Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
Meine Rede in unserer Aktuellen...
...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Meine Rede auf der Landesversammlung:
Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...





























Nicht alle Menschen, leider, empfinden die Arbeit als etwas Positives. Bei bestimmten Arbeiten würde es mir persönlich auch schwer fallen.
Ansonsten ist die Frühpension ein volkswirtschaftliches Verbrechen und zeigt nur die Unfähigkeit von Managern und Politikern auf. Offensichtlich sind beide unfähig, ausreichend "zu verkaufen". Arbeit gibt es immer genug. Zumindest eine Form der Arbeit, die auch etwas für die Mitmenschen tut.
meines Erachtens liegt der Hund tatsächlich in der Frage begraben, wie sinnstiftend und erfüllend der Job den man hat, empfunden wird. Bei der zunehmenden Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, allem voran natürlich in Berufen, die vorrangig von schlecht qualifizierten oder nicht ausgebildeten Menschen ausgeführt werden, einhergehend mit der katastrophalen Lohnentwicklung vor allem - aber lange nicht mehr nur, siehe zb Pflegeberufe - in diesen Sparten, und der damit einhergehenden sinkenden gesellschaftlichen Anerkennung, ist es kein Wunder, dass arbeiten als nötiges Übel, um (über)leben zu können, angesehen wird, das je früher desto besser enden sollte.
Wer arbeitet denn gern länger als nötig? Universitätsprofessor_innen, Politiker_innen, Manager_innen fallen mir da zuallererst ein (hab sicher ganz ganz viele vergessen), alles gut dotierte Jobs, mit viel Gestaltungs- und Selbstbestimmungsspielraum, die einem noch dazu zu gesellschaftlicher Anerkennung und Einfluss verhelfen. Idealist_innen, die trotz schlechter Arbeitsbedingungen und nicht ausreichender Entlohnung ihren Job trotzdem gern und auch über die notwendige Dauer hinaus machen, sind wohl eher die Minderheit.
Khol und Blecha, deren Performance ich in der derzeitigen Pensionserhöhungsdebatte letztklassig finde - das gestrige "im Zentrum" war da wohl der abstoßendste Auftritt - gehören wohl eindeutig zu ersterer Gruppe...
Aber wahrscheinlich meinst du die Berufsunfähigkeitspension, wo invalide und chronisch Kranke in Pension gehen können. Und das ist sicherlich nicht freiwillig, wenn ein Mensch nicht mehr arbeitsfähig ist.
stimme da Angela zu, dass eigentlich nur gut dotierte Jobs auch im hohen Alter weiter ausgeführt werden bzw. werden können (außerdem ist da die Mehrheit auch in der Selbstständigkeit)