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Raphael (Gast) - 13. Okt, 19:01

Anonymität/Zensur

Ein spannendes Subthema ist die Kommentarfunktion diverser Onlinemedien. Wäre eine solche Funktion nicht interessanter, wenn diese nicht anonym stattfinden würde? Das Niveau der Diskussionen ist ja vor allem deshalb so niedrig, weil sich einige hinter ihrer Anonymität verstecken und sie sich deshalb für ihre (zT an Rassismus oder Volksverhetzung grenzenden) Kommentare nicht schämen. Derzeit gibt es Zensoren, welche den ärgsten Dreck löschen.
Werden Naziparolen auch zur Anzeige gebracht? Und ist Zensur ein taugliches Mittel um diese Tendenzen zu unterbinden? Letzlich scheint mir Zensur eine sehr willkührliche Methode zu sein, welche Rechtsradikale subjektiv in eine Opferrolle und Isolation drängt, was dann (lt Kratev) dazu führt, dass diese ihre Vorstellungen noch weiter radikalisieren.

Ich hätte übrigens nichts gegen online Abonements, kann mir aber vorstellen, dass das besser funktioniert, wenn sich möglichst viele Medien zusammenschließen und (zB mittels OpenID) Abopackages anbieten (eine ID für Standard,Presse,ORF,Krone,...). Eventuell kann man mit einer solchen ID ja auch pay-per-view (erster Absatz ist zB gratis) anbieten. Natürlich bin auch ich froh, dass es das heute alles gratis gibt. Aber es ist mir lieber, wenn Journalisten von den Lesern bezahlt werden als von Werbekunden. Wenn das Einkommen der Journalisten nur von einigen wenigen Konzernen abhängt, dann üben diese auch Einfluß auf den Inhalt der Presseartikel aus. Auch heute schon verlieren immer wieder Zeitungen ihre Anzeigenkunden, weil der Kunde in einem Artikel schlecht wegkommt oder dem Konzern auch nur die politische Linie missfällt.

Albert Gerlach (Gast) - 14. Okt, 13:01

Anonymität

Du prangerst die Anonymität an und postest selber anonym?
Raphael Wegmann (Gast) - 14. Okt, 16:17

Anonymität

Ich verurteile nicht die Anonymität sondern die daraus häufig resultierenden Untergriffe.

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