Videoblog
Energiepolitik nach Fukushima
Meine Rede in unserer Aktuellen...
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...wilde Vögel fliegen
Meine Rede auf der Landesversammlung:
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Im Gespräch mit Rudi Anschober
Im September wählt Oberösterreich. Dass...
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meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien
aktuelle Stunde, von uns eingebracht...
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Bikecity am Wasser.Ein Video
EDIT: der ORF-Bericht aus Wien...
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Umweltzone als Alternative
Sollte es zu einer Novelle des IG-Luft kommen, so könnten Umweltzonen eingerichtet werden. Dies bedeutet Fahrverbote für Fahrzeuge, die bestimmten Emissionskategorien nicht entsprechen. Dies wäre durchaus etwas für Wien und das Umland und eine Alternative zu einer Citymaut.
Zudem wäre ich dafür die erste und zweite VOR-Zone um Wien zusammenzulegen und im Gegenzug die Parkraumbewirtschaftung bis zur Vorortelinie auszudehnen.
Übrigens: Die Citymaut in London macht die City von London auch nicht zu einer Ruhezone. War letzten Sommer in London. So eine laute Stadt, dennoch viel zu viel Verkehr - in der Oxford und Regent Street haben sich die Doppeldeckerbusse gegenseitig behindert, allzuviele PKW´s waren nicht dabei involviert.
Da ist das Öffi-System in Wien allemal besser.
Nicht zu sehr auf Luft festnageln lassen!
Und dann steh ich mir wie eh und je bei der Fußgängerampel die Beine in den Bauch, weil so viele tolle umweltfreundliche Autos an mir vorbeifahren, und ich noch immer zwei Minuten auf meine 8-Sekunden-Grünphase warten darf.
Umweltfreundliche Autos: Ja bitte. Aber in Wien gibts ganz andere Gründe, den Autoverkehr zu reduzieren.
Was London angeht: Der öffentliche Verkehr ist eigentlich sehr gut. Das Problem ist, dass das City-nahe wohnen dort so sauteuer ist, dass viele Leute gar keine andere Wahl haben, als weit rauszuziehen. Und das ist dann gleich wirklich weit. Und da gibts dann auch wirklich große Projekte, wie z.B. London Crossrail [1], wo einfach mal 41 km Tunnel unter der Stadt gegraben werden.
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/London_Crossrail
dennoch
Stimmt, irgendwann sind alle Autos nicht mehr die Stinker, wie derzeit - aber die Ozon-, Feinstaub- und Stickoxideimissioen und -immissionen in Wien und Umland (siehe z.B. Luftgütemesswerte für Klosterneuburg der letzten 5 Jahre!) weisen noch auf einen großen Handlungsbedarf hin.
Eine Cityzonenbegrenzung ab Ring oder Gürtel wird die Pendler aber dennoch nicht in die Öffis zwingen und schafft auch nicht Parkflächen für die Rostschüsseln der WienerInnen ...ganz im Gegenteil.
Zudem gilt in Ö für die alten Diesel keine Umrüstpflicht auf Partikelfilter. Insofern werden wir da noch recht lange warten müssen.
Aber niemand ist abgehalten zusätzlich zu klassischen Emissionswerten für zukünftige Umweltzonen auch Limits bzgl. CO2 festzulegen...Das träfe daher auch die "sauberen" SUV´s..
ad London: die Londoner U-Bahn ist letztklassig - das ewige "Please
mind the gap" hab ich noch gut im Ohr, wie auch die breiten Spalten zwischen Waggon und Bahnsteig. Wer beispielsweise mal auf Victoria angekommen ist, wird zudem die "Behindertenfreundlichkeit" der Zu- und Abgänge noch in Erinnerung haben. Die Londoner U-Bahn ist laut, unbequem, teuer und eigentlich ein fahrbares Museum.
Daran ändern die sündteuren Wohnungsmieten in der City auch nicht viel.