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Jetzt beteiligen: Das Bürgersolarkraftwerk

Wiederholt haben wir es angekündigt:
Das Bürgersolarkraftwerk.
Jetzt ist es soweit.

Bald entsteht das

pv

hier

KWDonaustadt

beim Kraftwerk Donaustadt der Wien Energie.

Zielgruppe sind Menschen, die ihren Strom (zu einem möglichst grossen Anteil) aus Sonnenenergie decken wollen und sich entsprechend engagieren wollen.
Aber wer z.B. in einer Mietwohnung wohnt, wo eine eigene Photovoltaikanlage am Dach kaum möglich ist (sei es aus technischne Gründen oder weil das Haus einen Eigentümer hat, der dies nicht will) konnte bisher nicht.
Wie bei mir selbst z.B.

Das ist jetzt der Grundgedanke:
Jede/r kann sich jetzt "sein" Solarkraftwerk "kaufen".
Wien Energie organisiert das, errichtet, betreibt, wartet und trägt das Risiko.
Das Kraftwerk wird umso grösser, je mehr Menschen mitmachen.
Ausserdem:
Es ist eine ökologisch sinnvolle und sichere Form der Geldanlage.
Wien Energie garantiert jährlich 3,1% Vergütung.
Nach einer bestimmten Frist, wenn man das Geld benötigt, kann man diese solare Anlage auch wieder an Wien Energie "verkaufen".
Das Bürgersolarkraftwerk ist insofern eine vielleicht bald grosse Antwort auf die Finanzkrise.
Wir werfen unser Geld nicht auf irgendeinen anonymen Finanzmarkt, mit unbestimmten Risiko, wo es etwas bewirkt , das wir gar nicht wollen.
Sondern unser Geld ermöglicht etwas, das wir wollen und kennen:ein Solarkraftwerk.

Wie funktioniert das Projekt :
Hier oder unter der Telefonnummer: 0810-610-803 kann jede Bürgerin, jeder Bürger sich bis zu maximal zehn Photovoltaik-Module, auch Paneele genannt, sichern. Ein halbes Paneel kostet 475 Euro, ein ganzes Paneel 950 Euro. (Die Maximalgrenze gibt es, damit dieses Projekt sich wirklich an die Wienerinnen und Wiener richtet und nicht an Großinvestoren, die gesamte Flächen aufkaufen)
Das Modell bietet den Beteiligten finanzielle Sicherheit ihres Investments und die Gewissheit, dass mit ihrem Geld erneuerbare Energie aus Photovoltaik gewonnen wird.
Wien Energie entwickelt als Betreiber die Projekte, die Standorte, installiert die großen Photovoltaik-Anlagen und betreibt sie. Die Module selbst erwerben eben die Beteiligten (aber ausschließlich zur Nutzung auf dem jeweiligen Standort)
Mit Einzahlung des Erlagscheins, der per Post zugestellt wird, tritt der Vertrag mit Wien Energie in Kraft. Die Beteiligten profitieren finanziell von der Sonnenenergienutzung mit jährlich 3,1 Prozent. Wien Energie schüttet diese einmal pro Jahr aus. Die Laufzeit beträgt mindestens fünf Jahre, wobei es eine Möglichkeit zur vorzeitigen Kündigung gibt. Nach Ablauf der Lebensdauer der Anlage nach zirka 25 Jahren fließt der Beteiligungsbetrag zur Gänze an die BürgerInnen zurück. Infoanfragen: buergersolarkraftwerk@wienenergie.at
Alle Informationen gibt es im Internet: www.buergersolarkraftwerk.at

Die Errichtung des ersten Kraftwerks soll im Mai dieses Jahres abgeschlossen sein. Das Kraftwerk soll eine Leistung von 500 kWp haben und wird am Gelände des Kraftwerks Donaustadt errichtet werden.

Wer seine Investition am eigenen Stromverbrauch orientieren möchte:
Ein Panel (für 950 Euro) hat 250 Watt, und erzeugt rund 250 kWh im Jahr.

Anmerkung:
Ginge das nicht billiger?
Natürlich könnte jemand am eigenen Dach die eigene Anlage vielleicht billiger installieren.
Nur hier übernimmt Wien Energie (die im 100% Eigentum der Stadt steht) Installation, Betrieb, Wartung, Risiko, Finanzmanagement und garantiert eine Rendite von 3,1%.
Falls, was wir hoffen, weit mehr Menschen diese persönliche Energiewende finanzieren wollen, soll das Geschäftsmodell problemlos vervielfacht werden können.

Wir freuen uns, Fragen dazu beantworten zu können.
Rubinchenrot (Gast) - 28. Feb, 13:15

steuerliche Behandlung

Wie schaut die steuerliche Behandlung der Anteile aus - ist die Rendite Kest -pflichtig, oder wird das steuerlich als stille Beteiligung gehandhabt (was ich eher vermute) und sind das somit Einkünfte aus Gewerbebetrieb?

cc - 29. Feb, 15:38

Hab mich schlau gemacht. Keine Kest.
Fällt aber unter "Einnahmen aus Miete und Pacht". Allerdings sind ja Nebeneinkünfte dieser Art bis 700,- eur steuerfrei.
a.m. (Gast) - 3. Mrz, 00:14

wenn man die hälfte der Einnahmen über die Einkommenssteuer wieder abführen muss, ist das jedenfalls extrem unrentabel.

Die Inflation ist höher als was die Einnahmen ausmachen.

Auch bei der staatlich geförderten Pensionsvorsorge wollte man dem Bürger einreden, da hinein zu investieren.
Rubinchenrot (Gast) - 5. Mrz, 21:03

... vorher

Das hätte man vielleicht vorher auf der Seite mitteilen sollen - es gibt viele Leut, die haben Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - somit ist ist der Erlös steuerpflichtig - bis zum Höchststeuersatz - net wirklich g´scheit diese gewählte Konstruktion ...
Wolfgang (Gast) - 6. Mrz, 11:19

Na klar

Allerdings besitzen von diesen Leuten auch viele selbst ein Dach und können da Kollektoren draufmontieren. Für die große Masse an Leuten, die einfach irgendwo zur Miete wohnen und ein stinknormales Einkommen haben, ist diese Möglichkeit nicht schlecht. Vor allem weil man auch mit recht kleinen Beträgen mitmachen kann.
mm (Gast) - 28. Feb, 14:15

25 Jahre

Hallo, wie kommt man auf 25 Jahre Lebensdauer? Das kommt mir ein wenig wenig vor. Bzw. was passiert danach damit? Verschrotten, Weiterverwendung durch Private? Danke für die Info, find ich eine tolle Sache! lg m

martinm - 28. Feb, 16:13

Naja irgendwann muss das Ganze ja ein Ende haben. Kannst aber sicher in 25 Jahren verlängern...
cc - 29. Feb, 15:42

danke. die 25 Jahre sind ein orientierungspunkt. man kann auch schon früher wieder verkaufen und erhält ab 5 jahre nach vertragsbeginn den vollen betrag retour. insofern kann es tatsächlich sein, dass es sich als sinnvoll erweisen wird, wenn das vertragsverhältnis darüber hinaus bestehen bleibt. wichtig ist uns, dass eben die getätigte investion garantierterweise auch wieder an den teilnehmer zurueckfliesst.
uk - 28. Feb, 14:43

Was ich nicht verstehe,

bekommt man dann auch den Strom von "seinem Panel" ohne weitere Kosten angeliefert? Oder ist das gar nicht mein Panel, sondern nur ein Sparbuch bei der Wienstrom mit 3% Zinsen?

a.m. (Gast) - 3. Mrz, 16:13

ich glaub eher, dass das mit einer Aktie vergleichbar ist.
so sicher wie ein Sparbuch wird es jedenfalls nicht sein.
martinm - 28. Feb, 16:17

Prinzipiell gut, aber:

Kleiner Haken: Wenn der € Crasht ist Wien Energie fein raus, dann müssens nur die dann wertlose Rendite auf den Startbetrag auszahlen, haben aber die dann weiterhin wertvollen Panele in ihrem Besitz.

Mir wär recht eine entsprechende Anzahl an kWh strom "Gratis"

cc - 29. Feb, 15:48

naja, besitzer sind ja die beteiligten. natürlich wäre es die idealvariante gewesen, wenn man die kWh ganz unmittelbar auf seiner stromrechnung wiederfinden würde. allerdings ist das im liberalisierten markt gar nicht einfach. es gibt x stromhändler, bei denen die wiener kunden sind. und ein modell, das nur für einen stromanbieter gilt (und die anderen ausschliesst) waere problematisch gewesen.
aber wer weiß, vielleicht kommen noch entsprechende modelle in der zukunft.
martinm - 29. Feb, 17:13

Gut, aber ich bekomme trotzdem ja nicht einen Prozentsatz vom verkauften Strom sondern von der ursprünglichen Einlage. WEnn der EUro zb um die Hälfte Entwertet wird, wär das schlecht.
h. - 28. Feb, 20:38

wieviel subvention bekommt wien energie?
250 kwh haben einen endverbraucherpreis von ca 30 euro.
der investor bekommt 29,45 euro (3,1% von 950).
mit 0,55 gehen sich Installation, Betrieb, Wartung, Risiko, Finanzmanagement, netzkosten, lastverteilung, steuern, etc wohl eher net aus.

h. - 3. Mrz, 10:35

ich danke auch für die ausführliche antwort
Hannes (Gast) - 29. Feb, 05:03

Ein schlechtes Geschäft

Ist es für den werten Bürger - er zeichnet im Prinzip eine Anleihe für lächerliche 3,1%. Aktuelle frische Anleihen mit 5 bis 7 Jahren Laufzeit werfen 5 bis 7% ab. Ein tolles Geschäft ist es für die Wien Energie, so billiges Geld muss man erst mal bekommen, vor allem wenn man die Laufzeit mit 25 Jahren sieht. Subventionen bekommt der Staatsbetrieb dann auch noch vom Eigentümer Staat. Und den Strom zahl der Bürger auch wieder, garantiert mit erhöhten Tarifen. Lustiges Spielchen und garantiert ein schlechtes Geschäft, oder? Können wir endlich mal damit aufhören Staatsbetriebe auf Kosten der Allgemeinheit zu subventionieren damit diese eine erhöhte Steuerleistung in Form von Gewinnen an die Stadt Wien abliefern?

Wäre nett wenn Sie auch noch darüber schreiben an dieser Stelle wie viel Subvention ich bekomme wenn ich mir selber eine Anlage aufs Dach stelle und welchen garantierten Einspeisungstarif?

Gerald Bäck (Gast) - 29. Feb, 13:25

Ökostrom

Hallo Christoph,

warum soll man Geschäfte mit der Wienstrom machen, wenn man 100% sauberen Strom auch bei Ököstrom beziehen kann. Man kann dort sogar Aktionär werden.

Letztlich gibt man damit der Wienstrom einen Kredit, der wiederum in letzter Konsequenz kalorische Kraftwerke mitfördert.
Georg Günsberg (Gast) - 29. Feb, 17:55

@ Hannes.
Der Zugang zu Förderungen ist für Wien Energie genau gleich wie für alle anderen. D.h. es gibt die Möglichkeit einer Investitionsförderung durch die Stadt WIen (1.000,- pro kWp - gedeckte Gesamtfördermittel für jedes Projekt € 100.000). Und insbesondere für größere Anlagen gibt es die Möglichkeit, nach dem Ökostromgesetz entsprechende Fördertarife (durch die ÖMAG) zu erhalten.
Das Risiko dabei ist, dass der Run auf die ÖMAG derzeit so groß ist, dass die CHance den Einspeisetarif zu erhalten, gering ist und va zeitlich nicht planbar. Sowohl dieses Risiko wie auch die zeitliche Unsicherheit sind für die Beteiligten des Bürgersolarkraftwerks nicht gegeben. Das Risiko, ob überhaupt Förderungtarife oder Investförderungen für die Anlagen in Anspruch genommen werden oder nicht, trägt Wien Energie. Und eben nicht die Beteiligten!
Und wie Sie wissen, werfen Photovoltaik.Projekte ohne entsprechende Finanzierung bzw. Förderung keinen Gewinn ab. Dafür ist die PV immer noch zu teuer. Insofern sind die 3,1% relativ hoch einzuschätzen. Klar gibt es gewinnträchtigere Anlageformen. Aber diejenigen, die hier mitmachen, wollen mM nach in erster Linie, zum Ausbau der PV beitragen. Und dieses Modell bietet eine sichere, weitgehend risikolose Art für Normalsterbliche. (also nicht Superinvestoren)
cc - 29. Feb, 18:06

hallo gerald
klar bezieht man bei der ökostrom ag und anderen 100% erneuerbaren strom. aber hier gehts va darum in wien kraftwerke zu errichten. und zwar unabhängig vom stromanbieter. es geht auch darum eine form zu haben, die relativ unabhängig von den einspeisetarifen funktioniert und dennoch - wie georg günsberg geschrieben hat - sicherheit bietet.
das projekt (und viele mehr!!!) sollen dazu beitragen, dass die energiezukunft wiens eben nicht in erster linie auf kalorische kraftwerke setzt. wien energie tätigt ja unmittelbar jetzt die investition in die solarkraftwerke und die entsprechenden kosten. da ist grad ein großer wandel im gange und das enorme interesse vieler träge dazu bei!
Gerald Bäck (Gast) - 29. Feb, 23:55

Finanzmodell

Danke für die Antwort. Wenn ich mir das genauer ansehe ist es lediglich ein Finanzinvestment in Solarstrom. Die Frage ist dabei sind die 3,1% fix oder kann es auch mehr sein, wenn sich zb die Strompreise massiv erhöhen?

Erwerbe ich wirklich Eigentum an einem Kraftwerk oder ist das nur ein Darlehen an Wienstrom?
martinm - 1. Mrz, 08:48

Ich finde es sieht aus wie ein Darlehen, und genau das ist das Problem. IMO...
Andererseits heißts man kauft ein Panel, dafür ist mir der Ertrag aber zu wenig von der Einlage entkoppelt.

Dafür isses leichter zu kapieren :D
Advocatus diaboli (Gast) - 2. Mrz, 11:18

WIESO investiert WIENENERGIE bzw. STADT WIEN nicht in großem Stil EIGENES Geld in Photovoltaik-Anlagen?

Ich weiß, ich spiele hier den "Advocatus Diaboli" - aber für mich sind einfach zu viele Fragen rund um das Wiener Bürger-Solarkraftwerks-Modell offen. Ich möchte kurz erklären wieso und hoffe auf interessante Antworten.

Für ohnehin ausreichend durch Steuern und Abgaben belastete DurchschnittsbürgerInnen (ich gehe hier mal von ArbeitnehmerInnen aus, nicht von Privatiers, die eh von "arbeitslosem Vermögen" leben können!) sehe ich keinen vernünftigen Grund, der in öffentlichem Eigentum stehenden WIENENERGIE billiges Geld in den Rachen zu werfen - noch dazu zu wenig transparenten Konditionen: Zum Beispiel wird auf der Bürgersolarkraftwerk-Website die nicht unwesentliche Info unterschlagen, dass die 3,1 Prozent "jährliche Vergütung" (Miete) auf den eingezahlten Betrag NICHT "steuerfrei" sind, sondern natürlich als Mieteinnahmen zu versteuern sind. (Ja ich weiß, 730 Euro Steuer-Freibetrag, aber bei kleineren Nebeneinkünften sind die bald übersprungen.)

Aber die grundsätzliche politische Frage lautet für mich - wenn es hier tatsächlich um eine energie- und wirtschaftspolitische Weichenstellung für die Stadt Wien geht: Wieso zieht die Grüne Vizebürgermeisterin von Wien mit großem PR-Trara ein Bürgerbeteiligungsmodell auf, statt direkt Geld von WIENENERGIE und/oder Stadt Wien zu investieren? Denn für solche nachhaltigen Weichenstellungen wähle ich (grüne) Politiker eigentlich und nicht dafür, WIENENERGIE-PR-Aktionen vordergründig grüne Mäntelchen umzuhängen...

Ein letztes Wort zum Thema Transparenz: Infos über die Umwelttauglichkeit (verwendetes Material, Produktionsbedingungen, Herstellungsland, Entsorgungsproblematik, etc.) der von WIENENERGIE verwendeten Solarpaneele konnte ich bisher nirgends finden - wäre für mich ebenfalls eine wesentliche Entscheidungsgrundlage...

a.m. (Gast) - 3. Mrz, 00:03

Versteuern? Einkommenssteuer?

ist eigentlich dann zu teuer, da bekommt man auf der Bank mehr Zinsen und es werden nur die Kest einbehalten. Einkommensteuer ist wesentlich höher.
a.m. (Gast) - 2. Mrz, 23:59

"nach zirka 25 Jahren fließt der Beteiligungsbetrag zur Gänze an die BürgerInnen zurück."

an welche Bürger? Also erhält man die Investition von 950 EUR 1:1 wieder zurück? Und ist das auch nach den 5 Jahren so, dass man den Investitionsbeitrag zurück erhält?

Hannes (Gast) - 3. Mrz, 03:25

@Georg Günsberg
Danke für die ausführliche Antwort!

@a.m.
Ja, nach 5 bzw. 25 Jahren erhält man die 950 zurück.
monika (Gast) - 7. Mrz, 21:40

gute Investition in LEDs


Wolfgang (Gast) - 8. Mrz, 21:13

Danke für die Links

Ich habs nachgerechnet. An stinknormale Energiesparlampen kommen LEDs leider noch nicht ran.
monika (Gast) - 10. Mrz, 15:12

Wie und was

haben Sie da gerechnet?
Wolfgang (Gast) - 11. Mrz, 08:00

Extra für Sie:

Klicken sie nochmal ihren zweiten Link an. Ikea Ledare hat 49,4lm / Watt. Ikea Sparsam Leuchtstofflampe braucht 11 Watt bei 600lm und hat daher 54,54lm / Watt. Philips und Osram sind zwar besser, aber den Kaufpreis holt man nie mehr rein.

Wenn man sich unten den Graphen ansieht, Kauf+Nutzung bei 8 Stunden pro Tag und hochgerechnet auf 710lm. Ikea Sparsam 11 Watt kostet im 3er Pack 3,99. also 1,33 pro Lampe. Hochgerechnet auf 710lm kostets (aufgerundet) 1,58 Euro. Die 11 Watt von 600 auf 710lm hochgerechnet sind ca. 13 Watt. Mit den genauen Werten weitergerechnet komm ich auf 38,009 kWh im Jahr, wenn das Ding 8h/Tag leuchtet (was in Privathaushalten völliger Irrsinn ist), was zu 9,5 Euro Stromkosten im Jahr führt.

So, jetzt nehmen wir de Fairness halber an, dass die Leuchtstofflampe alle zwei Jahre zu wechseln ist, weil das ca. 6000 Stunden Betrieb sind, und das ca. der aufgedruckten Lebensdauer entspricht.
Dann haben wir:

1. Jahr: 9,5 + 1,58 = 11,08 Euro
2. Jahr: 9,5*2 + 1,58 = 20,58 Euro
3. Jahr: 9,5*3 + 1,58*2 = 31,66 Euro
4. Jahr: 9,5*4 + 1,58*2 = 41,16 Euro
5. Jahr: 9,5*5 + 1,58*3 = 52,24 Euro
6. Jahr: 9,5*6 + 1,58*3 = 61,74 Euro

Die Ledare wird niemals den Graphender Leuchtstofflampe schneiden, weil sie 21 Euro Kosten pro zwei Jahre verursacht, die Sparsam aber nur 20,58 Euro (inklusive Ersatzlampe!). Die Philips und Osram sind irgendwann in ferner Zukunft mal ein paar Euro billiger, allerdings muss man bedenken, dass ja kaum jemand sein Licht 8h pro Tag einschaltet, d.h. bei Nutzungen von 2-3 Stunden pro Tag rückt das Ziel in weite Ferne. Und bis dahin sind LEDs schon viel billiger geworden. Da kann ich noch lange umsteigen.

Hier noch der Link zur Vergleichslampe:
http://www.ikea.com/at/de/catalog/products/10164487/

Ich hab acht davon im Einsatz, kaputt ist nach vier Jahren noch keine einzige. Aber ich schalt die auch keine 8h am Tag ein.
monika (Gast) - 26. Mrz, 08:35

Danke!

der Billa bei mir hat jetzt auch seine Kühlregale auf LED-Beleuchtung umgerüstet (also mit LED Schlangen)
LEDs sind also punktuell schon eine sinnvolle Investition (z.B. Schreibtischlampe, usw.), für die ganze Wohnung aber sicher noch zu teuer.
Wolfgang (Gast) - 26. Mrz, 13:08

LED-Schlangen sind sowieso sinnvoller

Das jetzige Lampenkonzept widerspricht der effizienten Nutzung von LEDs ja diametral. Auf lange Sicht wärs auch sicher gscheiter, Gleichstromleitungen für die Beleuchtung zu verlegen, das würd nämlich auch die Lampenpreise senken. (Da müsste natürlich ein anderer Sockel her, damit man nicht die falschen Birnen reinschraubt)
Würfel (Gast) - 18. Mrz, 11:23

Leider nicht fair

Ich habe mich auch für ein Solarpaneel interessiert. Wie leider zu erwarten sind die Vertragsdetails ( die auf der Homepage ja nicht zu finden sind ) nicht fair gestaltet.
Wenn ich aus dem Vertrag aussteige, muß ich 75.-
" Verwaltungskostenpauschale " zahlen ( bei 1/2 Paneel sind das die BruttoZinsen von über 5 Jahren ) und ich muß mich mindestens 5 Jahre binden.
Die Wienstrom kann jederzeit und ohne zusätzliche Kosten kündigen. Sieht so eine Partnerschaft aus?

Schade um die gute Idee.

Ani72 - 13. Apr, 09:51

Ich finde das eine sehr gute Sache. Ich habe zwar ein eigenes Dach, aber nicht mal eben die zig Tausend Euro für Solar. Von daher wäre das eine super Alternative.

Kienspan - 21. Apr, 13:00

geniales Enteignungsmodell

Nach Ablauf des Darlehens in 25 Jahren werden 74% der heute gegebenen Kaufkraft rückerstattet worden sein und der mathematisch ahnungslose Investor hat dabei noch das gute Gefühl, ein "Geschäft" gemacht zu haben.

Ein Nominalwert 100 hat in 25 Jahren - wenn man das "Preisstabilitätskriterium" der EZB mit 2% jährlicher Inflation unterstellt - nur mehr eine Kaufkraft von 61. Die kumulierte Vergütung macht über 25 Jahre nominal 77,5 aus, in realer Kaufkraft aber lediglich 60,5. Zusammen mit dem dann rückerstatteten und entwerteten Nominalwert macht das 121,5 aus. Wertgesichert (2% jährliche Inflation) müssten aus heutigen 100 im Laufe von 25 Jahren jedoch 164 geworden sein.

In die exponentielle Kapitalwachstumskurve käme man als Investor nur hinein, wenn die Vergütungen kapitalisiert würden. Werden sie aber nicht. Ich frage mich, ob Herr Chorherr das durchschaut hat. Falls nein, ist es gelinde ausgedrückt sehr bedauerlich, dass er das Projekt überhaupt bewirbt.
Falls ja: hmhmhmmm...

a.m. (Gast) - 10. Mai, 12:05

Die Vorschrift sollte das voran bringen.


sabine (Gast) - 20. Mai, 16:38

Grüne SCHWEIGEREGIERUNG

auch Chorherr ist nicht mehr so kritisch wie früher.

Anpassung. Anbiederung an die SPÖ. wo bleibt die politische Diskussion in der Öffentlichkeit?

Das überbietet ja sogar den Schweigekanzler Schüssel!!!

FMA (Gast) - 10. Dez, 13:28

FMA ermittelt gegen Chorherrs Bürgerkraftwerk - Verstoß gegen das Bankwesengesetz


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