Videoblog
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
zu Besuch in einem Wiener Passivhaus
erst wurde dieser Familie fast...
erst wurde dieser Familie fast...





























Super
Schöne Rede, das spricht mich inhaltlich alles direkt an da ich selbst Radfahrer bin.
Gut auch, das klargestellt wird, dass Radler auf die Straße gehören und dort normale Verkehrsteilnehmer sind. So sehe ich das auch.
In dem Zusammenhang ganz interessant, die 10 Gebote für sicheres Radfahren:
http://bernd.sluka.de/Radfahren/10Gebote.html
Viele der Wiener Radwege finde ich übrigens ziemlich gut, besonders wenn sie durch roten Bodenbelag gut gekennzeichnet sind.
Das schlimmste sind aber die noch recht häufigen gemischten Rad-gehwege. Ich brause normalerweise ja mit mindestens 20km/h dahin, da brauche ich keine Fußgänger ;-)
Was die Einbahnen Anbelangt: Das Thema ist aus meiner sicht nicht ganz so Heiß, da die wichtigsten einbahnen eh geöffnet sind. Allerdings kenne ich ein paar die wirklich sehr eng sind, da müsste man dann wohl einen Parkstreifen auflösen, mir solls recht sein. Die Autofahrer werden halt wieder sudern *g*
Und ein kleiner Nachschlag noch für alle die es noch nicht kennen:
http://vienna.mybikelane.com/
einbahnen
1. autofahrer werden aufmerksamer, weil aus JEDER einbahn ein radfahrer kommen kann. momentan achtet kaum jemand darauf, was ich teilweise verstehe, weil der schilderwald teilweise nicht überblickbar ist, es kommt aber häufig zu gefährlichen situationen (ähnlich denen von gehsteigfahrradwegen entlang von hauptverkehrsstraßen, wo autofahrer nur nach links nach autos ausschau halten). wenn es aber die regel wird, daß überall ein radler auftauchen kann, wird sich das eher ändern.
2. es kostet sicher weniger geld bei einzelnen wirklich zu engen einbahnen ein "einbahn inklusive radfahrer" hinzubauen...
3. erleichtert es natürlich das leben von radfahrern in unbekannten stadtteilen. bevor ich einen unbekannt langen umweg nehmen muß, fahr ich lieber illegal gegen die einbahn oder auf dem gehweg. kommt selten vor, aber es ist auch nicht unsicherer als erlaubt gegen die einbahn zu fahren... man muß sowieso IMMER auf der hut sein.
und das schlimmste dabei sind die Radfahrer, die dabei nicht auf die Fußgänger Acht geben. Bsp: rechte Wienzeile bei der U4 Pilgramgasse, da gibts sogar einen Zebrastreifen, und trotzdem missachtet jeder Radfahrer diesen!!!
Also müssten Radfahrer bei grüner Fußgänger-Ampel ohne schlechtem gewissen die Fußgänger zum stehenbleiben zwingen. das habe ich so noch nie beobachtet.
auf der einen seite ist nämlich sehr wohl Radfahrweg und Fußgängerweg gemeinsam bis zum Zebrastreifen.
beim Zebrastreifen auf dem Radweg gibt es keine Ampel. Diese ist nämlich nur beim Straßenübergang, nicht jedoch beim Radweg.
Und selbst wenn die Ampel grün wäre, muss man als Fußgänger sich hüten, dass nicht einem ein Radfahrer anklingelt, weil er meint er hätte Vorrang.
Generell finde ich überhaupt, dass die meisten Radfahrer auf die Fußgänger zu wenig Rücksicht nehmen. Man muss ja regelrecht oft zur Seite springen, auf Gehsteigen, auf Zebrastreifen, auf der Straße ... nur weil der Radfahrer nicht Acht geben kann.
Es nervt halt.
Und weil Radfahrern diese Radweg-Spazierengeher nicht alle drei Tage, sondern alle drei Minuten begegnen, wird eben gebimmelt, und nicht wortreich auf das Fehlverhalten hingewiesen.
Natürlich gibts Rowdies, das ist klar. Aber gedankenverlorene Radweg-Spazierer sind meiner Meinung nach (und ich bin sehr viel mehr zu Fuß als mit dem Rad unterwegs) deutlich in der Überzahl.
3 meter vor dem Zebrastreifen ist es sehr wohl zumutbar, dass diese anhalten. Man darf ja nur 30 km/h fahren, und das halten 90 % der Fahrer nicht ein. Viele beschleunigen sogar noch, um vor dem Fußgänger darüber zu kommen.
ein verpflichtender Radführerschein würde so manche Situationen mit Fußgängern mildern.
Bei anderen Radwegen hab ich das noch nicht erlebt.
Aber selbst dann sollte man bremsen. Der Fußgänger ist noch immer das schwächste Glied, und demensprechend sollte auch Rücksicht genommen werden.
Ähäm...
Und ja, natürlich muss man Rücksicht nehmen. Aber viele Fußgänger gehen einfach komplett ohne zu schauen und vollkommen unvermittelt übern Radweg - etwas, was sie bei der Straße nicht machen würden.
Achja, nochwas
1) Warum? Wo steht dass?
2) So leicht ist es auch wieder nicht 30 kmh zu überschreiten. Oder sind 90% der wiener radler SUpersportler. Ich merk davon nix, muss oft genug mit 15-20 hinten nach schleichen *g*
Gestern hab ich folgendes erlebt...
Unglaublich !
1) Bei rot
2) geistig nicht präsent
3) überhaupt nicht bremsbereit (nur eine Hand am Lenker, d.h. bei Vollbremsung Sturz unausweichlich)
Das war nicht etwa ein Kind, sondern eine Erwachsene, die sicher (wer hat ihn nicht ?) den Führerschein hatte !
Leider ist diese Kategorie mittlerweile "kulturprägend", LeutInnen (ich wage zu behaupten: vor allem Frauen!), die absolut kein Gefühl, keine Wahrnehmung für Gefahr haben. Gefahr, in die sie sich selbst begeben. Gefahr, in die sie andere bringen.
Ich habe nur eine Erklärung für dieses Phänomen: Daß sie als Kind keine Gelegenheit hatten, die erforderlichen Dummheiten zu begehen, von den man "aus Schaden klug wird". Und jetzt ist der Straßenverkehr ihre Sandkiste.
Diese Generation reicht von 20 bis 35 (siehe Helge F.), eine Generation, die offenbar als Kind nicht mehr Radfahren durfte, weil es ihren Eltern "zu gefährlich" erschienen ist.
Und dann lese ich das da:
http://derstandard.at/fs/1245820075292/Projekt-Ergometerklasse-Radfahren-beim-Lernen-foerdert-den-Lernerfolg
Autsch !
ja auch da ist ein Zebrastreifen!
Gußhausstraße ...kenn ich jetzt nicht.
Generell: Wer aufmerksam fährt, kann auch bei Zebrastreifen rechtzeitig bremsen. Nur meine Beobachtung ist das fast KEIN Radfahrer bei Zebrastreifen anhält und den Fußgänger drüberlässt.
kann coyote nur beipflichten. ich erleb oft solche Radfahrer, die bei rot über die Ampel fahren und damit andere gefährden, oder die einfach nicht bei der Sache sind. ... Und kaum spricht man die Radfahrer an, schnauzen sie einem zam, nur weil man sie an die Straßenverkehrsordnung erinnert!
@a.m.
Im gegenteil, Sie kennen ihn oder die Verkehrszeichen dort nicht. Bin gerade eben da gewesen, Lokalaugenschein sozusagen. Im bereich des Zebrastreifens ist der radweg ein radweg (andernfalls gäbs auch keinen Zebrastreifen, warum auch?), erst richtung AMS-Gebäude (ein paar meter nach dem Zebrastreifen) wirds ein gemischter Weg und ist entsprechend beschildert.
Richtung Naschmarkt ist der Gehsteig auf der linken seite z.Zt. eine Baustelle, es deutet aber nichts darauf hin, dass die Fußgänger deswegen den Radweg benützen dürfen. Eigentlich müssten sie auf die andere Seite, ausnahmsweise passe ich aber mein Fahr und Klingelverhalten an ;-)
Ach a.m. ...
Ich hoff in einem sind wir uns einig: Die Radfahrer gehören auf die Straße. Entweder ganz normal auf die Straße, oder halt eine Autospur dafür opfern.
@martinm
bezüglich gemischter Weg: dann beginnt er halt nach Verkehrsschild erst ein paar Meter nach dem Zebrastreifen. Das ändert aber trotzdem nicht die Tatsache daran, dass dort Fußgänger passieren.
Und selbst wenn Sie 1 Meter nach dem Zebrastreifen einen Fußgänger überfahren, anfahren, handeln das die Gerichte auch so, dass Sie die Schuld daran tragen.
@wolfgang
dem kann ich nur zustimmen. Nur passiert das leider nicht.