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smeidu (Gast) - 13. Okt, 17:55

Ansich guter Beitrag zur Diskussion - allerdings einige Kritikpunkte:

- Google Adplanner ist eine ziemlich unseriöse Quelle um die Reichweite von Onlineauftritten zu bewerten. Da sind die ÖWA Stats schon wesentlich vertrauenswürdiger.

- Und was hat eigentlich das ganze Thema puplishing Media: Print vs. Online mit der Diskussion "Social Media" und "Web 2.0" zu tun. Eigentlich nicht viel meiner Ansicht nach. Beispiele wie die Dot.com Blase about.com sind zudem ein ganz anderes Kapitel. Wichtige Tatsache für die Medienbranche: Werbudgets wandern zunehmend von Print&TV in den Online Bereich und im Online Bereich wiederum weniger in klassische Banner auf ORF.at sondern vielmehr in Google SEM und Social Media Kampagnen

- http://www.zeit.de hat im übrigen vor kurz einen großen Relaunch vollzogen und sicherlich viel Geld investiert und es wohl anzunehmen, dass sie auch eine nachhaltige Strategie dafür haben.

- Wenn man "Bundesland heute" als Massenmedium bezeichnet..zwickts auch wieder ordentlich. Der durchschnittliche Seher wird wohl 59 Jahre alt sein .. schätze ich jetzt mal grob. Daher eher ein MassenMedium in einer gewissen Gesellschaftsschicht. Angeblich schauen die Jungen ja gar nicht mehr TV und lesen selten Print Zeitungen... daher kann man davon ausgehen, dass die Zahlen für Print und TV weiter stagnieren und die Online Reichweite weiter steigen wird.

tetrade (Gast) - 13. Okt, 21:37

Mythen in Tüten

Google ist ganz sicher unseriös, die beschäftigen sich nämlich mit nichts anderem als dem Runtertragen der ÖWA-Mitglieder, haben sonst nichts zu tun. Die ÖWA ist sicher seriös, sie zählt Unique Clients, also deinen Laptop, deinen Desktop im Büro und dein iPhone unterwegs extra. Wenn Du von jedem deiner Devices zB derstandard.at abfragst, hat der sozusagen drei Leser, obwohl du nur einer bist. Weil auch das sich täglich zu nichts Substanziellem addiert, weisst man für ein stundenaktuelles Medium nur Monatsreichweiten aus. Da viele von uns im Verlauf der kommenden Monate ein neues Flatscreen kaufen, dass man ins Netz bringen kann, um YouTube auch im Wohnzimmer zu sehen, werden - da hast Du recht - die Online-Reichweiten weiter steigen. Ganz rauf in den Hype-Himmel. Wenn auf jeden von uns 4, 5, 6 IP-Adressen fallen, werden wir dann endlich deutlich mehr Online-User als Einwohner haben.

Würde man "Bundesland heute" nach der ÖWA-Methode messen, dann kämen da wohl vier, fünf Millionen User im Lauf eines Monats zusammen. Obwohl die dafür keine 24 Stunden pro Tag Zeit haben, sondern nur eine Viertelstunde. Was wiederum als Verweildauer doppelt so viel ist wie die durchschnittliche Verweildauer auf einer Mediensite.
smeidu (Gast) - 13. Okt, 22:30

ok.

- Wieviel menschen surfen täglich mit mehr als einem Gerät (laptop, iphone, desktop, wii-browser, wap-handy. . ..!?)..die gleiche Website an. Warum streubt man sich plötzlich dagegen..Unique Visitors als Kennzahl zu verwenden? Wenn man hier plötzlich so kritisch ist. . sollte man auch die Angaben der TV Quoten und Auflagenzahlen nochmal genauer betrachen.

- bzgl. Google Adplanner ... schaut man sich deren Angaben mit eigenen Serverstatistiken an... .ergeben sich Welten ..Welten an Unterschiede. Daher kann Google Adplanner nicht als seriöses Kennzahlen Tool verwendet werden. Google Analytics hingegen sehr wohl in höchstem Masse.. Aber das sind Äpfel und Birnen.
smeidu (Gast) - 13. Okt, 22:34

andere These:

Würde mir eine represantive Umfrage wünschen (3000+ Befragte)
..Wieviel Stunden sie pro Woche auf Facebook verbringen und Wieviel Stunden sie Bundesland-Heute schauen
Hans Mischinger (Gast) - 14. Okt, 12:08

Facebook und BL-Heute??

Wenn *das* nicht Äpfel und Birnen sind.
Facebook-Nutzung ist ja wohl nicht mit der Rezeption von redaktionellen Inhalten vergleichbar. Schon eher sehe ich dahinter eine geniale Form von Tele-Kommunikation, die mich vom One-to-one Zwang eines Briefs/Telefonats befreit und mir hilft, mein Kommunikationsbedürfnis innerhalb meines Freundesnetzwerks zu befriedigen.
Was aber verbindet Facebook mit Online-Medienwebsites? Die Teilnehme am Verteilungskampf um die mickrigen Online-Werbebudgets. (mickrig deshalb, weil der Löwenanteil der sogenannten Onlinewerbung in Wahrheit Suchmaschinenwerbung ist und Google reich macht)

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