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Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Ich verstehe...
Es gibt keine "grünen VorwählerInnen" im Parteistatut. Es gibt UNTERSTÜTZER (die dann dieses eingeschränkte Wahlrecht haben) und wie diese Bezeichnung schon sagt, sind das Menschen, die die Grünen UNTERSTÜTZEN, also bei einer der zahlreichen Andockstationen (BG, TO, PEZ) mitmachen, oder auch "grün bloggen", aber aus betimmten Gründen kein Parteimitglied sein wollen oder können. Alle diese UNTERSTÜTZUNGEN sind relativ leicht nachvollziehbar und da steht diesem "Mit-Wahlrecht" auch sicher nichts im Wege. Einfach nur ein Formular ausfüllen ist KEINE UNTERSTÜTZUNG. So weit so klar...
Ob man "grüne VorwählerInnen" etablieren möchte - also Menschen, die sich gerne (aber ausschließlich) in den Listenerstellungsprozess einklinken wollen - ist eine interessante, aber ganz andere Diskussion:
Solche "Vorwahlen" könnten zB. übers Internet stattfinden und dann bei der eigentlichen Wahl ein gewisses Gewicht haben.
@Martin
Alle wollten Unterstützer werden, alle haben unterschrieben bei den Wiener Grünen mitarbeiten zu wollen.
Selbstverständlich wollen auch alle mitbestimmen.
Ganz genau so wie es im Parteistatut steht.
Na dann...
Dann klappts (zumindest beim nächsten Mal) auch sicher mit dem "mit"wählen. ;)
been there, done that
Die "Mitmach"-Seite war der Ausgangspunkt, dort stand: KIWIs, also "Unterstützer", können mitarbeiten&mitbestimmen ohne Parteimitglied zu sein. Die "Grünen Vorwahlen" haben das sehr effizient unter grünaffinen Wienern promoted. Mit Erfolg.
Der Ansturm, auf den Du Dich so freust, war schon längst da - hunderte Untestützungserklärungen trudelten bei der "Andockstelle" Wiener Landesbüro ein.
Mit dem Ergebnis, dass der Wiener Landesvorstand die meisten abgelehnt hat - mit der hanebüchenen Begründung aus den Anträgen sei die Bereitschaft zur aktiven Teilhabe nicht hervorgegangen. Wortlaut der Anträge: "Ich möchte bei der Partei mitarbeiten und mitentscheiden."
Vielleicht kommen die Freunde vom Landesvorstand demnächst zu Sinnen, dann klappts (zumindest beim nächsten Mal) auch sicher mit dem wählen.
Du hast recht...
Die "Grünen Vorwahlen" haben wohl das Mitbestimmen sehr effizient und erfolgreich promotet (dem ich duraus auch offen gegenüberstehe, wie aus meinem Eingangsposting ersichtlich), sodass es zu einem "Ansturm an Formularen" kam.
Den Ansturm, den ich meine, nämlich beim UNTERSTÜTZEN = Mitmachen, konnte ich in den letzten Wochen aber weder in "meiner" Bezirksgruppe, noch bei Veranstaltungen der Landesorganisation feststellen, aber ich muß zugeben, dass ich auch hier nicht lückenlos informiert bin.
Ein/eine wirklich motivierte/r grünaffine/r UnterstützerIn sollte sich auch von so einer Ablehnung nicht abschrecken lassen. Ich werd nun mal ein bisschen demagogisch: Stellen wir uns mal Hainburg vor. Was wäre denn gewesen, wenn alle denen man gesagt hat "Das dürfts net", einfach wieder nach Hause gegangen wären?
Die Tore bei den Grünen sind jedenfalls weit offen, aber unterstützen heißt für mich mehr, als ein Formular auszufüllen (und Rechte aus einem "Status" in Anspruch zu nehmen). Ohmann, wenn ich nun daran denke, wieviele Formulare ich in meinem Leben schon ausgefüllt habe.. und DAS unterstütze ich wahrlich nicht alles ;).
Ich lehne mich nun noch etwas weiter raus und biete an, mich mit jeder/m Unterschtützungswilligen aus meinem Bezirk Hietzing persönlich in Verbindung zu setzen und zu treffen, um die Möglichkeiten des Mitmachens zu besprechen. Mail an: hietzing@gruene.at zu Hd. Martin
So.. und ob unser LV noch "bei Sinnen" ist, davon werde ich mich nun gleich beim Hearing überzeugen.
es sollte doch eher umgekehrt sein: die Grünen sollten die Unterstützer mit offenen Armen entgegentreten und nicht mit den Füßen!
Erst dann würden die Unterstützer teilnehmen, usw.
Weil...
Bei den Grünen sind ALLE interessierten Menschen willkommen und die Wiener Grünen sind die EINZIGEN, die ein derart offenes Partizipationsprogramm überhaupt haben (weswegen es auch nicht perfekt sein kann ist, sondern ständig weiterentwickelt werden muss).
Ihre Aussage, dass jemanden mit den Füßen entgegengetreten wird, entbehrt jeglicher Grundlage. Überzeugen sie sich bitte persönlich bei einer der vielen Andockstationen, bevor Sie so eine Aussage treffen.
Wenn man "nur vorwählen" will, dann ist auch das ein legitimes Anliegen über das, wie ich bei gestrigen Gesprächen erfahren habe, man auch diskutieren wird, aber es entspricht einfach nicht dem, was das Statut - und der gesunde Menschenverstand - unter "Unterstützer" versteht.
gestern - heute - morgen
Kann es sein, dass es gar nicht notwendig ist, denen erst zu erklären welche Möglichkeiten zur Mitarbeit bestehen, da sie schon ganz genau wissen, wie ihr Beitrag aussehen wird?
Dabei kann es schon vorkommen, dass Arten der Mitarbeit gemeint sind, die bisher keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die eher dezentral organisiert sind. Die den Grünen ein neues Feld der Kommunikation erschliessen und das Potential haben, Menschengruppen zu erreichen, die über die bisherigen Kommunikationskanäle der Grünen nicht zugänglich waren.
Und selbst wenn einige der Ansicht sind, ihr Beitrag besteht im Einfordern und der Beteiligung an einer intensiven, öffentlichen Debatte bei der Listenerstellung für die nächste Wahl, halte ich das schon für Beitrag genug, denn auch davon würden die Grünen enorm profitieren.
Ja, auch darum geht es: dass die Grünen sich enorm schwer tun, sich Neuem offen gegenüber zu verhalten. Dass es im Zuge der GrüneVorwahlen-Initiative auch um neue Modelle der Teilhabe ging haben viele Grüne Funktionäre entweder nicht verstanden oder zwar verstanden aber abgelehnt.
Diese Ablehnung gegenüber dem bzw. den Neuen habe ich aus zweierlei Motiven beobachtet:
1) "Ihr solltet besser klassische Bezirksgruppenarbeit machen und Euch beim Bezirk melden - wenn es für mich funktioniert hat wird es auch für Euch passen!" - häufig auf Bezirksebene
2) "Ich habe Angst davor, dass mir ein unkontrollierter Haufen das lange und sorgsam aufgebaute Machtgefüge in der Parteistruktur und Parteilenkung auf den Kopf stellt." - eher im LV & Umkreis zu finden
Dein Hainburg-Vergleich ist vielleicht ein bisschen krass, aber manche werden den Vergleich des Landesvorstands mit Hainburg-Betonierern vielleicht ganz treffend finden.
Es freut mich jedenfalls, dass auf Bezirksebene reges Interesse an Mitarbeit besteht, obwohl es eher darum ging ergänzende Teilhabemodelle zur klassischen Bezirksarbeit zu entwickeln.
@Martin
Wovor fürchtet sich der Parteivorstand eigentlich? Dass am Ende eine Kandidatenliste rauskommt, mit der sich ein möglichst großer Kreis von potentiellen Wählerinnen und Wählern identifizieren kann?
Es gibt da ein Land westlich des großen Ozeans, da dürfen sogar Mitglieder anderer Parteien bei den Vorwahlen mitmachen. (Jaja, ich weiss, nicht in allen Bundesstaaten, aber doch in manchen...) Bei den letzten Vorwahlen war das Wahlvolk so dreißt und hat die favorisierte Kandidatin vom Stockerl gestossen. Mit dem Erfolg, dass der von den Vorwahlen gestärkte Kandidat einen fulminanten Wahlsieg eingefahren hat.
Aber bei den Grünen in Wien heisst's: "No, we can't!". Man will sich ja schliesslich nicht von jedem dahergelaufenen Würstel unterstützen lassen...
"UnterstützerIn kann jeder und jede werden. Vorraussetzung ist, mit unseren Grundsätzen einverstanden zu sein. [...] Beitrittsformular einfach downloaden und ausgefüllt an uns schicken."
Und selbst wenns da einen Formfehler geben sollte würde man sich unter Heranziehung des "gesunden Menschenverstands" erwarten, dass zurückgefragt wird. Ich rede aber derzeit täglich mit Leuten, die abgelehnt werden, ohne dass ein einziges Mal zurückgefragt worden wäre. Und das kann man durchaus berechtigt so bezeichnen "dass jemandem mit den Füßen entgegengetreten wird". So empfinden es diese Leute jedenfalls, ob's Dir gefällt oder nicht.
"klassische Bezirksgruppenarbeit" ....
Da ist ja die SPÖ schon moderner, die hat mittlerweile "Themen-Sektionen" !
Themen wie z.B. Verkehr (ich betrachte mich in Sachen Radverkehr als kompetent, kein Wunder nach 45 Jahren Radfahren) eignen sich so richtig gar nicht für "Kantönligeist" und grünen Spontidilletantismus. Hatte unlängst ein Streitgespräch beim Kutschkermarkt mit einem Grünaktivisten zum Thema Mehrzwangstreifen (8 Jahre Raderfahrung). Nachher hat er zugegeben, dass er es "so noch nicht betrachtet hat"...
gestern - heute - morgen
@Martin: vielleicht haben die über die GrünenVorWahlen hinzugestossenen Unterstützer schon eine weitehend konkrete Idee, wie und auf welche Weise sie die Grüne Idee unterstützen werden.
Kann es sein, dass es gar nicht notwendig ist, denen erst zu erklären welche Möglichkeiten zur Mitarbeit bestehen, da sie schon ganz genau wissen, wie ihr Beitrag aussehen wird?
Dabei kann es schon vorkommen, dass Arten der Mitarbeit gemeint sind, die bisher keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die eher dezentral organisiert sind. Die den Grünen ein neues Feld der Kommunikation erschliessen und das Potential haben, Menschengruppen zu erreichen, die über die bisherigen Kommunikationskanäle der Grünen nicht zugänglich waren."
Und was hält sie davon ab, das nicht zu tun? Die Möglichkeit, am 15. November (ist es der 15. Nov?) eventuell nicht "vorwählen" zu dürfen, sondern erst beim nächsten Mal? Wie ich bereits weiter oben sagte: (Mit)machen, dann klappts auch mit dem mitwählen.
"Und selbst wenn einige der Ansicht sind, ihr Beitrag besteht im Einfordern und der Beteiligung an einer intensiven, öffentlichen Debatte bei der Listenerstellung für die nächste Wahl, halte ich das schon für Beitrag genug, denn auch davon würden die Grünen enorm profitieren."
Richtig - DU hältst es für Beitrag genug. Die Entscheidung darüber obliegt, gemäß Statuten dem LV.
"Ja, auch darum geht es: dass die Grünen sich enorm schwer tun, sich Neuem offen gegenüber zu verhalten. Dass es im Zuge der GrüneVorwahlen-Initiative auch um neue Modelle der Teilhabe ging haben viele Grüne Funktionäre entweder nicht verstanden oder zwar verstanden aber abgelehnt."
Sehe ich überhaupt nicht so, und zwar in keinem dieser Punkte. Selbst die "Hardliner" im LV sind FÜR die Weiterentwicklung der Partizipationsmöglichkeiten.
"Diese Ablehnung gegenüber dem bzw. den Neuen habe ich aus zweierlei Motiven beobachtet:
1) "Ihr solltet besser klassische Bezirksgruppenarbeit machen und Euch beim Bezirk melden - wenn es für mich funktioniert hat wird es auch für Euch passen!" - häufig auf Bezirksebene
2) "Ich habe Angst davor, dass mir ein unkontrollierter Haufen das lange und sorgsam aufgebaute Machtgefüge in der Parteistruktur und Parteilenkung auf den Kopf stellt." - eher im LV & Umkreis zu finden"
ad 1) Ja, kann ich mir vorstellen, dass Einladungen in die BGs so wahrgenommen werden und ich verstehe auch sehr gut, dass man/frau nicht dorthin möchte. Genau deswegen gibt es alternative Partizipationsmöglichkeiten und müssen diese ständig weiterentwickelt werden. "GrüneVorwahlen" hat dazu nun sicher auch einen wesentlichen Impuls gegeben.
ad 2) Selbst wenn dem so wäre, wäre es irrelevant, da die Unterstützer "nur" bei Kanidatenlisten mitwählen dürfen und nicht bei Parteifunktionen (LV, BUKO usw..)
"Dein Hainburg-Vergleich ist vielleicht ein bisschen krass, aber manche werden den Vergleich des Landesvorstands mit Hainburg-Betonierern vielleicht ganz treffend finden."
Ich finde dafür deinen Vergleich "krass". Wir könnten ja DARÜBER irgendwo eine basisdemokratische Abstimmung machen....
"Es freut mich jedenfalls, dass auf Bezirksebene reges Interesse an Mitarbeit besteht, obwohl es eher darum ging ergänzende Teilhabemodelle zur klassischen Bezirksarbeit zu entwickeln."
Und mich freut auch jedes ergänzende Teilhabemodell.
@Martin
Werden die Grünen demnächst von mir auch verlangen, dass ich erst Flugblätter verteilen muss, bevor ich diese Partei mit meiner Stimme bei einer Wahl unterstütze?"
Was soll ich nun dazu sagen? Vielleicht, dass wir eigentlich von unseren Wählern schon erwarten, dass sie ihre Energie selbst ökologisch herstellen, natürlich keinen Führerschein haben dürfen, nur in Bio&FairTrade-Klamotten rumlaufen und sich, sowie die natürlich in ihrer Wohnung aufzunehmenden Asylwerber nur vegan ernähren dürfen? Hab ich was vergessen?
"Wovor fürchtet sich der Parteivorstand eigentlich? Dass am Ende eine Kandidatenliste rauskommt, mit der sich ein möglichst großer Kreis von potentiellen Wählerinnen und Wählern identifizieren kann?"
Keine ahnung, aber sehr furchtsam sahen mir die Mitglieder des LV gestern nicht aus.
"Es gibt da ein Land westlich des großen Ozeans, da dürfen sogar Mitglieder anderer Parteien bei den Vorwahlen mitmachen. (Jaja, ich weiss, nicht in allen Bundesstaaten, aber doch in manchen...) Bei den letzten Vorwahlen war das Wahlvolk so dreißt und hat die favorisierte Kandidatin vom Stockerl gestossen. Mit dem Erfolg, dass der von den Vorwahlen gestärkte Kandidat einen fulminanten Wahlsieg eingefahren hat."
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. In diesem Land ist es auch möglich Präsident zu werden, wenn man WENIGER Stimmen, als der andere hat. Und selbst bei diesen Vorwahlen gibt es Partei-Delegierte, die eine "Basisentscheidung" kippen können.. SOWAS will ich bei den Wiener Grünen jedenfalls nicht!
"Aber bei den Grünen in Wien heisst's: "No, we can't!". Man will sich ja schliesslich nicht von jedem dahergelaufenen Würstel unterstützen lassen..."
Bitte meine Beiträge nochmal lesen und versuchen sie zu verstehen. JEDE/R, die/der bereit ist, in welcher Form auch immer, mitzumachen findet bei den Wiener Grünen Andockstationen vor, wie ganz sicher bei keinen anderen Partei.
@Martin
Bei den letzten GR-Wahlen in Wien hatten die Grünen auch weniger Stimmen als die FPÖ und trotzdem 1 Mandat mehr. Das geht auch bei uns!
@Martin: Das was Dir Dein "gesunder Menschenverstand" verbietet war und ist aber seit Jahren genauso: Man wird Mitglied oder Unterstützer durch das Ausfüllen eines Formulars. Bitte lesen: http://wien.gruene.at/mitmachen/unterstuetzen/
"UnterstützerIn kann jeder und jede werden. Vorraussetzung ist, mit unseren Grundsätzen einverstanden zu sein. [...] Beitrittsformular einfach downloaden und ausgefüllt an uns schicken."
Und selbst wenns da einen Formfehler geben sollte würde man sich unter Heranziehung des "gesunden Menschenverstands" erwarten, dass zurückgefragt wird. Ich rede aber derzeit täglich mit Leuten, die abgelehnt werden, ohne dass ein einziges Mal zurückgefragt worden wäre. Und das kann man durchaus berechtigt so bezeichnen "dass jemandem mit den Füßen entgegengetreten wird". So empfinden es diese Leute jedenfalls, ob's Dir gefällt oder nicht."
Das ist so auch nicht richtig. "Formal" wird man Mitglied oder Unterstützer nicht durch Ausfüllen und Abgeben eines Formulars, sondern erst mit Annahme durch die Partei, vertreten in diesem Fall durch den LV. Beim Mitglied gibts im Falle einer Ablehnung eine Berufungsmöglichkeit. Wie es bei Unterstützer aussieht, weiß ich nicht.
Worauf ich aber von Anfang an hinaus wollte, ist, dass einem das Ausfüllen eines Formulars nicht zu einem UNTERSTÜTZER im Sinne des Wortes macht. Jemanden der eine Sache unterstützt! Das ist man womöglich schon vorher, oder fängt gerade damit an. Und wenn man das von dem Recht am 15. November mitwählen zu dürfen abhängig macht, oder NUR das sogar das eigentliche Ziel des Formularausfüllens sein könnte, dann hat das für mich schon einen ganz schalen Beigeschmack und ist auf jeden Fall hinterfragungswürdig.
Weiter noch: Der LV ist aus seiner Verantwortung heraus sogar VERPFLICHTET eine Überprüfung vorzunehmen und ich hätte an dieser Pflichterfüllung meine ärgsten Bedenken, wenn fast 500 Anträge einfach so "durchgewunken" worden wären. Das käme ja dann dem Stimmverhalten der Klubs der beiden Regierungsparteien im Parlament gleich.
Was ich aber eigentlich unbedingt noch sagen möchte: Man/frau kann bei den Grünen viel mehr durch aktive Mitarbeit und Einbringung in Diskussionen beeinflussen, als durch "vorwählen". Persönlich gehts mir eigentlich immer so, dass ich viel mehr Kanidaten an wählbarer Stelle haben möchte, als möglich ist.
"klassische Bezirksgruppenarbeit" ....
Und was, wenn man sich vor allem in bezirksübergreifenden Themen heimisch und kompetent (als "von Nutzen") sieht ?
Da ist ja die SPÖ schon moderner, die hat mittlerweile "Themen-Sektionen" !
Themen wie z.B. Verkehr (ich betrachte mich in Sachen Radverkehr als kompetent, kein Wunder nach 45 Jahren Radfahren) eignen sich so richtig gar nicht für "Kantönligeist" und grünen Spontidilletantismus. Hatte unlängst ein Streitgespräch beim Kutschkermarkt mit einem Grünaktivisten zum Thema Mehrzwangstreifen (8 Jahre Raderfahrung). Nachher hat er zugegeben, dass er es "so noch nicht betrachtet hat"..."
Ganz kurz: Einmal zum Open House kommen, dort seinen Wunsch deponieren und sich mit den Grünen "Radexperten" in ganz Wien vernetzen (lassen).
Bei der SPÖ... da kommst vielleicht in die "Radsektion", aber höchstwahrscheinlich nicht hinter die verschlossenen Präsidiumstüren, hinter denen die Wahllisten erstellt werden... jedenfalls nicht nach 4 Monaten.