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Karl Zauner (Gast) - 18. Jun, 08:36

Strom für Afrika

Wir sollten lieber die dezentale Stomproduktion bevorzugen. Jede Talschaft, jede Gemeinde oder jeder Haushalt kann und soll den Strom weitgehend selbst oder in der näheren Region erzeugen - natürlich regional und international gut vernetzt.
Stromquellen:
Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und anderen erneuerbaren Energien, sofern sie sozial und ökologisch verträglich sind.

Trotzdem muß das Sahara-Projekt angegangen werden - zum Vorteil Afrikas. Es handelt sich um traditionelle Wärmekraftswerke, deren Wirkungsgrad wegen der Abwärme nicht so groß ist (E-Wirkungsgrad ca. 40%).
Die Abwärme kann aber sehr gut zur Meerwasser-Entsalzung und andere Zwecke genutzt werden, wodurch Bewässerung in großem Stil möglich wird.
Der Strom ist dann vor Ort billig zu produzieren. Er kann ja vor Ort verbraucht werden, wenn die sonnenreichen Wüstenstaaten diesen Vorteil geschickt nutzen.
Es handelt sich um eine relativ einfache Technologie, die zu wertvollem Stromüberfluß führt.
Wenn nötig, kann in der Folge natürlich ein transkontinentales 800KV-Gleich-Stromnetz nach Europa und Asien gespannt werden.

Ich gehe aber davon aus, dass die regionale Nutzung der wichtigste Schritt ist. Für alle Kontinente. Nicht um sich abzuschotten, sondern wegen der vielfachen Unsicherheit großer Strukturen, deren Macht nicht oder nur schwer demokratisch kontrolliert werden kann. Und weil diese großen Strukturen auch leicht angreifbar sind.

Unabhängig davon ist auf jeden Fall eine Weltregierung notwendig, denn die Welt ist ein Dorf und die Weltbevölkerung braucht eine demokratische Organisation. Die UNO und ihre Einrichtungen sind ein wichtige Schritt dazu. Da gibt es aber noch viele notwendige Verbesserungen.

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