Videoblog
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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zu Besuch in einem Wiener Passivhaus
erst wurde dieser Familie fast...
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Energiesteuer!
Ganz richtig: ENERGIESTEUER! Und zwar als FOSSILE Energiesteuer (z.B. CO2-Steuer). Das ist der einzig richtige Weg - aber nicht nur pseudomäßig ein bissl, sondern kräftig - dafür im Gegenzug Entlastung bei den Arbeitssteuern.
>> http://politik.pege.org/2004-steuerreform/
Neue Steuern
Wir werden daher auch in Zukunft mit leeren Versprechungen über ausgabenseitige Einsparungen vertröstet werden, und nach den Wahlen wird es Steuererhöhungen geben, die eine möglichst breite Basis belasten, denn nur so können die notwendigen Einnahmen überhaupt erreicht werden. Und zusätzliche Steuereinnahmen werden mit Sicherheit notwendig werden, denn irgendjemand muss das Geld, das derzeit in der Krise verheizt wird, ja wieder aufbringen.
CO2-Steuer ...
Wenn erst die nächste Ölkrise kommt (und die kommt!), dann sind solche Steuern nur mehr ein "Lercherlsch..." gg. die Belastungen durch unsere fossile Abhängigkeit. Besser jetzt eine (möglichst EU-weite) sinnvolle, ökologische Steuerreform, als in 10 Jahren den Katzenjammer ...
CO2-Steuer und der heilige Joschka
Noch eine Anmerkung zu einem verwandten Thema:
Als Grün-Sympathisant braucht man derzeitz schon eine dicke Haut. Da versucht man in Diskussionen den Leuten irgenwie die "grüne Energiewende" nahe zu bringen und zu erklären, warum es mehr Sinn macht, in die thermische Sanierung in Österreich zu fördern, als die noch mehr fossile Energie zu importieren. Und dann verkauft Joska Fischer, einer der Säulenheiligen der grünen Bewegung in Europa, für ein paar hundert Tausend Euro seine Seele an den CO2-Teufel höchstpersönlich und wird Lobbyist für die Nabucco-Pipeline. Natürlich, die österreichischen Grünen können nix dafür. Aber für Basiswappler, die die grünen Ideen verbreiten wollen, ist es halt einfach fatal... :-(
Steuern oder Lenken?
Ganz allgemein liegt in unserem Land die Betonung bei der Steuergestaltung immer mehr auf "Geldbeschaffung" statt auf "Lenkungseffekte". Auch Felderer argumentiert die USt-Erhöhung mit der Geldbeschaffung.
Daher ist eine CO2-Steuer schon richtig, da der Lenkungseffekt im Vordergrund steht.
Zur Visualisierung können wir einen 2x2-Raster entwerfen mit Motiv "Geldbeschaffung"/"Lenkung" auf der einen Achse und volkswirtschaftlichem Effekt "Pos"/"Neg" auf der anderen.
Überraschender Weise finden sich auch einige einträgliche Quellen im Quadranten "Geldbeschaffung mit negativer VW-Auswirkung" wie z.B. Kreditgebühr oder (Miet-)Vertragsgebühr (aber auch USt-Erhöhungen).
Ziel muss es sein in den Quadranten "VW-nützliche Lenkungseffekte" umzuschichten, nicht umgekehrt.
Vermögensteuer an sich ist (in der pauschalen Form wie sie z.B. von Teilen der Wiener Grünen gefordert wird) auch Unfug: allein der Besitz von Vermögen soll schon steuerpflichtig werden. Unfug deshalb, weil auch hier kein Lenkungseffekt erkennbar ist und nur der Geldbeschaffungsgedanke hinter dem Ansinnen steckt.
Vernünftiger wäre eine Besitzsteuer die nur das "Besetzen" begrenzter Ressourcen besteuert. Ziel ist hier ein Lenkungseffekt, nämlich, dass begrenzte Ressourcen der Volkswirtschaft zur Verfügung stehen müssen, dass ein Druck entsteht diese Ressourcen optimal zu bewirtschaften. Derlei begrenzte Ressourcen wären z.B. Grund&Boden, Immobilien aber kein Barvermögen.
Warum Schenkungen und Erbschaften geringer besteuert werden als durch harte Arbeit erworbenes Geld hat mir bisher noch niemand mit schlüssigen Argumenten erklären können. Die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen hat auch keine negativen Lenkungseffekte wie USt-Erhöhung (drosselt Konsum) oder Lohnsteuer (entwertet Arbeit).
@ One Brick
Auf mich machen diese sogen. Experten jetzt nur den Eindruck eines aufgescheuchten Hühnerhaufens, der nach Auswegen sucht, ohne eine Idee wie dieser aussehen könnte. Ich beantrage hiermit, auch die hochbezahlten Rating-Agenturen in Rate-Agenturen umzubenennen.
Wirklich erfolgreich ist die Förderung der thermischen Sanierung (von den Grünen schon ewig gefordert und jetzt als ÖVP-Erfolg gefeiert).
Sinn macht diese Vorgehensweise nur, wenn man (ganz wie bei den anderen "Masters of the Universe"), dass sich ihre Bemühungen in Wahrheit nur um den eigenen Vorteil und den der befreundeten anderen Öster-Reicher drehen...
Öster-Ärmere werden immer mehr, wielange lassen sie sich wohl mit psychologisch wertvollen und rhetorisch brillianten Sprüchen noch hinhalten und ausnehmen?