Videoblog
ja/nein Abstimmungen - eine grüne Kontroverse
Wie soll unsere Demokratie weiterentwickelt...
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Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Innerhalb und ausserhalb des Blechs
In grösseren Ansammlungen würden wir alle wegen aufkommender Aggressionen ständig aufeinander losgehen. Dass es aber im Normalfall nicht zu Massenschlägereien kommt, kennt jede, die schon mal mit einer vollen U-Bahn gefahren ist oder sich auf anderen überfüllten Plätzen aufgehalten hat.
Kommt es zu Ansammlungen wird eigentlich jedes Menschen Privatshpäre - der ca. ein Meter große Kreis um uns rundherum - verletzt. Passieren tut nix, weil wir der Körpersprache mächtig sind: kurzer Blick runter reicht schon und ein Gegenüber weiss, der will mir nix Böses.
Alle VerkehrsteilnehmerInnen mit Nase an der frischen Luft kommunizieren mittels kleinster Signale. Mit den AutofahrerInnen redet keiner, drum sind die schneller mal sauer. AutofahrerInnen haben keine Mögichkeit zur Mikrokommunikation, da sie hinter ihren oft verspiegelten Scheiben durch Passanten und RadfahrerInnen nicht als kommunizierender Mensch sondern als Maschine wahrgenommen werden. Sie können mit ihren ausgesandten Signalen nicht zu den ausserhalb des Blechs befindlichen durchdringen.
Was andere VerkehrsteilnehmerInnen vorhaben, also Tempo- und Richtungsänderugen, Angebot oder Beanspruchung von Vorfahrt, bemerken wir inner- wie ausserhalb des Autos nicht ohne weiteres. Vergebliches kommunizieren frustriert und macht früher oder später sauer...
Wenn man sich vorstellt, wie gleichzeitig 100 FahrerInnen in Autos ein Autokino verlassen würden, bei dem jemand vergessen hat Bodenmarkierungen und Richtungs-Schilder anzubringen... im Vergleich dazu: wie gehen 400 Menschen aus einem normalen Kino raus?
Zu sagen AutofahrerInnen seien böse ist böse! Alle noch so braven RadfahrerInnen sind mindestens genauso stinkig, sitzen sie selbst am Steuer einer Blechschüssel.
wie gehen 400 Menschen aus einem normalen Kino raus?
Ich weiss nicht - irgendwie schaff ichs als Autofahrer auch, mit den Menschen ausserhalb zu kommunizieren. Blickkontakt mit FG, RF und sogar andere AF kommt vor.
Das ist alles sehr übertrieben. Gottseidank hat die grosse Mehrheit der AutofahrerInnen ihre Agressionen unter Kontrolle.
Und es gibt auch Städte wo du trotz hektischem Autoverkehr ganz gut über eine ampellose Querung drüberkommst, oder als AF einen plötzlichen Spurwechsel ohne Karambolage schaffst, weil alle aufeinander viel besser aufpassen als in Wien. zB in Italien...