Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Ja genau,
Stimme dir restlos zu.
Der Konsensus darüber ist auch heute nicht in Frage gestellt.
Was hingegen in Frage zu stellen ist: Wie lange denn dieser Lebensabend dauern soll.
Ich meine: Mit steigender Lebenserwartung soll er länger werden, aber nicht LINEAR. Anders gesagt: Für jedes Jahr mehr Lebenserwartung müssen 4 Monate mehr gearbeitet werden.
Das ist nur gerecht, denn man gewinnt pro Jahr 8 Monate dazu.
Gleichzeitig sorgt man mit diesem "Dritteljahr" dafür, dass die Jahr um Jahr "länger" werdenden Pensionen nicht allein auf die Schultern der jüngeren Arbeitnehmer verteilt werden.
Voilà. Einfache Sache. Kann man sicher kommunizieren.
Nur tut das keiner. Warum? Weil Christoph Recht hat: Die Alten haben eine Lobby, die Jungen nicht.
Es wäre absolut verfehlt, der Lobby jetzt auch noch Systemstatus zu verleihen!
Alten als auch die ganz JUngen
Wenn z.B. jemand mit 55 Jahren gekündigt wird, hat er kaum noch Chancen am Arbeitsmarkt.
Das Antrittsalter für die Pension zu heben, löst das Arbeitsmarktproblem nicht und wird in Zukunft nur die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treiben.
Genauso ist es für die Jungen für den Anfang schwer ohne Erfahrungen einen Job zu finden.
Arbeit
Es gibt aber nicht genug Arbeit. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der viele Produkte durch Sollbruchstellen eine künstlich verkürzte Lebensdauer haben, besonders Elektrogeräte (Reparatur bei uns ist teurer als ein neues Produkt aus China), aber auch Autos sind so geplant, dass sie nach 10-15 Jahren unwirtschaftlich werden.
Ich bin der Meinung, dass man das ganze nur so lösen kann, dass man die Wochenarbeitszeit reduziert - dann kann man auch länger arbeiten. Die eventuell kürzere Pension ist halb so schlimm, wenn man dafür eine 4-Tage-Woche hat. Ich will jetzt mehr Zeit haben, um etwas zu unternehmen, nicht dann, wenn ich dazu vielleicht nicht mehr in der Lage bin. Jedes Mal in der Geschichte, als die Arbeitszeiten weiter beschränkt wurden, wars gut für die Menschen - und jedes Mal hat "die Wirtschaft" gejammert. Mit 35h würden wir alles erledigen können, was so anfällt, ich denke, dass auch 32h recht bald möglich wären. Mehr Entspannung könnte auch vielen Leuten mit Burnout-Syndrom oder Haltungsschäden helfen.