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coyote (Gast) - 24. Jun, 22:33

Wow !


Andi (Gast) - 24. Jun, 22:56

Was ich sehr gefährlich finde, das sind die ULF Strassenbahm-Stationen. Entweder zwischen Schiene und Trottoir auf dem relativ schmalen Streifen durch-balancieren, oder ausscheren und zwischen den 2 Gleisen fahren. Über ein Gleis fahren ist im spitzen Winkel gefährlich, also muss man gscheit rüberziehen, da sind die Autos aber nicht immer darauf gefasst.

Was anderes, war es nicht irgendwann mal geplant, sämtliche Sitzungen von Parlamenten und Ausschüssen etc. aufzuzeichenen und im Internet zugänglich zu machen? So wie diese Rede von CC? Idealer weise mit 2 Perspektiven, einmal den Redner und einmal das Publikum.
martinm - 24. Jun, 23:53

Ich fahre prinzipiell am gleis. Sonst ist man ja auch zu nahe an den parkenden autos. Die Straßenbahn kommt eh nicht nach und die autos sollen nur überholen wenn genug platz ist.
coyote (Gast) - 25. Jun, 07:01

Die lebensgefährlichen Haltestellenkaps !

Ungefähr zur selben Zeit, wo man in Wien die Schleichwege im Nebenstraßenbereich durch Schrägpark-Einbahnen zerstört und den Radverkehr somit auf die Hauptverkehrsstraßen vertrieben hat, begann man diese mit vorspringenden Haltestellenkaps auszustatten, die für den Radverkehr lebensgefährliche Fallen sind. Vor allem bei Nässe ist das erzwungene Hakenschlagen über die Schiene mit Sturzrisiko verbunden, was angesichts der notorisch mißachteten Sicherheitsabstände lethal enden kann.

Was soll man tun: Der Nebenstraßenraum muß wieder dem Radverkehr gehören: Radstraßen statt 1.50 - Zierleisten am Fahrbahnrand !
martinm - 25. Jun, 08:30

"Vor allem bei Nässe ist das erzwungene Hakenschlagen"

WARUM? Als Verkehrsteilnehmer hast du das recht so viel Platz zu beanspruchen wie du brauchst. Also warum nicht AM gleis statt neben dem gleis fahren, so wie auch die Autos.
Wenn Platz zum Überholen ist dann können die Autofahrer trotzdem überholen, wenn nicht, dann könntens den notwendigen sicherheitsabstand auch dann nicht einhalten, wenn du neben dem Gleis fährst.

Oder meinst du diese Haltestellen wo auch die Autos über die Plattform fahren? Da müssen ja auch diese langsamer werden, ond mit einer offensiven fahrweise hatte ich da noch nie ein problem beim verlassen des Gleiskörpers. (Da ich vorher schon vergleichswese viel Platz beanspruche, macht keiner an bledsinn ;-)
Wolfgang (Gast) - 25. Jun, 08:47

Ich fahr da sicher nicht rechts neben dem Gleis

Bin zwar ein recht sozialer Radfahrer, der auch öfters mal Autos (und besonders Busse) aus reinem Goodwill vorlässt, aber deswegen bring ich mich doch nicht in Lebensgefahr. Hilft aber oft nix. Letztens hat hat mich allerdings trotzdem fast ne SUV-Tussi umgebracht beim überholen - und nein, ich bin nicht gefährlich weit rechts gefahren. die hat halt nur keinen Bock gehabt, Abstand zu halten. Kurz danach ist sie stehngeblieben, und als ich an ihr Fenster geklopft hab, hat sie ein Buch genommen und gelesen. Tja. Anscheinend seh ich so furchteinflößend aus.
martinm - 25. Jun, 10:10

Radfahrer sind ja bekanntermaßen böse raubritter ;-)
Das Problem ist halt, dass manche Autofahrer mit Radfahrern einfahc überfordert sind (oder mit dem Stadtverkehr im allgemeinen?)... Aber ich vermute mal, sie ist bei dem Überholmanöver eh in einer besondern Stressituation gestanden, und hat hoffentlich was fürs nächste mal gelernt. Weils ihr dann peinlich war hat sie dich ignoriert, warum sollte sie das sonst tun?

Beizeichnend jedoch, dass sie kurz danach stehen geblieben ist. Das zeigt wieder mal, dass sich das Überholen von Radfahrern in der Stadt nur selten auszahlt...
coyote (Gast) - 25. Jun, 14:48

Ich fahre auch prinzipiell im Gleistrog !

Nur zur Klarstellung.
Hab unlängst einen Radler in der Westbahnstraße darauf angesprochen, der rechts davon (also voll im Schwenkbereich der Autotüren - beim Sturz fällst du aufs Gleis, mit ein Bissl Pech wirst dann von der BIM zermatschkert...) gefahren ist.
Er hat gemeint, er mache das schon seit 3 Jahren, und es sei nix passiert...
martinm - 25. Jun, 17:39

LOL was für eine Argument. Ich hab das früher auch gemacht, aber wenn man regelmäßig fährt, dann ergibt sich das offensive fahrverhalten automatisch (sollte es zuindest)
coyote (Gast) - 26. Jun, 17:26

"Ich kauf meinem Schatzi ein sicheres Auto !"

In dem man in Ruhe telefonieren kann....

Das ist das Mindset der SUV - BesitzerInnen.
Und das andere Extrem: Die SMARTies ("ist ja eh so lieb und niedlich, kann niemand was zu Leide tun"), bei denen man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren kann, sie haben den Führerschein beim BILLA gemacht (mit Einkaufswagerln) - gesitig verwandt mit jenen RadlerInnen, die beim Fahren SMSes schreiben.

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