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Wird Strom zu teuer?

In Deutschland ist eine heftige Debatte über die sozialen Auswirkungen der Energiewende entbrannt.
Macht die Energiewende Strompreise zu teuer?
Soll es "soziale Strompreise" für finanziell Bedürftige geben?
Darf ich wiedereinmal die "Energiebewußtlosigkeit" anprangern?

Kaum jemand hat eine Ahnung, was Strom kann, wieviel er verbraucht, was er tun kann.
Die für mich wichtigste Zahl:

Mit bloss einer Kilowattstunde kann man eine Tonne 365 Meter hoch heben.
Nein ich hab mich nicht verrechnet! (siehe diese Debatte)

Und eine Kilowattstunde Strom kostet rund 25 cent.

Nahezu jeder Haushalt könnte spielend, ohne Komfortverlust 20% Strom einsparen.
Denn die "Energiebewußtlosigkeit" führt zu gewaltigen Verschwendungen.
Armut muss und kann bekämpft werden.
Aber bitte nicht mit der Steckdose!
chris (Gast) - 15. Jun, 09:28

Ablenkung zum Artikel "Volksabstimmung, nein danke!" ?

"Nahezu jeder Haushalt könnte spielend, ohne Komfortverlust 20% Strom einsparen" ....
... wenn er sich energiesparende Geräte usw. leisten kann.


Einen einfachen Stromverteiler mit Ein/Aus Schalter schafft zwar den Standby Strom ab, aber das alleine bringt keine 20% Energieeinsparung.

Gerade ärmere Menschen wohnen auch noch mehr in desolaten Gebäuden. d.h. auch beim Heizen wird das Wohnen zur Energieschleuder!
und den Heizkostenzuschuss haben die Grünen auf Pensionisten,... beschränkt.


Lustig finde ich die kurzen, spontan undurchdachten Artikel hier, als ob Herr Chorherr von seinem Artikel mit "Volksabstimmung, nein danke!" ablenken möchte.

Julian (Gast) - 16. Jun, 11:37

@chris: Kompletter Blödsinn. Ich kenne viele Haushalte, in denen Radio und teilweise TV rund um die Uhr läuft, selbst wenn niemand zuhause ist! Lichter bleiben brennen, es wird falsch gelüftet und beim Kochen nicht auf Deckel oder passende Herdplattengröße geachtet. Es gibt tatsächlich viele Punkte, bei denen Strom gespart werden könnte, ohne Neuanschaffungen. Es fehlt Vielen nur das Bewusstsein dafür.
chris (Gast) - 17. Jun, 21:30

gibts ja. aber ist meiner Meinung nicht die Hauptaufgabe eines Politikers das Stromsparen auf den Konsumenten zu schieben.
Unternehmen, Industrie und der Staat selbst gehörten da viel mehr in die Pflicht genommen. Da wäre jedenfalls mehr Potential und vor allem Vorbildgebend für Private.
Und z.B. Standby Strom muss wirklich nicht sein, das lässt sich technisch schon anders realisieren.

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