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Parkpickerl. Eine Entscheidung und eine Zwischenbilanz

Jetzt ist es entschieden.
Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung kommt.
Ein Modell, das sich innerhalb des Gürtels eindeutig bewährt hat (Autoverkehr hat abgenommen) wird auf die Bezirke 12, 14, 15, 16, und 17 ausgedehnt.
Ab Herbst dieses Jahres.
Das ist aber nicht der Schlußpunkt.
Unter Einbeziehung von verschiedenen Verkehrsexperten, Bezirks- bzw. Stadtpolitikern wird die Weiterentwicklung und weitere Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung beraten.
Und wenn ein Modell vorliegt, soll in geeigneter (stadtverfassungskonformer) Form darüber (und vielleicht auch über mehrere kommunale Fragen) eine Volksbefragung durchgeführt werden.
Die von der ÖVP angestrebte Volksbefragung kann so nicht durchgeführt werden. Sie betrifft (auch wenn es die Fragesteller verschleiern wollen) Gebühren, und Volksbefragungen darüber verbietet die Stadtverfassung.
Das halte ich auch für klug. Sonst sehen die Wiener Stadtfinanzen bald aus wie jene im reichen Kalifornien, wo der Staat pleite ist.
Jetzt ist es also endlich entschieden.
Zeit für eine Zwischenbilanz.
Kein Thema der rot/grünen Regierung hat mehr Aufmerksamkeit erhalten, als diese Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung.
(Dass es weitaus wichtigere Themen gibt, werde ich in den nächsten Tagen hier beschreiben)
Wir werden u.a. dafür kritisiert, dass wir dies besser hätten kommunizieren können.
Hätten wir?
Ich sehe das anders.
Tatsächlich setzt die Parkraumbewirtschaftung eines konsequent um:
Die Reduktion des Autoverkehrs. Und die Stärkung des Öffentlichen Verkehrs, der Fussgänger und Radfahrer.
Damit die Stadt lebenswerter wird, Unfälle zurückgehen, die Luftqualität besser wird, und unsere Abhängigkeit von Erdölprodukten reduziert wird.
Dieses Programm versuchen fast alle grossen Städte der Welt.
Ähnlich wie in Wien ist es nirgendwo unumstritten.
Zurückdrängung des Autoverkehrs greift ins Verhalten vieler Menschen ein.
Man kann dann nichtmehr überall gratis parken.
Dagegen gibt es auch Widerstand.
Wie immer wir das kommuniziert hätten, viele Menschen wärne (wie auch jetzt) dafür, viele auch dagegen.
Es ist Aufgabe von Politik, breit zu diskutieren, abe auch zu entscheiden.
Das tun wir jetzt.
Das, was jetzt im Herbst eingeführt wird, steht im Regierungsübereinkommen, wurde ausführlich und breit beinahe zwei Jahre diskutiert und jetzt zügig umgesetzt.
Stockholm ist übrigens einen ähnlichen Weg gegangen. Erst wurde die Citymaut beschlossen und eingeführt. Dann, als konkrete Erfahrungen vorlagen, gab es eine Volksbefragung.
In diesem Fall ging sie mit Ja aus.
Moderne Verkehrspolitik in den meisten Städten der Welt wird diesen Weg der Verkehsrverlagerung weitergehen.
So auch in Wien.
Walter Gröbchen (Gast) - 17. Jul, 13:37

Information = Politik

Naja, besonders sensibel-clever wurde es nicht kommuniziert. Die Anliegen sind ja richtig und wichtig. Man hat aber das Gefühl, eine positive Informations-Offensive wurde erst nach den polemischen und parteipolitisch motivierten Kampagnen von VP und FP gestartet. Da war schon viel Porzellan zerbrochen... Im übrigen plädiere ich dafür, in diesem Blog die Zeilenumbrüche und die Formatierung der Texte zu überarbeiten ;-)

Jossele - 17. Jul, 14:08

Schmerzlich für Betroffene (bin ich auch) aber so Kopf in den Sand geht´s ja auch nicht weiter.
Raum ist begrenzt, also rechtzeitig gegensteuern.
Die Information darüber ist allerdings "draußen" marginal angekommen. Es bleibt der ungute Geschmack von bloßem Abkassieren.

sjhon - 17. Jul, 14:13

Reviews

Nice And Informative.....
It Is So Nice Writing,Please Keep It Up.I Like It Very Much.

sporting goods
desperado_joe (Gast) - 17. Jul, 15:23

umgekehrt

demokratie funktioniert aber grundsätzlich anders. da geht man zuerst zur urne und dann passiert was. nicht umgekehrt.

Wolfgang (Gast) - 17. Jul, 15:44

Passt doch

Ich war vor 2 Jahren an der Urne, und jetzt passiert was. Das ist später als der Urnengang. Möcht gar nicht wissen, was die Bundesregierung alles für Mistgesetze verbrochen hat (und ja, die Regierung verbricht die, nicht unser Parlament, das dafür zuständig wäre). Mich hat auch niemand über Studiengebühren abstimmen lassen. Oder über den Anti-Tierschützer-Paragraphen.

Mich würd ja interessieren, wieviele von den Tageszeitungsforumsvollspammern überhaupt keine Wiener sind.
peter (Gast) - 17. Jul, 16:36

kommunikation

lieber christoph,
als euch - und diesem projekt - wohlgesonnener muss ich schon anmerken, dass ihr es euch ein bisserl zu leicht macht, wenn du anmerkst, dass dieses thema überall umstritten ist und man es deshalb nicht besser hätte vorbereiten und kommunizieren können. genau einige der aspekte, die du anführst, wurden in die debatte überhaupt nicht oder zu spät eingebracht: weniger als die hälfte der wiener besitzt im durchschnitt ein auto; lebensqualität für bezirksbewohner; öffentlicher raum als "gut", das einen - monetären - wert hat usw. usf. man muss die leute auf unterschiedlichen ebenen abholen und positiv motivieren. da habt ihr ganz eindeutig versagt! da gibt es nix zu beschönigen.

Sighard (Gast) - 17. Jul, 22:15

Ganz schön feige

Stehenden Verkehr zu besteuern, statt eine Citymaut einzuführen - mit der tatsächlich der Verkehr eingedämmt werden würde.
Wenn mein Auto die ganze Woche steht, stört es ja niemand. Es verursacht keine Verschmutzungen und keinen Lärm. Ich fahr mit dem Fahrrad, muss aber trotzdem bezahlen? Ich werde zukünftig _mehr_ mit dem Auto fahren. Ich bezahle ja ohnehin dafür.
Passt aber ausgezeichnet zur schwachen Performance der Grünen in der Wiener Lokalpolitik.

One Brick (Gast) - 17. Jul, 22:22

Keine Sorge, die Citymaut kommt auch noch (irgendwann).

Aber was ist das Problem mit dem Parkpickerl? Dein Auto steht auf öffentlichem Grund, die Straße wird mit öffentlichen Mitteln errichtet und in Stand gehalten. Das ist wenigstens eine Gebühr, für die es eine konkrete Gegenleistung gibt. Schaff Dir einen Hund an - da zahlst Du auch ganz ordenlich Gebühr ohne im Gegenzug irgendeine Leistung zu erhalten.
Coyote (Gast) - 17. Jul, 22:29

Doch, mich !

In den vergangen Jahren wurden massiv Gehsteige verschmälert und Radrouten entweder durch Einbahnen zerstört oder zumindest verschmälert und der Sicherheitsabstand somit abgeschafft, um durch Schrägparken mehr Stellplätze zu schaffen. Darüber hinaus wurden die Sichtbedingungen vor allem an Kreuzungen und Schutzwegen verschlechtert.

Ja, auch ein Auto, das im Straßenraum steht, stört !
Stört, behindert, gefährdet !
Wolfgang (Gast) - 18. Jul, 09:24

Mich nerven die auch.

Mein Bus muss an einer Engstelle dauernd den Gegenverkehr abwarten, was zu nervtötenden Verzögerungen führt. Die Engstelle wäre aber keine, wenn man zumindest auf einer Straßenseite ein Parkverbot aufstellen würde. Ich frag mich, ob man da nicht was mit der Restfahrbahnbreite machen könnte.
One Brick (Gast) - 17. Jul, 22:16

cc: Sie betrifft Gebühren, und Volksbefragungen darüber verbietet die Stadtverfassung. Das halte ich auch für klug.

Es fällt schon ein bisserl auf, dass auf der Oppositionsbank Bürgerinitiative als das grüne non-plus-ultra gehandelt wird, doch kaum sind die Grünen am Drücker gibt es auf einmal Politikbereiche, die den Profipolitikern vorbehalten bleiben sollen. Ich verstehe nicht, warum die Meinung des gebührenzahlenden Volkes nicht einmal erhoben werden darf, wenn es darum geht auf welche Arten von Gebühren die Zahllast aufgeteilt werden soll.

Weiters hätte ich gerne gewusst, auf welche Weise die Parkraumbewirtschaftung den öffentlichen Verkehr, die Fußgänger und die Radfahrer stärkt. Da sehe ich den Zusammenhang nicht.

Bitte nicht missverstehen: mir ist die Parkraumbewirtschaftung ganz recht, nur die Argumentation ist nicht nachvollziehbar.

A. Hollnsteiner (Gast) - 17. Jul, 23:52

Gebühren & Steuern

kann man durchaus vom Volk abstimmen lassen. Das ist zumindest in der Schweiz erlaubt und dort klug. Ausserdem gehts hier eh nur um eine Befragung, dieses, zugegebenermassen sehr wichtige, Abstimmungsplacebo hat ja keine bindend gesetzgebende Wirkung, oder? Diese riechbare Angst vor der Stimme des Volkes, unglaublich .....bei den Grünen, wer hätte das gedacht.

Bürgerbeteiligung Umweltpolitik Energiewende

Wie die Umweltpolitik und insbesondere die >> Energiewende << zukünftig gelingt, indem sich Bürger beteiligen, kontrollieren und mitbestimmen und dann doch auch wieder Verantwortung delegieren und kompetenten Volksvertretern vertrauen - das bleibt eine spannende Frage. Gute Erklärung, rechtzeitige Aufklärung und ganz viel Kommunikation - auch unter den Grünen selbst - kann jedenfalls nicht schaden! :-) Lesetipp: 1000news.de :: wissen, was zählt

GeraldS (Gast) - 17. Jul, 22:33

Karre in den Dreck gefahren

Gerade von den Grünen hätte ich mir ZUERST eine Abstimmung in den Bezirken erwartet - aber in jenen Angelegenheiten die im Parteiprogramm stehen nimmt man es wohl nicht genau mit der Basisdemokratie.
Ich wohne selbst im 16. Bezirk - Höhe Schmelz - bei uns ist zwar alles vollgeparkt aber 100% nicht von Pendlern - wozu auch, die Parken schon viel weiter oben oder fahren gleich rein in die Stadt - aus meiner Sicht einfach nur Geldeintreiberei und sonst nix. Mir bringt diese Regelung gar nix , ausser 90 Euro weniger pro Jahr für nix.

Wolfgang (Gast) - 18. Jul, 09:30

Sie haben aber vielleicht weniger Durchzugsverkehr

Nämlich von den Leuten, die jetzt bis zum Gürtel fahren, und in Zukunft weiter draußen stehenbleiben.
eisbaerenimkopf - 17. Jul, 22:36

weggabelung geht auch ohne ähnlichkeiten

Ich hab' Sie eben in der ZiB2 gesehen und wollte Ihnen verraten, dass ich bei den nächsten Wahlen nicht nur hingehen, sondern mein Kreuzerl gar bei den Grünen machen werde.

Den Stockholm-Vergleich finde ich zwar nicht so toll, Ich bin aber ein Fan von Herrn Pirklhuber und mag auch den, in Bildungsfragen immerzu raunzenden Herrn Walser; Meine Entscheidung gefestigt hat schließlich ein Interview, das Frau Vassilakou der Presse (am Sonntag) gegeben hat. Sie sagt dort:

"...mit den Stimmen derjenigen, die stolz darauf sind, in einer lebenswerten Stadt zu wohnen – mit guter Luft, ohne Dauerstau, ohne Abgase, ohne Motorenlärm. Also in einer Stadt, die die Kinder nicht krank macht, in der es ausreichend Raum für alle gibt zum Flanieren, zum Sitzen in den Schanigärten, dass Kinder vor der Haustüre spielen können. Also eine Stadt voller Leben im öffentlichen Raum. Diese Stadt ist machbar, daran arbeiten wir."

:-)

Nichtmehrgrünwähler (Gast) - 17. Jul, 22:40

Schade

Danke für die gute Darstellung, wie Sie sich Demokratie vorstellen. Eine Wählerstimme haben Sie für immer verloren, meine.
@nichtmehrgrünwähler (Gast) - 18. Jul, 01:18

scheint...

hm, ist es wirklich spurlos an ihnen vorbeigegangen, dass sich die grünen stets für weniger autoverkehr eingesetzt haben? das kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die grünen jetzt nicht mehr wählen... .
Nehalennia - 17. Jul, 23:16

Guter Ansatz, besch... Umsetzung. Parkplätze sind knapp, eine Bewirtschaftung ist angesagt. D´accord!

City Maut wäre sinnvoll, um das Pendleraufkommen in den Griff zu bekommen. Jetzt haben wir aber statt einer City Maut eine Bezirksmaut. Wer fährt denn ernsthaft im eigenen Bezirk mit dem Auto?

Ich bin nicht zwangsweise für den basisdemokratischen Ansatz (Volksbefragung bei allem), aber diese Posse ist einer Stadtregierung unwürdig.

Ich zahle als Wiener gerne auch eine City-Maut als Pendant zur Vignette, nicht aber eine Bezirkssteuer.

Stockholm hat eine City-Maut (btw: Innenstadt!), keine Bezirksmaut. Hamburg ist mit Wien einwohnermäßig vergleichbar und schafft es auch besser. Ich frage mich, warum Wien immer anders sein muß....

A. Hollnsteiner (Gast) - 17. Jul, 23:38

Warum anders?

Sie haben doch die peinliche Pressekonferenz gesehen? Eine sich selbst lobende Witzebürgermeisterin und ein seit Tagen eiertanzender Bürgermeister: Ist das nicht vorläufig gut genug als Erklärung?
martin (Gast) - 17. Jul, 23:21

Demokratie?

CC argument zur volksbefragung: "ich bin gegen laufende befragungen". Meine Frage dazu: Welche "laufenden" befragungen? Wieviele Befragungen gab es denn in den letzten 20 Jahren wienweit ausser jener Sammelumfrage zu Nacht UBahn Citymaut etc.? Keine einzige!

Weiteres Argument war, dass sich Ausweitung ja im Rot-Grünen Regierungsübereinkommen findet. Mit Verlaub: Dieses Übereinkommen war ja bisher nicht Gegenstand einer Umfrage, sondern wurde erst NACH einer Wahl zw. SPÖ und Grünen geschlossen. Somit hat die Bevölkerung meiner Meinung nach schon ein Recht, JETZT über das Thema abzustimmen.

A. Hollnsteiner (Gast) - 17. Jul, 23:29

Demaskierend

war das Interview in der ZIB. Ein Gegner der plebiszitären Demokratie zu sein ist eine ruinöse Strategie, oder? Und gleich so aggressiv, Herr Chorherr, ist da Angst die treibende Kraft? So gross ist euer Stimmenreservoir auch wieder nicht, um solch überhebliches Machtgerede unbeschadet auszuhalten. Es wird eh schon durch Ihr schludriges Deutsch strapaziert :-)
Also: Mit diesem Interview haben Sie mich gründlich überzeugt nie wieder Grün zu wählen.

Ralf Ringler (Gast) - 18. Jul, 12:14

Zu Demaskierend

Es gibt halt Massnahmen, die ein voraussehender Politiker setzen muss, wenn er verantwortlich arbeitet. Man könnte unzählige Fälle aufzählen, die per "Volksentscheid" unmöglich gewesen wären:
das Austria Center, das Wien als Kongressstadt
konstituiert wurde gegen 400 000 (!) Gegenstimmen gebaut, die Kärtnerstrasse wäre Hauptverkehrsstrasse der City, die Donauinsel war Frevel an der Natur. Übrigens meist mit den Gegenstimmen der Grünen. Unterhalten Sie sich mit ihrem Nachbarn in der U-Bahn, falls Sie die benützen und Sie werden Ihre blauen Wunder erleben. Heute und Österreich geschult und bar jeder Sachkompetenz. Ich schätze Politiker, die den Mut haben, ihren Auftrag zu erfüllen ohne Seitenblick auf populistische Ideen.
Gratuliere Christoph Chorherr zu seinen gestrigen ZIB2 Auftritt - schon lange keinen Politiker erlebt, der seine Sache so überzeugend vorgebracht hat, auch wenn es manchen nicht passt. Das wäre gelebte Demokratie.
Gast (Gast) - 18. Jul, 00:19

Lieber Herr Chorherr!

Auch wenn ich die Parkraumbewirtschaftung nicht schlecht finde würde ich eine Maßnahme in der Verkehrspolitik noch mehr begrüßen: die Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs. Im März 1980 wurde in einer Volksbefragung die Frage „Sind Sie für wirksame Maßnahmen, um den öffentlichen Verkehr in Wien zu beschleunigen, wie zum Beispiel durch Schaffung eigener Gleiskörper für die Straßenbahn im Straßenbereich, Abgrenzung von Straßenbahngleisen im Straßenbereich mit Schwellen und ähnlichen; Vorrang für die Straßenbahn bei Verkehrsregelungen und Ampelanlagen?“ von 77,5% mit "Ja" beantwortet. Leder kommt es aber immer noch vor, dass Straßenbahnen mit bis zu 200 Fahrgästen vor scheinbar willkürlich geschalteten Ampeln ausserhalb der Station stehenbleiben müssen. Eine wirksame Ampelbeeinflussung würde aus verkehrspolitischen, budgetpolitischen (bei kürzeren Umlaufzeiten sind weniger Züge Notwendig) und nicht zuletzt wahltaktischen Gründen für eines der erfolgreichsten Projekte einer grünen Regierungsbeteiligung halten.
Als Grünwähler würde ich mir endlich eine grüne Welle am Gürtel wünschen - für die Straßenbahnen, die im rechten Winken kreuzen.

lg

A. Hollnsteiner (Gast) - 18. Jul, 00:50

Stockholm?

http://de.wikipedia.org/wiki/Innenstadtmaut

Dort, Herr Chorherr, finden Sie die korrekte Darstellung der Stockholmer Maut und ihrer Einführung, wie sie auch andere Quellen beschreiben : Zuerst gab es einen Probebetrieb, die Volksbefragung wurde vorher zugesagt und dann auch durchgeführt. Die Befragung war Demokratie in Ihrem Sinne, denn die wirklich Betroffenen waren nicht abstimmungsberechtigt.

Ihre Darstellung hier und in der ZIB ist möglicherweise entweder schlampig recherchiert oder lückenhaft. Jedenfalls ist der Stockholmer Bevölkerung nix autoritär aufgezwungen worden. Weiter so, das erhöht das Vertrauen des Volkes in Ihre und Ihrer Partei Politik.

a.m. (Gast) - 18. Jul, 16:40

Warum sollte man auch NÖ Bürger über eine Wiener Maßnahme befragen?

Der Pröll würde ja auch nicht bei der massiven Wohnbauförderung für Häuslbauer die Wiener befragen, ob das im Vergleich zu Wienern nicht ungerecht ist.
UP Dr. H. Vetter (Gast) - 18. Jul, 07:47

Lob und Tadel

Lob für Ihre Ausführungen wie gestern in ORF 2. Leider werden solche Informationen von Frau Vassilakou nur äußerst unzureichend kommuniziert. Warum aber nicht beiderseits betonen, dass die ÖVP des 18. und 19. Bezirks schuld ist, dass es hier zu keinem Parkpickerl bekommt? Wir konkret im 18. werden dank der Parkraumbewirtschaftung nebenan noch mehr am Durchzugsverkehr leiden müssen. Kann man da überhaupt noch die Grünen wählen, deren Durchsetzungskraft sich immer mehr auf Akündigungen reduziert?
MfG H. Vetter

Juergen (Gast) - 18. Jul, 11:55

Volksbefragung

Leider muss ich feststellen, dass das Demokratieverständnis der Grünen ein etwas seltsames ist. Volks oder Bürgerbefragung nur dort, wo es den Grünen passt.

Michael Müllner (Gast) - 18. Jul, 13:14

Alternativen

Nur kurz zum Thema: Eine ECHTE Alternative zum Autofahren sind die Öffis nur innerstädtisch. Anreisedauern von ausserhalb der Stadt sind mindestens mit der doppelten Zeit zu kalkulieren, mangels Park and Ride Stellplätzen (die sind ja im süden schon seit Jahren überfüllt!!) und sinnvoller Positionierung derselben. Ein Vergleich macht Sie sicher!

a.m. (Gast) - 18. Jul, 14:50

Wohlhabende parken gratis.

Wieso betrifft es 13., 18., 19. Bezirke nicht genauso?

Die Parkraumbewirtschaftung ist nun wirklich ein kleiner Kompromiss. Man sollte alle Bezirke miteinbinden und Zonen schaffen. Je weiter im Zentrum, desto teurer wird parken. Das wäre auch ein Anreiz für Pendler weiter draußen zu parken und die Öffis zu verwenden.

Helmut (Gast) - 18. Jul, 14:57

Verkehrsverlagerung

S,g. Hr. Chorherr
Sie behaupten, das Wiener Modell der Parkraumbewitschaftung würde der Verkehrsvermeidung dienen. Ich behaußpte, das genaue Gegenteil ist richtig. Kurzparkzonen dienen der Verkehrsvermehrung, denn ein Parkplatz muss nach 2 Std. verlassen werden. Wie schaut den die Praxis aus? Sie kennen doch sicher bestens Ring, Kai, 2er Linie usw., seit vielen Jahren mitten im parkraumbewitschafteteten Gebiet ist von einer Verkehrsentlatenden Wirkung nichts zu erkennen. Außerdem, wäre das Modell im Sinn einer Verkehrsvermeidung wirksam, dann würde es in den, durch Kurzparkzonen bewirschafteten Gebiet mehr freie Parkplätze geben. Machen Sie doch einfach einen Realitätscheck.
Versuchen Sie bitte nicht den Weg mit der Brechstange gegen demokratische Mehrheiten, der wird kläglich scheitern. Ich glaube, man braucht erst einmal besser funktionierende Öffis. Wien hat zwar ein extrem dichtes Netz, aber im Detai ist vieles verbesserungswürdig. Ampelschaltungen sind so ein Beispiel. Vergleichen Sie einmal wie lange Straßenbahnen in Wien und in Zürich auf einer bestimmten Strecke vor roten Ampeln stehen. Mit den langen Stehzeiten vor Ampeln gehen natürlich auch die Intervalle kaput. Die U-Bahn ist in der HVZ überlastet, aber warum schafft Budapest auf der U-Bahn ein 60 Sek. Intervall und Wien in der Praxis bestenfalls 3 Min.? Von Details, wie Störungsmanagement möchte ich jetzt garnicht ers anfangen.

Andi Joska (Gast) - 18. Jul, 15:10

Typo

Sehr gescheite sachen schreiben Sie da, nur leider aufgrund des widerlichen blocksatzes kaum zu entziffern. bitte doch einfach linksbündig setzen, dann bricht man sich nicht die Augen beim Lesen!

a.m. (Gast) - 18. Jul, 15:12

Vassilakous Dienstwagen ist unzeitgemäß und verursacht unnötigen CO2 Ausstoß in der Stadt.

nachdem sie selbst Autos von der Stadt verbannen möchte, und Plätze schaffen will, wo Kinder wieder vor der Haustüre spielen können (lt. Presse)

Wieso verbannt sie nicht ihren Dienstwagen! Das wäre sinnvoll, zeitgemäß und umweltschonend. Sie verbannt damit CO2 Ausstoß in der Stadt.

G.Fischer (Gast) - 18. Jul, 15:49

"breite Diskussion"

Lieber Herr Chorherr!
Zur Passage Stockholm und nachher die Leute fragen:
Wie hätten Sie reagiert, wenn Bruno Kreisky zuerst das AKW eröffnet hätte und dann die Leute befragt, wie ihnen der Atomstrom schmeckt?

a.m. (Gast) - 18. Jul, 16:23

Das AKW wurde ja auch vorher gebaut

und erst danach wurde abgestimmt!
a.m. (Gast) - 18. Jul, 16:22

Arbö Abstimmung: Die Mehrheit ist für eine Ausweitung des Parkpickerls!!!


teilzeitschwuchtel (Gast) - 18. Jul, 17:59

gesten im fernsehen haben sie gesagt:" dafür sind wir gewählt worden", euch stalinistischen anarchisten hat keiner gewählt, häupel hat euch als steigbügelhalter gebraucht, so war das.

wenn die grünen das maul so aufreissen, dann müssen die vielen flugzeuge über wien dramatisch weniger werden und die 3. Piste am flughafen nicht gebaut werden.
wo sind da die günen trorristen? da hört man nichts

wenn dass geschieht bin ich auch für das parkpickerl, dass werdet ihr aber nicht machen, sonst fliegt ihr aus der regierung.
hätte ich damals gewußt was bei den Aubestetzern herauskommt=grüne, hätten die keinen groschen von mir bekommen.

wo bleiben die nummer und die zwangsversicherung für die terroristen am fahrrad?
ihr häuseln

zaballa (Gast) - 18. Jul, 18:03

genau richtig !!!!!!!!!!!!!!
a.m. (Gast) - 18. Jul, 19:14

Fußgänger müssten demnach auch eine Nummer bekommen + Zwangsversicherung.


Weshalb Autofahrer eine Nummertafel haben ist doch klar: Eine Identitätsbeschreibung des Fahrers ist nicht möglich, da sich dieser im Auto befindet.
a.m. (Gast) - 18. Jul, 19:10

"Bewegungsmangel fordert so viele Todesfälle wie Rauchen"

"empfehlen die Wissenschaftler, die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer durch geeignete Maßnahmen zu erhöhen, den Schulsport stärker zu fördern und mehr Trainingsplätze kostenlos zur Verfügung zu stellen."
(derstandard)

Man beachte: das Auto kommt hier nicht vor!

Iwan (Gast) - 18. Jul, 21:50

CC

Chorherr Sie lächerlicher selbstgereichter Hochradfahrer!

Ich bin sicherlich nicht der einzige der überzeugt ist dass das ihr letzter ZIb Auftritt war, ich wünsche Ihnen die Pest an den Hals!

zaballa (Gast) - 18. Jul, 21:54

gut gesprochen,genau richtig
hope (Gast) - 18. Jul, 22:46

Unglaublich ...

was hier von Autofahrern herum gesudert wird.

Raunzen wie kleine Mädchen, wegen ein paar Euro.

Die Stadt gehört euch nicht allein, get over it.

moni (Gast) - 20. Jul, 22:42

Bürgerbefragung von 1980: Vorrang für die BIM


Herr Lich (Gast) - 22. Jul, 20:05

Citymaut

Wo waren die grünen Plappermäuler bei der Frage nach der Citymaut - klarer und direkter eine Gebühr anzusprechen geht ja wohl nicht. Die Stadtverfassung gilt immer dann, wenn's rotzgrün in den Kram passt !

Wo sind die grünen Plappermäuler bei der 3. Piste in Schwechat - dient ja dazu 'Verkehr zu generieren' (nämlich Transit) .....

Ob das etwas einseitige Demokratieverständnis samt Verständnis für elementare Zusammenhänge wirtschaftlicher Natur eine Korrelation mit dem IQ aufweist wird der Wähler 2013 bzw. 2015 angemessen zu würdigen wissen !

Parkpickerl (Gast) - 6. Aug, 17:27

Vassilakous Waterloo

Wenn die Menschen systematisch abgezockt werden, ist es kaum verwunderlich, dass das Ausfmerksamkeit erregt.
Die rot - grüne Koalition war anfangs ein interessanter Versuch, gescheitert ist sie an dem manischen Autohass der Griechin, dem Verlust der Umweltkompetenz der grünen Kommunisten (Stichwort: Ringstrassen - Bäume) und der Abkehr vom demokratischen System.
Steht nur zu fürchten, dass rot - schwarz auch nicht alle PPÖrobleme werden lösen können.

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