Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Abern eigentlich, genaugenommen, kam bei in Politik genau eines nicht vor: Österreicher. Es ist und war nur eine Politik für die ÖSTER-REICHSTEN.
Die Österärmeren litten darunter und es soll noch schrecklicher werden.
Lieber Herr Chorherr, was hat eigentlich IHS-Chef Bernhard Felderer mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer vor? Die Vermögenssteuern "bringen ihm zu wenig".
Was sind das überhaupt für Menschen und Experten?
@österärmere
Zu Felderer.
Das ist halt einer jener Ökonomen, die gegen Vermögenssteuern und für MWST-Erhöhungen sind.
Er irrt jedoch, wenn er sagt, da zahlen alle gleich viel.
Denn: Mit steigendem Einkommen sinkt die Konsumquote (eigentlich banal: sparen und Geld anlegen können nur, die denen dank höherem Einkommen auch etws überbleibt)
Bei sehr kleinen Einkommen wird (so die oft absurde Ökonomensprache) "entspart", damit man das kaufen kann, was man zum Leben braucht.
Ergo:
Einkommenssteuer ist progressiv (wer mehr verdient zahlt auch höheren Anteil) MWst ist regressiv. Je ärmer (und je höher der Anteil der Konsumausgaben gegenüber der Sparneigung) desto mehr Steuer zahlt man.
Anzumerken ist noch, dass bereits jetzt der Anteil der MWst (am Gesamtsteueraufkommen) im int. Vergleich sehr hoch ist.
Jetzt wär eigentlich Zeit, einen neuen starken Vorstoß Richtung Energiesteuern zu starten.
Hier ist Steuervermeidung (durch Energiesparen, Rad statt Auto, etc.)gesellschaftlich sinnvoll.
Soviel in aller Kürze
Danke! Ich bin begeistert, dass mir "das Ding" sogar antwortet :-)
Alle trifft sie zum Glück (noch) nicht, bei uns ist sie aber schon knallhart angekommen. Da geht es nur mehr um grundlegende Überlebensfragen.
Mein Hausverstand als Nicht-Wirtschaftsexpertin, aber derzeit krankheitsbedingt arbeitslose Alleinerzieherin und Sparexpertin würde meinen, dass höhere MWST ganz einfach den Endabnehmer, also alle Konsumenten gleichermaßen treffen würde. Aber alle Öster-Ärmeren, die ohnehin nur ein paar hundert Euro im Monat zur Verfügung haben umso mehr, weil hier jeder einzelne Euro ins Gewicht fällt. Unsereiner braucht nicht über Sparguthaben, Einsparungen durch Auto, Urlaub, etc., nachzudenken, das könnten wir uns erst gar nicht leisten. Da fallen sogar schon die hohen Öffi-Tarife unter Luxus, den man sich nur selten gönnen kann. Ich frage mich eher ergebnislos wie soll ich trotz Wohnbeihilfe weiterhin meine Miete berappen, meinem Arbeit-suchenden Sohn einen neuen Pass, eine neue Brille und ein Bankkonto finanzieren, all das was er dringend brauchen würde- ohne in ein Minus zu rasseln, was noch unfinanzierbarer wäre.
Höhere Energiesteuern wären auch eine Katastrophe, Gas und Strom ist ohnehin schon viel zu teuer. Das sind für mich jedenfalls alles Luxus-Überlegungen, falls ich das richtig aufgefast habe. Höhere Energiesteuern würden wohl auch viele Wähler verschrecken.
Wie wäre es eigentlich mit einer Verschrottungsprämie für stromsparende Heiz- und Elektrogeräte?
Es wäre schön wenn die Grünen nun etwas mehr zu uns herunter kommen und uns beistehen würden. Ich verstehe die Grünen als alte Stammwählerin als die sozialste Partei, aber in der Öffentlichkeit werden sie scheints noch immer als zu abgehoben wahrgenommen, was teils schon auch seine Gründe hat. Ich denke diese Krise wird nun dringend eine explizit in sozialen Fragen engagierte Interessensvertretung brauchen, alle anderen Parteien sind es längst nicht mehr und lassen uns einfach im Stich.
So viel ich verstanden habe, sind die Lohnsteuern und Konsumsteuern in Österreicharm bereits extrem hoch. Ich bekam das auch lange genug zu spüren, weshalb ich trotz Tag-und Nacht-Arbeitens auch nichts ansparen konnte, aber die Vermögenssteuern sind sehr gering. Das ist alles so leistungsfeindlich, ungerecht und demotivierend.
Eine weitere Teuerung würde den Konsum wohl eher endgültig zum Erliegen bringen- was schon in den 30-ger Jahren in die Katastrophe führte. Anscheinend sind Umsatzsteuern auch besonders missbrauchsanfällig. Durch "Karussellgeschäfte" zw. EU-Staaten sollen dem Fiskus jährlich Milliarden Euro verloren gehen. http://de.wikipedia.org/wiki/Karussellgesch%C3%A4ft
Ich sehe nur in Vermögenssteuern eine gerechte Lösung für die durch steigende Arbeitslosigkeit zunehmenden soziale Probleme und den schrecklichen Rechtsradikalismus, der sich nun in allen Zeitungsforen breit macht. Wenn das Defizit weiterhin nur auf die arbeitende und sozial schwache Bevölkerung abgewälzt wird, kippt sie demnächst genauso aus Überarbeitung um wie ich umgekippt bin oder sie radikalisiert sich. Ich sehe hier viele Gefahren, die man abwenden und nicht verstärken sollte. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und übertrage meine Situation zu sehr auf andere.
Liebe Grüße!