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Steffi (Gast) - 26. Jun, 21:09

Ich bin jetzt nicht gaaanz sooo überrascht. In der Zeitschrift "Visier" http://www.visier.de/ z.B. stand schon vor einigen Jahren zu lesen, dass die DEUTSCHEN Grünen mittels Aktien und Stiftung u.a. an der Tschechischen Waffenfabrik Česká zbrojovka a.s. http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%A1_Zbrojovka finanziell beteiligt sind. Auch wurde unter rot-grün 2004 der Handel mit toxischen Derivaten legalisiert. Fand ich alles nicht soo nett...
Für mich macht das einen entscheidenen Unterschied zu den österreichischen Grünen aus. Die internen Meinungsverschiedenheiten, über die sich hierzulande alle so aufregen, empfinde ich als winziges Übel.
Wir können wirklich froh sein, dass wir UNSERE GRÜNEN haben.

Gregor Keuschnig - 26. Jun, 23:59

Der entscheidende Unterschied zwischen den deutschen und den österreichischen Grünen liegt darin, dass die deutschen Grünen in den Ländern seit Mitte der 80er Jahre teilweise an der Macht sind/waren und im Bund von 1998-2005. Die österreichischen Grünen hatten schlichtweg noch keine Gelegenheit, sich den Verlockungen des Après-Gouvernment hinzugeben.

Was den Handel mit "toxischen Derivaten" angeht geht einiges durcheinander. Rot-Grün hat in Deutschland die Mehrheitsbeteiligung an Firmen durch ausländische Investoren ("Heuschrecken") ermöglicht; über den Handel mit Derivaten hat man sich gar nicht besonders gekümmert (ausser mit einer halbherzigen Reform des Wertpapierhandelsgesetzes), Relevanter war da die Teilnahme am sogenannten Jugoslawien-Krieg 1999, die die Grünen unwählbar machte..
Markusl (Gast) - 27. Jun, 15:32

@ gregor

zu den deutschen grünen kann ich jetzt nichts sagen, da mir die hintergrundinfos fehlen.

das einschreiten der nato und die beteiligung deutschland halte ich aber schon für gerechtfertigt. schließlich wurde schon zu lange bei all den gräultaten zugesehen. es muss gewisse grenzen geben die nicht überschritten werden dürfen. wenn doch, muss es aber konsequenzen geben, auch wenn die unserer friedliebenden einstellung nicht entsprechen.

die wahl der mittel und die damit verbunden zivilen opfer, sind durchaus auf alle fälle zu hinterfragen. "säuberungen" dürfen aber auf gar keinen fall zugelassen werden.

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