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kleiner Abschied und eine Zumutung

Jetzt fahr ich wieder zu unserem Ithubaprojekt. Dort beginnt das Schuljahr im Jänner, zwei neue Klassen beginnen, es ist einiges vorzubereiten. Worauf ich mich besonders freu. Weihnachten und Neujahr...











Armin Soyka (Gast) - 24. Dez, 01:35

Hohe Latte

Mit diesem insgesamt sehr zeitaufwändigen Beitrag (36 Minuten 21 Sekunden) haben Sie die Latte tatsächlich sehr hoch gelegt. Nichts desto trotz haben Sie einen sehr interesanten Input zu der Frage der Bildungspolitik gegegeben.

Die Videos sind sehr ansprechend gestaltet und ich habe sie mir auch alle angeschaut. Die Idee des Buches hat mich gefesselt und ich habe es spät aber doch noch auf meine Weihnachtswunschliste geschrieben.

Die Frage, die Sie am Ende des Beitrages stellen: "Hat die Bildung in unserer Gesellschaft den hohen Stellenwert, den es eigentlich bräuchte, was steht oben?" (Die Frage ist leider etwas unklar gestellt: Ist diese Hohe Latte das, wie wir Bildung in unserer Gesellschaft sehen, sehen wir da Anderes?")

Meine Antwort: Bildung nimmt in unserer Gesellschaft, trotz enormer Wichtigkeit, nicht den Wert ein, den es bräuchte. Es wird zu wenig investiert und es wird zu wenig effizient investiert. Von den 6 Denfinitionen von Bildung lt. Henting (
* 1 Abscheu und Abwehr von Unmenschlichkeit
* 2 Die Wahrnehmung von Glück
* 3 Die Fähigkeit und der Wille, sich zu verständigen
* 4 Ein Bewusstsein von der Geschichtlichkeit der eigenen Existenz
* 5 Wachheit für letzte Fragen
* 6 Bereitschaft zur Selbstverantwortung und Verantwortung in der res publica (Gemeinwesen)
)
wird in Österreich meiner Meinung nach keine effizient gelehrt (Punkt 4 und 6 noch am ehesten). Besonders Punkt 5 (wie ich meine einer der wichtigsten) wird durch unser System unterdrückt.

Aber man darf hoffen! Denn die neue Regierung bekennt sich zu einem umfassenden Reformprogramm (das große Teile der obrigen 6 Punkte umfasst) und auch zu neu Investitionen (hier ein Auszug aus dem Regierungsprogramm:

Bildungspolitik entscheidet über die Chancen, die wir unseren Kindern und
Jugendlichen für ihre Zukunft eröffnen. Bildung ist zentrales Thema für die Zukunft von Österreichs Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Die Förderung von Begabungen und Talenten ist die zentrale Aufgabe einer zukunftsorientierten Bildungspolitik. Voraussetzung dafür ist ein innovatives, an den Prinzipien des lebensbegleitenden Lernens ausgerichtetes Bildungssystem, das den individuellen Potentialen jedes einzelnen Kindes und der Vielfalt an Interessen Rechnung trägt. Bei der Förderung von lebensbegleitendem Lernen geht es um Bildungsmotivation und die Kompetenzen diese Motivation auch realisieren zu können. Im Zentrum der Bildungspolitik stehen die Bildung und Ausbildung aller Menschen, der Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Kenntnissen, die Anerkennung persönlicher Leistung sowie eine werteorientierte Persönlichkeitsentwicklung. Bildung umfasst die vielfältige Förderung von Kreativität, Sozialkompetenz, von interkulturellem
Verständnis, Toleranz und Demokratieverständnis, das insbesondere durch die Politische Bildung gestärkt wird.

Die Frage, wann begonnen wird die Dinge in die Tat umzusetzten, wir werden sehen...

Wolfgang (Gast) - 25. Dez, 14:29

Nicht jede Schule ist "schlecht"

Ich war selbst in einem Bundesgymnasium, in dem eigentlich permanent mehrere Schulversuche gleichzeitig am laufen waren. Klar, vom Schlage "halbes Jahr zusperren" war nix dabei, aber ansonsten wars eigentlich recht vielfältig. Man sollte natürlich auch ein gewisses Maß an Standards/Lehrplänen einhalten, da es sonst bei Schulwechslern immer wieder Probleme gibt.
Ansonsten gabs Schüleraustausch mit Ungarn, Deutschland und in unserm Fall den USA, einige Schüler verbrachten ein halbes Jahr in andern Ländern, eine Neuseeländerin war ein halbes Jahr bei uns - es gibt also schon Bereitschaft, etwas zu tun - auch wenns nicht immer gefördert wird.
Was leider wirklich etwas traurig ist, ist die niedrige Beteiligung bei musischen Themen. Da sind uns z.B. die Amis meilenweit voraus. Bei uns gilt viel zu oft Klassik als Kultur und moderne Medien als Zeitverschwendung.
Positive Rückmeldungen auf selbst entwickelte Computerspiele gabs eventuell vom Informatiklehrer, von Künstlern aber nie. Und das im Zeitalter des Subotrons.

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