so stirbt Urbanität
von cc am 05.09.2005
urbanes Wien,fotografiert auf der Hütteldorferstrasse in Penzing: Geschäfte, viele Menschen, Strassenbahn, Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Einkaufen, sprich Vielfal, gemischt und widersprüchlich; alles im öffentlichen Raum.

dann widmet die Stadt ein Einkaufszentrum nach dem anderen, wird ein Erlebnisshopping, ein factory outlet nach dem anderen zugelassen
die notwendige Konsequenz (weil Kaufkraft nicht unbegrenzt ist) sieht dann so aus (nicht nur im Winter) fotografiert im 15. Bezirk , sichtbar fast überall:

nächster Schritt:
es werden keine Geschäftsflächen im Erdgeschossbereich mehr gewidmet, und die Urbanität stirbt
zwei Beispiele dafür

oder ganz neu so

so wird von der Stadtplanung - in völliger Unterschätzung der Wichtigkeit von Erdgeschosszonen für die Urbanität "das Vitale der Stadt" Schritt um Schritt, Einkaufszentrum um Einkaufszentrum ruiniert.

dann widmet die Stadt ein Einkaufszentrum nach dem anderen, wird ein Erlebnisshopping, ein factory outlet nach dem anderen zugelassen
die notwendige Konsequenz (weil Kaufkraft nicht unbegrenzt ist) sieht dann so aus (nicht nur im Winter) fotografiert im 15. Bezirk , sichtbar fast überall:

nächster Schritt:
es werden keine Geschäftsflächen im Erdgeschossbereich mehr gewidmet, und die Urbanität stirbt
zwei Beispiele dafür

oder ganz neu so

so wird von der Stadtplanung - in völliger Unterschätzung der Wichtigkeit von Erdgeschosszonen für die Urbanität "das Vitale der Stadt" Schritt um Schritt, Einkaufszentrum um Einkaufszentrum ruiniert.
es letztes jahr bemühungen leerstehende geschäftsräume im 5. bezirk auch durch künstlerische aktionen zu bespielen.
ich habe die erfahrung gemacht, dass kunst im öffentlichen raum nur dann erwünscht ist, wenn sie von
irgendeiner behörde oder SP-vorfeldorganisation organisiert wird.
selbständiges agieren oder eingreifen in den öffentlichen raum wird nicht geduldet. da könnt a jeder kommen...
der seit 2 jahren am kulturamt eingerichtete fond für "kunst im öffentlichen raum" ist mit € 800tsd euro ohnehin unterdotiert.
aber selbst von dieser summe wurden letztes jahr nur € 300tsd ausgeschüttet. einreichungen dort werden ohne
angaben irgendwelcher gründe abgelehnt, es gibt keine einsicht in juryprotokolle. bis heute gibt es keine inhaltlichen
oder räumlichen vorgaben seitens der jury, um wirklich konstruktive projekte erarbeiten zu können und über
wettbewerbssituationen auszuloten.
insgesamt recht abgehoben, die damen und herren der stadtverwaltung.....