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dankwart (Gast) - 5. Dez, 09:59

Gegenstrategien zur EKZisierung

Lieber CC!

Danke für dein Engagement gegen das geplante Stadion. Aus städtebaulicher und verkehrlicher
Sicht ist wirklich beinahe unfassbar was da passiert. Das EKZ im Praterstadion ist noch nicht mal fertig,
wird schon das nächste Großprojekt geplant.

Anlässlich dieser EKZisierung bin ich um die hohe Lebensqualität in Wien besorgt.

Ich nehme das als Anlass, um dir einen Vorschlag zu schreiben, der mir schon länger durch den Kopf geistert.
Ist auch eine Art „Gegenmaßnahme“ zu den Einkaufszentren, um zu zeigen, dass es auch anders geht.

Autofreies Viertel in einem Innenbezirk Wiens.

So könnte das aussehen:
- Fahrverbot, ausgenommen Lade- und Zustelltätigkeit (auch für Anrainer).
- Keine Stellplätze auf Straßen, Pkw parken außerhalb
- Neugestaltung des Straßenraums für Gehen und Radfahren, Begrünung
- Beteiligung der Bürger im Planungsprozess, inklusive Abstimmung

Von einer Verpflichtung kein Auto zu besitzen halte ich nichts. Außerhalb des
Viertels sollten Stellplätze (am besten zu nicht subventionierten Preisen) vorhanden sein. Die Autobenützung regelt sich dann von selbst.
Sehr gut geeigent wäre dafür m.E der zweite Bezirk (nicht nur weil ich da wohne):
- U-Bahn kommt ab 2008
- Nahversorgung klagt bereits, betroffen vom EKZ-Praterstadion
- Viertel zwischen Taborstraße und Karmelitermarkt (oder so ähnlich) würde sich gut eignen, ist im Umbruch
- Volkgaragen am Rand gäbe es auch schon bzw. werden gerade gebaut. ;-)

Ich bin mir sicher, dass um diese Wohnungen ein richtiges G'riss ausbrechen würde. Andere Stadtteile könnten dem Beispiel folgen.
In den Niederlanden gibt’s sowas bereits.
Nachdem Bürgermeister Häupl in einem Interview gesagt hat „Es gibt keine autogerechte Stadt“, müsste er einem
derartigen Pilotversuch ja positiv gegenüberstehen ;-)

herzl. Grüße
dankwart

alexius (Gast) - 5. Dez, 12:17

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