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One Brick (Gast) - 13. Okt, 19:41

Mein Eindruck ist, dass das Internet kein Massenmedium im Sinne eines ORF oder einer der größeren Printmedien sein kann. Das geht sich schon aus Gründen des Zeitbudgets nicht aus. Das Revolutionäre am Internet (incl. dem ganzen Social-xyz-hype) ist ja, dass es über die 1:n-Kontakte die wir von klassischen Medien gewohnt sind, n:m-Kontakte ermöglicht. D.h. die "Massen" konsumieren auch eine Vielzahl einzelner Anbieter, der Multiplikationsfaktor eines einzelnen Anbieters ist daher zwangsläufig mit dem Zeitbudget der Konsumenten limitiert.

Zum "tribal"-Begriff würde ich in diesem Zusammenhang aber nicht greifen, da die "tribes" ja recht dynamisch und inhomogen sind; da gibt es meiner Wahrnehmung nach keine dominierenden stabilen Gruppen.

Was den Effekt des Web 2.0 auf das echte Leben anbelangt, können wir an zahlreichen Beispielen der jüngeren Vergangenheit beobachten: per se bewegt irgendein Blogeintrag so gut wie gar nichts. Schwung kommt erst in die Sache, wenn die klassischen Massenmedien das Thema aufgreifen und unter dem Titel "Riesenhype im Internet!" in Radio, Fernsehen oder Zeitung bringen, wie das z.B. bei den Grünen Vorwahlen der Fall war. Dadurch verstärken sie den anfänglichen Internet-Hype. Weitere Beispiele dieser Resonanz zwischen klassischen Medien und Web 2.0 wären die Lichterkette 2009 ums Parlament oder die Facebook-Group "Gio Hahn soll für seine 11 Jahre Studium Studiengebühren nachzahlen!".

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