil durchdrücken will, bedeutet das viel mehr "Drüberbügeln" und viel brutalere Eingriffe in Eigentumsrechte als bei den paar Häusln entlang einer Stromleitungs- oder Bahn-Trasse.
In einer Stadt, wo die Kürzung der Ladezeit um 1 Stunde hart an der Grenze zur politischen Unmachbarkeit kratzt?
Leichter wird's wohl am Land gehen, sicher können es etliche Ortschaften Mureck & Co. nachmachen und Nahwärmesysteme usw. installieren.
Gut, und wenn das alles irgendwie gemacht ist: wo kommt dann der Rest der Energie her?